„no show“ - somit kein Rückflug - Flexibilität

Dieses Thema im Forum "Swiss" wurde erstellt von TRIBECA, 27. November 2012.

  1. TRIBECA

    TRIBECA Einsteiger

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    Hallo zusammen,
    ich bin viel Flieger seit 6 Jahren, habe rund 120 Flüge im Jahr, meist Basel – HH oder Basel Amsterdam – HH – Basel und noch manchmal Manchester usw. Ich bin passionierter EasyJet Flieger weil es einfach schnell und unkompliziert geht (Plus Karte) man kann problemlos ein halbes Jahr und mehr vor Buchen und bei den Preisen wenn man da ein paar Flüge verfallen lässt Juckt das nicht wirklich – die Sache ist einfach Super Flexibel und einfach.

    Seit September 2012 wird jedoch der Dienstag Flug abends nicht mehr ab Basel nach HH angeboten erst wieder ab Februar 2013. So weit so gut, die Damen aus dem Büro haben kurzer Hand SWISS gebucht bis Februar 2013. Jetzt gingen die Problem los ….. Montag musste ich ab und an nach Amsterdam anschließend nach Hamburg und siehe da, der vorhandene nach Hause Flug nach Basel ist verfallen weil ich den ersten nicht angetreten haben.
    Die Nummer ist mir nun schon des Öfteren geschehen, des Weiteren wurde schon mehrmals der Startpunkt der Reise durch andere Reisen von z.B. Hamburg Basel auf Basel Hamburg umgedreht – folge = Ticket ebenso verfallen.

    Ich Fühle mich mittlerweile von SWISS & Lufthansa so dermaßen über den Leisten gezogen (betrogen) ich könnte platzen vor Wut. Wir haben sicherlich ein nicht unerhebliches Volumen von Flügen im Jahr für diese Strecken – ich hoffte immer dass der Markt dies regelt aber offensichtlich ist dies noch nicht der Fall.

    Anrufen bei der Hotline bringt nichts, da hocken irgendwelche Callcenter Mitarbeiter in der Türkei oder Südafrika die so oder so nichts tun können und immer die gleichen Antworten runter Beeten - das ist so in den AGB´s bla bla. (schön wären auch mal Lösungsvorschläge gewesen, aber die gibt es offensichtlich nicht)

    Gibt es eine schlaue Lösung um die sogenannten „no show“ Sache zu umgehen, wo bei ich völlig einverstanden wäre das das Geld für den Flug weg ist, den man verfallen lässt, aber hey den z.B. nach Hause Flug habe ich doch bezahlt …… verdammt noch mal wo ist denn da das Problem ???

    Das würde ich gerne mal mit unseren Kunden machen können – wir hätten wahrscheinlich keine mehr – wie genial ist doch so ein Monopol :cry:
    Bei der Frage nach der Lösung habe ich übrigens NICHT das Business oder First Clas Ticket in Erwägung gezogen – Wir bezahlen doch keine z.B. 500 Euro für 1 Stunde Flug,
    dass wäre ein bisschen Weltfremd und als GF geh ich als Beispiel voran das man für eine Stunde auch mal wie im Bus Sitzen kann.

    Wäre um einen guten Rat dankbar

    Bei einer guten Lösungen haben ich selbstverständlich auch kein Problem nur SWISS oder LH zu fliegen (auch wen es mehr kostet), es sollte halt sinnvoll und flexibel zu realistischen Preisen sein.
     
  2. thiago

    thiago Gold Member

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    Also ich weiß nicht.... dafür sind solche bla bla's bei AGB's ja da... Wenn Du das Ticket kaufst, dann gehst Du diesen Beförderungsvertrag ein und gut is. Da darf man sich dann auch nicht aufregen. Und wieso hast Du (oder Ihr) ein nicht unherhebliches Volumen bei *A, wenn Du passionierter Dauerflieger bei Easyjet bist?
     
  3. TRIBECA

    TRIBECA Einsteiger

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    Hallo thiago, logisch sind die AGB´s oder ein Vertrag da um Sachen zu Regeln.
    Liest Du Dir die AGB, s jedes mal durch wenn DU mit dem Bus Fährst (wenn ja, freut mich das für Dich das Du so viel Zeit hast) / Ich Versuchs Dir mal anders zu erklären – mit dem Kauf eine Tickets ob Bus oder Flieger gehst Du eine Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen ein. Wie das Wörtchen Beziehung schon sagt gibt da ein nehmen und ein geben, wenn dann die eine Seite meint es ist im Wesentlichen ein nehmen, so ist die Sache wahrscheinlich nur so lange von Dauer biss es Alternativen gibt. (könnte einem aus anderen Bereichen bekannt vorkommen :) halt wie im wirklichen Leben )
    Man kann alles Regeln mit Verträgen– es fragt sich halt nur, möchte ich ein Kunden gewinnen, behalten oder verlieren. Deshalb haben manche Fluggesellschaften auch eher ein bisschen Probleme und andere legen kräftig zu.
    Problematisch wird es dann für eine Seite wenn es aber keine andere Lösung gibt (lieber thiago dann spricht man von einem Monopol), so ich es hier vermute – deshalb ja auch das posting (vielleicht gibt es ja eine Lösung und ich kenne Sie nicht = Busines Ticket Sale, Volumengutschrift ect. ect. in Verbindung mit flexiblen Tickets und wenn dann wo ist jemad der sich auskennt !!!???)

    Anzahl der Flüge = 250 bis 350

    Wieso dann NICHT EasyJet = weil es keine Flüge gibt am Dienstagabend nach HH und manchmal nicht nach Amsterdam
     
  4. berlinerjunge

    berlinerjunge Platinum Member

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    Meine Antwort: Buche alle Flüge nur als One-Way, nicht als Rundreise. Wenn dann ein Flug nicht genommen wird ist er halt futsch...
    Allerdings gibt's ein kleines Detail bei LX: Ein (billiger) Oneway-Flug Basel-HAmburg kostet ungefähr 3x so viel im Vergleich zu einem (billigen) Return-Ticket. Der gleiche Flug unter LH Flugnummer kostet One-Way ungefähr 6x mehr als ein Return-Ticket.
    Alternativen? Die Bahn fährt die Strecke ohne Umsteigen in ca. 6,5 Stunden zum halben LX-Oneway-Preis
     
  5. Bali08

    Bali08 Diamond Member

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    Das Problem wurde hier doch schon öfter erörtert.
    Die meisten Airlines (beileibe nicht nur LH!) sehen in ihren AGB vor, dass man ein Ticket "abfliegen" muss. Sie wollen damit verhindern, dass man Teilstrecken aus einem Weichwährungsland, wo ein billiges Ticket gekauft wurde, verfallen lässt und nur den Rest abfliegt. Oder one way preiswerter fliegt, als tariflich vorgesehen, siehe dazu den vorstehenden Beitrag.
    Dass deine Intention eine Andere ist, ändert an der Regelung (die generell durchaus Sinn macht) nichts.
     
  6. TRIBECA

    TRIBECA Einsteiger

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    Hallo Bali08,
    besten Dank für Deinen sachlichen Beitrag. Als Vertriebler kann ich ja die Fluggesellschaften verstehen, nur leider denke ich dass dies mittlerweile am Markt (am Kunden) vorbei ist. Ich kann doch z.B. keine Billigtickets verkaufen in der Hoffnung dass diese nicht abgeflogen werden ect.
    In unserem konkreten Fall geht es um Flexibilität, aber ich habe jetzt mittlerweile auch eingesehen dass dies mit LH und SWISS nicht zu machen ist. In letzter Zeit bin ich wieder mal des Öfteren im Flieger gesessen mit dem Wissen auf diesem Flug habe ich 2 Plätze bezahlt – kein Wunder das sich da halb leer offensichtlich für dies Airlines noch rechnet.
    Wir werden in diesem Jahr runde 400 Tickets benötigen (wir haben erweitert), die werden sicherlich an LH und SWISS vorbei gehen.

    schade, offensichtlich sind da die falschen Leute am falschen Platz (andere bekommen den Flieger "flexibel" voll und machen gute Gewinne - da müssten manche mal ins denken kommen)

    Ich hatte hier die Frage gestellt weil ich allen Ernstes dachte es gibt eine Lösung – dies wird es sicherlich auch mal geben, aber nicht heute vielleicht morgen – der Markt regelt sich ja bekanntlich selber.
    viele Grüsse
     
  7. FrequentC

    FrequentC Silver Member

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    Die Gründe wurden schon von anderen erläutert - würde man das System wie Du es wünscht ändern, würden sich alle auf die daraus entstehenden Vorteile nach Strich und Faden ausnutzen und die Airlines damit schädigen. Das System so zu belassen ist die einzige Möglichkeit für die Airlines.
    Mit mangelnder Flexibilität hat das nichts zu tun - nur mit dem Geschäftsmodell. Du wählst eben die Airline, deren Geschäftsmodell am besten zu Deinen Bedürfnissen passt. Wenn das nicht LH oder LX sind, ist das so.
     
  8. TRIBECA

    TRIBECA Einsteiger

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    Hallo FrequentC, ich Stimme Dir zu das jeder die Airline nehmen kann die er möchte, jedoch gibt es auch manchmal keine alternativen und dann ist es halt einfach ärgerlich wenn man durch den „no show“ den BEZAHLTEN Rückflug verliert ( nochmals fürs Verständnis = die Leistung wurde ja bezahlt und wird NICHT ausgeführt (Hallo) // es geht nicht im wesentlichen um das Geld das weg ist wenn man einen Flug nicht an tritt, es geht darum dass man im Flieger sitzt und 2 Sitzplätze bezahlt hat einer z.B. für € 180,-- und einer aus der Not heraus für € 500,--. und das mein lieber FrequentC ist abzocke (natürlich könnte ich dann einen zweiten Fluge hinten dran hängen usw. …. Ich habe dann bald so viele das man nicht mehr durchblickt…wann, wo, wie..)
    Du wirst zu einer weiteren Flugbuchung an ein weiteres Ziel auch noch bestraft – das Du böser Kunde jetzt auch noch zusätzlich wo anders hin fliegst …….sorry ich kapier die Logik einfach nicht
    …wie erwähnt ich möchte ja auch dann nicht länger ein lästiger Kunde sein der offensichtlich die Fluggesellschaft belastet……..

    ....uns sind unsere Kunden sehr wichtig, denn von denen leben wir …

    Uns liegt NICHT daran die Airlines oder Flughafenbetreiber zu schädigen, sind diese doch auch UNSERE Kunden. (Leben und leben lassen – eben eine Beziehung, in dem Fall eine Geschäftsbeziehung)
    Aus meiner Sicht ist die Kurzstrecke ein ganz anderes Geschäft wie die Langstrecke und wenn dann mal die Zahlen der Kurzstrecken Kunden in Verbindung des Grund der Reise verglichen wird dann sind es wohl meist Geschäftsreisende, gefolgt von kurz Urlauber ( und hier liegt sicherlich noch so richtig potenzial für die eine oder andere Airline)

    Und was benötigen Geschäftsreisende des Öfteren??!! na ….Flexibilität

    Ich möchte es an dieser stelle beenden, bring nix und Emotionen sollte ich auch keine rein kommen, es ist halt wies ist
    viele Grüße aus Basel und gute Zeit
     
  9. FrequentC

    FrequentC Silver Member

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    Wer Flexibilität braucht, bucht ein Flex Ticket und hat keine Probleme mit sowas.
     
  10. flyer1974

    flyer1974 Pilot

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    dass war doch aber schon immer so .... no show beim ersten Segment und der Rest geht flöten !!! (es sei denn absolut flex gebucht, was natürlich n paar € mehr kostet )
    so lenkt man Verkehrsströme und füllt Flugzeuge zum richtigen yield, dass LX dass richtig macht sieht man an den Zahlen!!!
     

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