Ich würde beim Linkbuilding weniger darauf achten, jeden Monat eine möglichst gleichmäßige Anzahl neuer Links aufzubauen. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach, dass die Entwicklung insgesamt plausibel wirkt und die Links aus Quellen kommen, die thematisch wirklich etwas mit der jeweiligen Website zu tun haben. Ein natürliches Linkprofil entsteht schließlich auch nicht vollkommen gleichmäßig.
Gerade bei mehreren kommerziellen Seiten würde ich deshalb eher auf Qualität und unterschiedliche sinnvolle Quellen setzen. Fachportale, redaktionelle Erwähnungen, Kooperationen oder Inhalte, die tatsächlich verlinkenswert sind, wirken für mich deutlich nachhaltiger als Links, die nur deshalb entstehen, weil irgendwo ein Platz dafür gekauft oder geschaffen wurde.
Interessant finde ich dazu auch diese Podcastfolge auf Spotify, weil dort die Rolle von Backlinks und Brand Mentions etwas breiter betrachtet wird. Gerade beim Thema GEO finde ich den Gedanken von
Patrick Tomforde spannend, dass externe Erwähnungen und Autorität inzwischen nicht mehr nur für klassische Google Rankings interessant sind, sondern auch bei der Sichtbarkeit in KI Systemen eine Rolle spielen können.
Deshalb würde ich Linkbuilding heute auch nicht mehr komplett isoliert betrachten. Wenn eine Marke an verschiedenen relevanten Stellen auftaucht, gute Inhalte veröffentlicht und dabei gelegentlich echte Verlinkungen entstehen, wirkt das wesentlich glaubwürdiger als ein Linkprofil, das offensichtlich nur nach einem festen Schema aufgebaut wurde.
Ganz vermeiden lässt sich natürlich nie, dass einzelne Links verschwinden oder plötzlich mehrere neue hinzukommen. Ich würde deshalb weniger versuchen, jede Schwankung künstlich zu kontrollieren und stattdessen darauf achten, dass die gesamte Entwicklung nachvollziehbar bleibt und keine kurzfristigen Methoden eingesetzt werden, die nur für einen schnellen Rankingeffekt gedacht sind.