Keine Kulanz bei Swiss?

Dieses Thema im Forum "Swiss" wurde erstellt von Conrado, 14. Dezember 2012.

  1. Conrado

    Conrado Einsteiger

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    Hallo liebe Forum Mitglieder,

    ich wollte in Januar nach TLV fliegen, den ich hatte dort ein paar berufliche Termine (ich bin Freelance, übrigens). Die Lage in Israel ist mir zu risikoreich und ich habe versucht aus Kulanzgründen eine Rückerstattung oder einen Voucher von Swiss zu bekommen. Dazu muss man sagen, dass es Reisewarnungen vom AA und britischen Foreign Office gibt aber auch von verschiedenen europäischen Ländern. Die Antwort und Begründung vom Swiss Kundenservice fand ich persönlich ein wenig verwunderlich:

    "Bezüglich Ihrer Anfrage müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass trotz der Situation in Israel der Tarif, den Sie ausgewählt haben, nicht rückerstattbar ist, auch nicht in form eines Gutscheines. "


    Für mich klingt das: Egal was dort in dem Land passiert, Sie haben bezahlt und Swiss wird Sie auf Teufel komm raus hinbringen. Wenn der Fluggast vor Ort mit Bombenangriffen in Tel Aviv oder Unruhen in Jerusalem, geschweige denn von der Gefahr eines terroristischen Anschlag, dann ist das Swiss vollkommen wurscht. Ich bin sehr enttäuscht von der mangelnder Flexibilität und Kulanz von Swiss in dieser Situation. Habt jemand eine Ahnung, was ich noch versuchen kann? ich würde ungern das Ticketgeld in die Tonne treten. Ich bin FTL aber anscheinend ist das auch nichts wert.

    Auf der anderen Seite, überspitz könnte man fast behaupten, dass die Haltung von Swiss fast grob fahrlässig ist. Ich vermisse hier die alte Swissair: die hatten doch Style.
    Danke für Euere Beiträge
     
  2. Bommel

    Bommel Silver Member

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    Die hatte soviel Style, dass sie pleite ging.... :lol:

    Spass beiseite: Vor wie langer Zeit hast du gebucht? Der Gazakonflikt geht schon ein paar Jahre. Und das Raketen auf Israel fliegen, ist auch nicht wirklich neu. Die Frage ist einfach, was hat sich in Israel derart fundamental geändert, dass es zum Buchungszeitpunkt nicht ersichtlich war?
     
  3. naples

    naples Co-Pilot

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    Ich seh das genauso. Die Lage im Nahen Osten ist schon seit Jahrezehnten allgemein labil. Da verstehe ich die SWISS, dass sie keine Rückerstattungen vornimmt.
     
  4. Guest

    Guest Guest

  5. Axtmann

    Axtmann Bronze Member

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    Ich sags mal ganz böse, ohne Dich wirklich persönlich angreifen zu wollen.

    Wer die billigsten Tickets bucht, also in diesem Fall wohl einen Tarif, der nicht erstattungsfähig ist, muss auch die Konsequenzen tragen.
    Ein flexibles Ticket, auch erstattungsfähig, wäre sicherlich teurer gewesen und das Risiko, so man es so nennen mag, auf der Seite der Airline.
    Solange Swiss dahin fliegt, ist der Beförderungsvertrag in Kraft. Wenn Du die Reise nicht antreten willst, aus welchem Grund auch immer, hast Du diesen Vertrag nicht erfüllt.
    Das optimieren seiner Reisen, hat eben viele Facetten. Ich buche in aller Regel den günstigsten flexiblen Tarif und bin so besser den Eventualitäten des Lebens gewachsen.
     
  6. Bali08

    Bali08 Diamond Member

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    Sehe ich auch so.
    Außerdem könnte "ja Jeder" kommen und mit einer solchen Begründung seinen nicht erstattbaren Flug kostenfrei stornieren.
    Letztlich würden wir das alle über den Ticketpreis mitfinanzieren.
     
  7. FrequentC

    FrequentC Silver Member

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    Mach Dich doch nicht lächerlich. Als wäre es in Tel Aviv derzeit gefährlicher, als es jeden Tag in einer Stadt wie Mexico City oder Sao Paulo ist (wo Du zweifelsohne ohne groß zu Zögern hin fliegen würdest).



    Swiss schickt da immerhin seine Crews hin. Das würden sie nicht tun wenn es wirklich gefährlich wäre. Du bist ziemlich hysterisch (Frau?) und gehst deshalb unfair mit Swiss ins Gericht. Keine gute Sache.


    Ja sicher. Weil die Gefahr, bei einem Raketenangriff umzukommen von 0,000001% auf 0,00001% gestiegen ist, warum verklagst Du Swiss nicht gleich wegen Mordes?


    Nein, die gibt es nicht. Eine Reisewarnung des AA gibt es nur für die Palästinensergebiete, dazu zählt Israel und insbesondere Tel Aviv nicht. Auch das FCO warnt ausdrücklich nur vor 'Parts of country', wobei Israel und Palästinensergebiete einen gemeinsamen Eintrag haben. Das FCO führt näher aus: Nicht näher als 40km an den Gazastreifen heran. Tel Aviv ist weiter weg als 40km, also gilt die Warnung nicht für Tel Aviv.

    Das schlampige Auslegen von derlei Sachen zu Deinen Gunsten mag vielleicht Dich selbst überzeugen, aber niemanden der die Sache etwas weniger hysterisch betrachtet.

    Schlussfolgernd bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich als zahlender Kunde froh bin, dass in einem solchen Fall keine Stornierung gestattet wird. Wie schon von anderen ausgeführt ist die Lage in Israel immer etwas brenzliger als anderswo, und wen das potenziell stört (wozu Du offenbar gehörst) bucht eben ein Flex-Ticket und hat dann auch keine Probleme.
    Klassischer Fall von selber Schuld.
     
  8. TomTomTom

    TomTomTom Co-Pilot

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    hast du für deine reise im voraus eine versicherugn abgeschlossen? also reiserücktritt, oder abbruch oder sowas?
    ich glaube die helfen in solchen fällen bzw. treten da ein. schau mal http://www.reiseabbruchversicherung.com/ratgeber/
    vielleicht findest du da infos.
     

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