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Für den Sommerflugplan legt Iberia auf der Strecke nach Südamerika und Lateinamerika spürbar nach und plant eine Rekordsaison auf der Verbindung zwischen Europa und der Region.
Insgesamt will die Airline 3.354.159 Sitzplätze anbieten, was einem Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahressommer entspricht. In der Spitze sollen bis zu 366 Flüge pro Woche Lateinamerika mit Europa verbinden.
Laut Iberia wird das Wachstum durch die Weiterentwicklung des Flight Plan 2030 ermöglicht, der unter anderem den Ausbau der Flotte vorsieht und damit zusätzliche Kapazitäten sowie neue Strecken schafft. Der Fokus liegt dabei auf einigen Kernmärkten mit spürbaren Zuwächsen in Argentinien, Brasilien und der Karibik sowie einer neuen Langstreckenroute nach Mexiko.
Iberia erhöht Frequenzen nach Südamerika
Besonders deutlich fällt der Ausbau in Argentinien aus. Zwischen Juni und August erhöht Iberia die Zahl der wöchentlichen Flüge auf der Strecke Madrid–Buenos Aires von 21 auf 23.
Damit wird Buenos Aires das erste Iberia-Langstreckenziel, für das mehr als drei tägliche Flüge geplant sind – phasenweise sind somit bis zu vier tägliche Abflüge möglich. Allein auf dieser Strecke stehen im Sommer 456.000 Sitzplätze zur Verfügung, das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auch Mexiko erhält zusätzliche Kapazität: Nicht nur wird das Angebot auf bestehenden Strecken erhöht, es wird auch eine neue Destination angeflogen. Ab dem 2. Juni nimmt Iberia Direktflüge zwischen Madrid und Monterrey auf. Geplant sind drei wöchentliche Frequenzen, was bis zum Saisonende 36 288 Sitzplätzen entspricht.
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Auch in Brasilien setzt Iberia ihren Wachstumskurs fort. Mit den neuen Zielen Recife und Fortaleza sowie zusätzlichen Kapazitäten nach Rio de Janeiro steigt das Angebot auf nahezu 400.000 Sitzplätze, was einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem letzten Sommer entspricht.
In der Dominikanischen Republik wird die Verbindung im europäischen Sommer deutlich verdichtet. Anstelle von 7 bis 8 Flügen pro Woche wie 2025 sollen es nun 10 bis 11 wöchentliche Frequenzen sein. Das entspricht einem Kapazitätsanstieg von über 21 Prozent.
Auch Puerto Rico profitiert von mehr Flügen. Iberia plant hier im Sommer 10 bis 12 wöchentliche Frequenzen, nach 7 bis 9 im Vorjahr.
Schließlich wird auch die Verbindung nach Chile weiter ausgebaut: Die Strecke Santiago de Chile–Madrid bleibt bei 12 Flügen pro Woche, was zwei täglichen Flügen an fünf Wochentagen entspricht. Die Sitzplatzkapazität steigt damit auf rund 240.000 Plätze und liegt damit etwa 7 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Ausbau vor allem deshalb spannend, weil der Flughafen Madrid-Barajas als Hub meist sehr gut an die DACH-Region angebunden ist.
Mehr Kapazität auf den Langstrecken nach Lateinamerika bedeutet in der Praxis oft mehr Auswahl bei den Reisezeiten, bessere Ausweichmöglichkeiten bei Umsteigeverbindungen und je nach Tag auch attraktivere Umstiegsfenster. Zudem erhöht sich tendenziell die Chance, dass Prämienflüge freigeschaltet werden.
Titelbild: (c) Iberia





