Alte Programmbedingungen für M&M

Dieses Thema im Forum "ARCHIV Globale Allianzen" wurde erstellt von mmueller, 10. September 2008.

  1. mmueller

    mmueller Einsteiger

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    Hallo,

    hat jemand zufällig noch die alten Programmbedingungen für M&M von 2000 oder 2001 rumliegen? Ich müsste wissen, was damals genau zum Meilenüberzug für Senatoren geregelt war.

    Vielen Dank
    Markus
     
  2. rampant

    rampant Gold Member

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    Ich glaube nicht, dass dir hier geholfen wird - wurde alles schon diskutiert! Über die Suche findest du aber andere die schon in das "Wespennest" gestochen haben. Eventuell wirst du aus der aktuellen Diskussion auf FT fündig oder dort eventuell sogar einen treffen, der Dir hilft. Wobei auch auf FT die Sympathien eher verhalten sind.
     
  3. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Kurz zusammengefaßt:

    Die Mehrheit der User/innen hier sind der Meinung, daß die "Überzieher"
    die geschuldeten (schon in Anspruch genommenen) Meilen einfach billig
    generieren sollten, um ihr konto wieder auszugleichen.

    So jedenfalls meine Erinnerung.
     
  4. mmueller

    mmueller Einsteiger

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    Hallo,

    ich hatte im Forum schon mal gesucht, aber nur einen nicht weiterhelfenden thread gefunden. Zumindest die Schlagworte "negatives Meilenkonto" oder "Überziehen" brachten keine verwertbaren Ergebnisse. Wenn es hilfreiche threads gibt wäre ich für einen entsprechenden Verweis dankbar.

    Zu den Tipps: Billig Meilen "generieren" will ich nicht. Ich nutze M&M seit Mitte 2001 gar nicht mehr, das Konto war für mich tot. Warum sollte ich daher künstlich Meilen erzeugen für ein Programm das ich nicht nutze? Abgesehen davon sehe ich nicht ein, dass ich mich um einen Ausgleich des Kontos kümmern muss, wenn die Programmbedingungen das damals nicht vorgesehen haben. Mit den heutigen Bedingungen ist das eine völlig andere Situation. Das wäre so, als würde M&M nachträglich die über einen Companion Award genutzen Vorzüge in Rechnung stellen.

    Gruß
    Markus
     
  5. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
    (User ist permanent gesperrt)

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    Kurze Frage: Wofür brauchst Du denn eigentlich noch dieses Forum?

    Dann ist es für Dich doch eine wirklich sehr einfache Entscheidung:
    Zahle entweder die möglicherweise in Rechnung gestellte Summe
    oder klage bzw. warte ab und laß Dich verklagen. Viel Glück dabei.

    :idea:
     
  6. Senator96

    Senator96 Platinum Member

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    Die Programmbedingungen waren: "wir geben Ihnen Meilen und wenn Sie keine Lust haben die zurückzuzahlen, dann lassen Sie es halt"?

    Hier der Thread
    http://vielfliegerforum.de/viewtopic.ph ... &sk=t&sd=a

    Und aus Neugierde: um wieviele Meilen geht es denn?
     
  7. peter42

    peter42 Diamond Member

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    Die Bedingungen hatten AFAIR keine Klausel zu den Rückzahlungsmodalitäten. Bei der Umstellung hat es LH einigen Kunden sogar schriftlich gegeben, dass für Meilen die vor der Umstellung genutzt wurden keine Rechnung erfolgt.

    Meine Meinung ist folgende: Rechtlich hat LH wahrscheinlich wenig Chancen Dich erfolgreich zu verklagen, moralisch solltest Du sie zurückzahlen (eben über Mobiltelephonverträge oder ähnliches).
     
  8. rampant

    rampant Gold Member

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    Wobei ich das wohl so verstanden habe, dass man mit einer Nutzung von M&M nach der Veröffentlichung der neuen T&C diese auch automatisch akzeptiert. Nun hat der OP geschrieben er hat es seit der Umstellung nicht mehr genutzt, dann müsste er sich keine Gedanken mehr machen, denn dann ist das Konto vielleicht sogar schon gar nicht mehr existent? Und die neuen AGBs hat er ja dann folglich auch nie "gesehen" oder akzeptiert. Sind ja immerhin schon 7 Jahre vergangen. Oder verliert man die Mitgleidschaft bei M&M nie?
     
  9. Senator96

    Senator96 Platinum Member

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    Wie es der Zufall (naja - eigentlich war es geplant) so wollte, saß ich gerade mit einem Anwalt zu Tisch. Darauf angesprochen (da ich vorher bei einem flüchtigen googlen nichts fand), sah der das ganz anders.
    Meine Frage war: wenn mir jemand ein Darlehen gibt ohne Frist - kann er dann im Nachhinein eine Frist zur Rückzahlung setzen.
    Antwort war: Natürlich. Es war ja nie von Schenkung die Rede.
    Nachfrage: wie würde so eine Frist aussehen?
    Antwort: angemessen.
    Eine Diskussion über das "angemessen" zeigte, dass er da ganz andere Fristen im Kopf hatte ... "eigentlich können sie -sofern kein Zeitpunkt angegeben ist- die gesetzlichen Fristen anwenden. Und Darlehen können direkt zurückgefordert werden. Wenn es aber -wie vielleicht im Meilenfall- etwas aufwändiger ist, würde man schon eine angemessene Frist von evtl. 2 Wochen bekommen. Wenn die nun da Monate nennen, ist das doch mehr als fair."
    Eine erfolgreiche Klage gegen M&M hat er ausgeschlossen. "Klar ist, dass sie doch ihre Meilen oder den Gegenwert zurückbekommen können müssen."

    Deckt sich (mal wieder) auch mit meinem Rechtsgefühl: nur weil mir jemand etwas leiht ohne einen Termin zur Rückzahlung zu nennen, heißt nicht, dass ich das auf ewig behalten darf.
     
  10. Senator96

    Senator96 Platinum Member

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    Die kann man schon verlieren - aber das hat ja nichts mit den geliehenen Meilen zu tun.
    Du holst Dir ja auch kein Kredit bei der Bank, beendest dann die Zusammenarbeit mit denen und sagst "ich habe mit euch nichts mehr zu tun, das Geld behalte ich".
     
  11. rampant

    rampant Gold Member

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    Nicht falsch verstehen - ich habe nicht zum Ausdruck gebracht, dass ich es nicht zurückzahlen würde. Mir ging es nur um die vielzitierte Aussage, dass es damals wohl eine Art mündliche Besttigung gegeben haben muss, wonach man nicht zurrückzahlen müsste, wenn es nicht langt. Die Rückforderung, für mich eher selbstverständlich, wurde wohl erst später eingeführt in die AGBs. Aber ich lass wohl lieber die reden, die es betrifft.
     
  12. MiPf76

    MiPf76 Platinum Member

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    Das wäre ja mal ein wirklich interessanter Finanzierungsansatz... :lol:
     
  13. peter42

    peter42 Diamond Member

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    Solche konkludente Zustimmung ist eher fragwürdig.
     
  14. mmueller

    mmueller Einsteiger

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    Danke für den link. Habe mir die Diskussion durchgelesen und festgestellt, dass das ganze Thema sehr emotional diskutiert wird. Ich konnte jedoch leider keine verwertbare Information im Sinne meiner ursprünglichen Anfrage finden. Da das Thema so hitzig diskutiert wird macht es meiner Erfahrung nach auch keinen großen Sinn eine konstruktive Diskussion zu führen. Trotzdem ein paar Punkte zum Überdenken für diejenigen, die sehr leichtfertig ein Urteil über die "Überzieher" abgeben:

    - Zum Zeitpunkt der Inanspruchnahme wurde von M&M mündlich kommuniziert, dass es keine Rückzahlungspflicht gibt. Daher auch mein Vergleich mit Companion Award oder Vouchern. Diese sind von jedem als Geschenk von M&M akzeptiert und die Verwunderung wäre groß, wenn das nachträglich von den Meilen abgezogen werden würde. Man sollte daher nicht jedem der von der Situation betroffen ist Schnorrerei oder Betrug unterstellen.

    - Die Änderung der Programmbedingungen wurde durch den ausbleibenden Widerspruch akzeptiert. Ob ich nicht widersprochen habe weil mich die Mail nicht erreicht hat scheint in dem Fall irrelevant zu sein. Der Nachweis liegt laut M&M bei mir, ist mir aber unmöglich, da der damals gültige Mailaccount von meinem damaligen Arbeitgeber gelöscht wurde und der mir auch nicht sagen kann wann dies erfolgte, sprich ob die Mail überhaupt jemals ankam.

    - Sehr interessant finde ich die moralische Diskussion im Sinne, dass man einen Kredit in Anspruch genommen hat den man zurückzahlen muss. Gleichzeitig wird aber in anderen Threads diskutiert, wie man möglichst schnell viel Meilen sammeln kann, auch wenn das zum Lasten des Arbeitgebers/Kunden gehen kann, der den meilen- aber nicht preisoptimierten Flug bezahlen muss.

    - Last but not least ist das Kommunikationsverhalten von M&M in diesem Punkt unter aller Sau. Als Hon wurde ich früher auf Händen getragen. Jetzt ohne Status und Meilenbewegungen werde ich vom Callcenter abgewimmelt und auf schriftliche Beschwerden verwiesen die jedes Mal nur durch einen Standardbrief ohne Eingehen auf die individuelle Frage abgecancelt werden.

    Aktuell läuft es darauf raus, dass man klein bei gibt und zahlt oder sich wg. 2.000 EUR einen Anwalt sucht mit unklarem Prozessrisiko. Deshalb noch einmal die Frage an die Teilnehmer: Hat jemand noch schriftliche Unterlagen, die damals gültige Aussagen von M&M bestätigen oder vielleicht Erfahrung mit dem juristischen Schritt gesammelt?

    Gruß
    Markus
     
  15. Senator96

    Senator96 Platinum Member

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    Schau mal hier:

    http://web.archive.org/web/200406060916 ... 46,00.html

    Das ist die Seite, wie sie am 30.06.2004 aussah - da stehen natürlich keine mündlichen Zusagen und leider sind die kompletten AGB unter einem Link (den ich archiviert nicht gefunden habe), aber in der Promotion hier wird klar von einem Kredit gesprochen. (Auch an anderen archivierten Tagen hatte ich geschaut).

    Ich war zu dem Zeitpunkt nicht Senator - habe also keine Ahnung, wer da welche zusätzlichen Zusagen gemacht hat. Aber ein Kredit ist - du weißt es wohl - etwas anderes als eine Schenkung...

    Egal: Kannst unter http://www.archive.org ja mal schauen, ob Du irgendwo die gesamten Bedingungen findest. Viel Erfolg - und berichte, wie es Dir ergeht.
    (Ich glaube nämlich immer noch nicht, dass da schon jemand erfolgreich aus dem Gericht rausgegangen ist - ich glaube aber, dass das allen klar war und daher keiner reingegangen ist. Daher wird wohl auch keiner vom juristischen Schritt berichten. Aber das ist nur meine Vermutung).
     
  16. red star

    red star Platinum Member

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    Wie das zusammenpasst, könntest Du mal erklären.
     
  17. Guest

    Guest Guest


    Damals stand "HON" auf den Bordkarten der Senatoren.
     
  18. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Bei einer Forderung von ca. 2,000 Euro sind es bei Dir demnach etwa 80,000 oder 90,000 Meilchen.
    Um die zu generieren, um Dein Konto auszugleichen, brauchst Du also ca. 600 Euro (ohne "Arbeit").
    Wo also soll sich denn nun irgendein "Problem" verstecken? Und wieso brauchst Du einen Anwalt??

    Nur aus Prinzip? :shock:
     
  19. Senator96

    Senator96 Platinum Member

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    Naja - Du antwortest ja auch oft "nur aus Prinzip"; also ohne wirklich Neues beizutragen. Jeder kann doch seinen Hobbys nachgehen, wie er will.

    Und wenn man sich absolut im Recht fühlt, kann ich schon verstehen, dass jemand "nur aus Prinzip" sein Recht auch bekommen will. Ob es da um 600€ oder um 60000€ geht ist doch nebensächlich. Die Bagatellgrenzen sind ja nun auch bei jedem anders...

    Wenn man dann allerdings von vielen Seiten zugerufen bekommt, dass man eigentlich gar nicht so absolut im Recht ist, hat man ja die Gelegenheit schlauer zu werden und sich zu überdenken. Oder aber man ist tatsächlich schon vorher schlauer als die vielen Seiten gewesen und kann denen auch was beibringen.
    Die Freiheit unabhängige Justiz anrufen zu können ist großartig und dumm ist der, der dies "aus Prinzip" nie oder immer tut.

    Auf den konkreten Fall übertragen: es hatten ja einige ihre Einschätzung gegeben, die der Einschätzung der Threaderöffners widersprach. Nun kann er das -sofern er möchte- in seine Risikoabschätzung mit einfließen lassen, um den nächsten Schritt zu planen. Ich bin dankbar, dass er dieses laut tut und natürlich gespannt, wie das ausgeht - denn auch wenn ich ihm 0% Chancen gebe, ist die Chance, dass ich mich irre deutlich höher als 0.

    Mathematisch unterlegt:
    Variante a) 600€ zahlen
    Variante b) Gewinnwahrscheinlichkeit * 2000€ (habe ich jetzt einfach mal angenommen - Prozesskosten + Anwaltskosten + 600€ Meilenkosten + Zeit)
    Bagatellgrenze: 100€

    Aus Risikosicht sollte er somit den Prozess wagen, sofern er die W. für einen Gewinn bei 65% oder höher ansiedelt. Alles easy, keep us informed.
     
  20. peter42

    peter42 Diamond Member

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    Du hast eine potentielle Rechtsschutzversicherung vergessen.
     

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