Impressionen Departure Frankfurt – Klassenkampf bei Security

Dieses Thema im Forum "Business & First Only" wurde erstellt von josef_knecht, 16. August 2010.

  1. josef_knecht

    josef_knecht Silver Member

    Beiträge:
    294
    Likes:
    0
    Freitag 13.08. – TG923- FRA-BKK /Gate C4. Freundlicher 2 min Check am Thai-Schalter. Wg LaMer-Shop Passport Control in B, effizienter und freundlicher Security Check 1, wie gewohnt mit Sprengstoff-Abstrich-Test meiner prof. Fotausrüstung. Wanderung nach C durch unendliche halbfertige Gänge – LH löst dieses Problem S-klassig. Vor der Senator-Lounge Security Control 2, schnell effizient, freundlich.
    30 min vor Abflug ans Gate 4. Zwei Security-Männer spielen Cowboy und albern lautstark hinter der Röntgenmaschine. Unvermittelt ein scharfes „treten Sie einen Schritt zurück – Sie wollen auch nicht dass man in Ihren Koffer schaut“ – grimmig blickte die verhärmte Security-Lady - Déjà-vécu Bahnhof Friedrichstrasse 1972 . Nichts interessiert mich weniger als der Koffer eines Mitreisenden. Verwunderung, verhaltener Protest und kurze Entschuldigung bei dem ebenfalls irritierten Vordermann. Anschließend intensivste Metallsuche – außer 5 Lewis Nieten war da nix. Dann minutenlanger Bodycheck mit öffentlichem Extrembetatsching – was in Kastrup ganz reizvoll sein könnte war hier mehr als peinlich. Schuhe aus und auf Strümpfen noch mal zum Sprengstoffcheck. Meiner Frau ging es ähnlich – dazu penibelste Kontrolle der Duty-Free-Waren, „wann haben Sie die gekauft“ – das ist zu lange! Trotzem die gnädige Passiererlaubnis. Security muss sein – und ein älteres Ehepaar 61/57 erfüllt selbstverständlich alle Verdachtsmomente für Suizid-Assassinatoren!
    Gibt es eigentlich eine Quality Controll für die Security.Mitarbeiter, die auch den Umgang mit den Passagieren und Vermeidung von Schikanen einschließt?
    Nach der Prozedur freundlicher Empfang durch die Thai-Mitarbeiterin, Begleitung in die Kabine, ein Glas Pommery. Welcome back in civilisation, Suvarnabhumi, Changi.......
     
  2. Sukkot

    Sukkot Diamond Member

    Beiträge:
    2.519
    Likes:
    0
    Sehr anschaulicher Bericht, vielen Dank.

    Die Durchführung von Sicherheitskontrollen aller Art ist inzwischen ein hochprofitables Geschäftsfeld umtriebiger Dienstleistungsunternehmen.

    Die Profitspannen dieser Unternehmen sind, im Vergleich zu Catering- oder Reinigungsunternehmen an Flughäfen, enorm.

    Das Personal wird über Leiharbeitsfirmen, unter Langzeitarbeitslosen, in fernen und strukturschwachen Gegenden,
    im Ausland rekrutiert und ist entsprechend schlecht ausgebildet und schlecht bezahlt.

    Dann ist es nicht verwunderlich, wenn die Qualität der Sicherheitskontrollen schlecht ist und
    die ausführenden Mitarbeiter dieser Unternehmen unmotiviert, unfreundlich und inkompetent sind.

    Leider unterhalten wir Vielflieger uns lieber lang und breit über die Qualität des Champagners, des Hummers und des
    anmutigen und schmiegsamen Services der FB als über die ineffizienten und schikanösen Sicherheitskontrollen, die eigentlich
    einer der wahren Gründe für den auf Reisen heutzutage empfundenen Stress sind.

    Selbst habe ich die (zusätzlichen) Sicherheitskontrollen gerade im Bereich C auch schon als extrem schikanös erlebt.
    Ein übereifriger Kontrolleur wollte eine von mir kurz vorher im Flughafen gekaufte Flasche Champagner "einziehen", weil
    der Klebeverschluß der Tüte angeblich nicht ordnungsgemäß verschlossen war. Erst massiver und bestimmter Protest und die
    Hinzuziehung des Schichtleiters brachte eine Lösung.
     
  3. markhh

    markhh Bronze Member

    Beiträge:
    152
    Likes:
    0
    Ich kann mal eine ganz aktuelle positive Meldung dazu machen.
    Gestern habe ich in HAM meine recht wertvolle Armbanduhr mit Jacke, Klarsichttüte und Gürtel in die Plastikbox gelegt, Trolley in eine weitere Box.
    Aus irgendeinem Grund habe ich dann vergessen die Uhr wieder anzulegen. Vermutlich lag sie ganz am Rand der Box und ich konnte sie durch die Umrandung nicht sehen.
    Zwei Minuten später, schon am Gate, dann der Superschreck. Ich bin zurück zur Kontrolle und habe gefragt, ob eine Uhr gefunden worden sei, dem war aber leider nicht so.
    Die Mitarbeiter haben dann vorgeschlagen den Trolley nochmals zu röntgen, aber ich war mir sicher dass sie da nicht drin ist. Daraufhin haben sie intensiv die Umgebung der Station
    abgesucht und tatsächlich lag sie unter dem Teil wo die Boxen auf der Rollvorrichtung aus dem Röntgengerät wieder nach hinten geschoben wurden. Sie war beim zurückstellen der
    Box herausgefallen. Mit einem langen Schuhanzieher hat dann eine Mitarbeiterin die Uhr wieder herausbugsiert.
    Das mal eine positive Erfahrung zum Thema Security.
     
  4. Sukkot

    Sukkot Diamond Member

    Beiträge:
    2.519
    Likes:
    0
    Ich erlaube mir mal die polemische Frage, was an diesem Erlebnis denn nun positiv war?


    Warst Du positiv überrascht, weil Deine Uhr nicht in die Mülltonne entsorgt wurde
    oder ein anderer Passagier sie eingesteckt hat
    oder ein Mitarbeiter der Kontrolle, die Uhr als persönliche Aufmerksamkeit von Dir für ihn betrachtet hat?

    Vielleicht habe ich zu lange in einem früheren Jahrhundert gelebt und
    gehe nach wie vor davon aus, dass "verlorene, vergessene, liegengebliebene" Gegenstände,
    die in einem Warenhaus, einer Gaststätte, einem Zugabteil oder eben an einem Flughafen abhandengekommen sind,
    wieder an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden sollten.

    Sollte nicht eher der Betreiber der Sicherheitskontrollen dafür Sorge tragen, dass Gegenstände nicht versehentlich zurückbleiben?
     
  5. markhh

    markhh Bronze Member

    Beiträge:
    152
    Likes:
    0
    Naja, vielleicht war ich auch einfach nur heilfroh darüber dass sich die Uhr wieder angefunden hat.
    Angesichts der Paxe die vor der Schleuse gewartet haben, hätten sie es sich auch einfacher machen können als
    erstmal den Fußboden unter dem Gerät abzusuchen.
    Aber im Prinzip hast Du schon recht...
     
  6. roadie

    roadie Co-Pilot

    Beiträge:
    29
    Likes:
    0
    In FRA sind zu 80% Granaten in der Security. Hier heißt es einfach, Nerven behalten.
    Ich habe schon einen Japaner (in englisch) um Verzeihung ob der rüden Behandlung gebeten und ihm gewünscht demnächst bessere Erfahrungen zu machen. Er hat's verstanden, die Stasi-Tussi nicht.

    An anderen Stationen sind die Taschenschnüffler meist einigermaßen freundlich.
     
  7. bergfjord

    bergfjord Pilot

    Beiträge:
    56
    Likes:
    0
    Die Freunde an der Security machen ihren Job, manchmal übermotiviert und die verliehene Macht missbrauchend, aber was soll es, so ist das. Die bisweilen übertriebenen Sicherheitsprozeduren - Stichwort Flüssigkeiten - haben die sich nicht ausgedacht. 5 Minuten länger einplanen, dann klappt es auch mit denen. Positiv vermerke ich aber bisweilen tatsächlich, dass solche, die beim Auspacken meines Notebooks und des Klarsichtbeutels gerne meine Körperwärme spüren, zurück gepfiffen werden; zuletzt neulich ein forscher Brite, der mich links überholte, und der sich dann einen längeren Vortrag anhören musste, in leidlichem English, in MUC, übrigens.
     
  8. Guest

    Guest Guest

    Wer schon mal in die freundlichen Gesichter der TSA schauen durfte, wird sich in FRA wie im siebten Himmel fühlen!
     
  9. kixtxlnrt

    kixtxlnrt Silver Member

    Beiträge:
    296
    Likes:
    0
    Die zwei Negativbeispiele in Deutschland sind für mich Frankfurt und München. In Frankfurt machen mir die Mitarbeiter immer den Eindruck
    von Alkoholikern auf Entzug, seltenst freundlich, meist mit Deoproblemen und oftmals prollig. In München ist es mit der Ausbildung der Mitarbeiter ( Englisch sprechen die alle nicht und wenn dann mit solch breitem bayerischen Akzent, dass ich schon mehrfach für Nicht-Muttersprachler übersetzen musste) auch nicht weit her, eine Spezialität in München ist der Halscheck. Wenn ich etwas nun gar nicht leiden kann ist es, wenn mir ein Securitymitarbeiter im Würgegriff an den freien Hals greift. Komischerweise gibt es diesen nur in München, sicherer oder unsicherer fühle ich mich dort trotzdem nicht. Übertroffen werden diese Mitarbeiter nur noch von der Einreisekontrolle und dem Zoll in München, da ist regelmässig Fremdschämen bei eine Rückkehr von der Langstrecke angesagt.
    Entspannt freundlich empfinde ich die Checks in Stuttgart, Düsseldorf und Berlin Tegel. Bei letzterem Flughafen ist das Verhältnis Passagier/Sicherheitsmitarbeiter am besten, da an jedem Abfluggate individuell eine Sicherheitsschleuse steht.
     
  10. Mrfly

    Mrfly Co-Pilot

    Beiträge:
    48
    Likes:
    0
    Ich kann die negativen Erlebnisse in FRA nicht bestätigen. Meine Erfahrungen sind durchweg neutral bis positiv (fliege mindestens einmal monatlich von FRA).
    Das einzige was mich wirklich nervt, ist, dass die Mitarbeiter am Band der Gepäckscanner es nicht schaffen, dass die Gepäckstücke kontinuierlich ohne Lücke in das Gerät laufen. Wenn die mehr darauf achten würden, würde der Check viel schneller ablaufen und die Schlangen wären erheblich kürzer.
     
  11. rotblau

    rotblau Co-Pilot

    Beiträge:
    34
    Likes:
    0
    Speziell wenn ich mir die Sicherheitskontrolle in MUC T2 anschaue kommt mir jedes Mal das Grauen. Als ich damals in den Nachrichten das mit dem Bomben Alarm gehört habe „das war im Januar glaub ich“ hab ich gleich gewusst das das mit dem Heiden durcheinander an der Sicherheitskontrolle zu tun hat. Zu den Personen die glauben das Sicherheitspersonal in T2 kann kein Englisch denen muss ich hier absolut recht geben, aber Bayrisch können die genau so wenig!
    Jetzt aber noch ein Lob: Die Passkontrolle „MUC T2“ ist dafür eine der Besten und eine der schnellsten die ich kenne.
    Aber wer eine richtige Schikane erleben will sollte mal nach Saudi-Arabien reisen, Ich war letzte Woche dort und ich Hab´s meinen Kollegen bis zuletzt nicht abgenommen aber nach 4 Stunden Passkontrolle hab ich nichts mehr gesagt
     
  12. josef_knecht

    josef_knecht Silver Member

    Beiträge:
    294
    Likes:
    0
    [
    >>>>Das Personal wird über Leiharbeitsfirmen, unter Langzeitarbeitslosen, in fernen und strukturschwachen Gegenden,
    im Ausland rekrutiert und ist entsprechend schlecht ausgebildet und schlecht bezahlt.
    Dann ist es nicht verwunderlich, wenn die Qualität der Sicherheitskontrollen schlecht ist und
    die ausführenden Mitarbeiter dieser Unternehmen unmotiviert, unfreundlich und inkompetent sind>>>>

    Verantwortlich für die Mitarbeiter ist das Unternehmen (>>> Fraport), die Vorgesetzten aber auch die Fluggesellschaften, die schlechten Service tolerieren.. Weder die Herkunft aus rustikalen Gegenden noch fehlende "Kinderstube" können inadequates Benehmen im Kundenbereich entschuldigen. Es gibt ausreichende Möglichkeiten der effizienten Mitarbeiterschulung und des Situationstrainings in Rollenspielen etc. Durch ein Controlling-System (QC) muss die Einhaltung der vorgegebenen Regel überwacht werden - jeder besserer Gastronomiebetrieb und jede Fluggesellschaft weiß wie man das macht - auch ohne Einsatz von "fire one - educate hundred".
    Deutschland lebt von den Exporten - nicht nur für die Auftraggeber aus dem asiatisch-pazifischen Raum sind höfliche Umgangsformen eine Selbstverständlichkeit - besonders im "Fast Track Bereich"
     
  13. halk

    halk Platinum Member

    Beiträge:
    1.424
    Likes:
    0
    wie oben im ersten Beitrag geschrieben:
    Security muss sein – und ein älteres Ehepaar 61/57 erfüllt selbstverständlich alle Verdachtsmomente für Suizid-Assassinatoren!

    Vor ein paar Jahren in FRA: beim Kofferröntgen musste eine augenscheinlich deutsche Familie mit 2 minderj. Kindern ihren Koffer zur Durchsuchung öffnen. Welche Gefahr geht von einer solchen Gruppe aus? Nach allg. Erfahrung: keine.
    Anschließend bei der Sonderkontrolle vor dem Flug nach USA durch einen augenscheinlich arabischstämmigen Kontrolleur: kurze Unterbrechung, weil er zwischendurch kurz einen anderen arabischstämmigen Flughafen-Mitarbeiter per Umarmung begrüsste. Da fühlt man sich doch so richtig gut und sicher aufgehoben. Warum kann man nicht wie die Israelis sinnvoll die "richtigen" kontrollieren ??
     
  14. somkiat

    somkiat Diamond Member

    Beiträge:
    3.995
    Likes:
    0
    Dies hier zu lesen tut mir unsäglich leid , aber nur deswegen weil es offenbar Individuen gibt , die ob solcher Nichtigkeiten ellenlange Berichte verfassen müssen . Securityleute mit Machtfantasien befinden sich schon aus Einkommensgründen in einer derart fernen Katagorie , daß die mir von mir aus den Koffer auskippen könnten bevor ich die überhaupt eines Blickes würdigen könnte . Abgesehen davon sind die weitaus meisten weder nett noch aggressiv sondern gar nichts . In Düsseldorf hat so ein Sicherheitsbeauftragter mal ein Päckchen Papier in meiner Hosentasche erfühlt und bei näherere Besichtigung stellte es sich heraus , daß es sich um gebündeltes Bares handelte , genauer gesagt 40.000 und zwar Oiro . Der ist vor Begeisterung fast 4 Meter hoch gesprungen , hat komplett die Fassung verloren und nach dem Zollbeamten geschrien . Vermutlich war der der Ansicht er werde jetzt zum Obersecuritymann von Nordrheinwestfalen ernannt , kriegt eine weiße Uniform mit jeder Menge Orden und ein Schild wo draufsteht " König Öczan ". Der Zollingenieur kam dann auch aber wir kannten uns schon weil ich das gebündelte Bare bereits hatte zählen lassen und auf's Allerfeinste deklariert . Pech gehabt .

    Ich rate zu Gelassenheit , eigentlich wichtige Dinge wie zum Beispiel ausreichend kaltes Bier sollten im Focus der Reisenden größeren Raum einnehmen .
     
  15. premiumeco

    premiumeco Silver Member

    Beiträge:
    347
    Likes:
    0
    Ja, das ist natürlich ein absoluter Skandal, einer deutschen Familie mit 2 Kindern den Koffer zu durchsuchen, geht gar nicht.

    Wenn ich mir durchlese, was einige angebliche Premiumflieger und Loungebesucher hier für einen Scheiß von sich geben, dann bin ich mir absolut sicher, dass das Sicherheitspersonal nicht das eigentliche Problem darstellt. Und zur Krönung dann noch die Nummer mit den 40000€ auf Rolle.

    Leute, lächerlicher als ihr gehts doch wirklich nicht mehr.
     
  16. miles-and-travel

    miles-and-travel Pilot

    Beiträge:
    66
    Likes:
    0
    Impressionen Departure Munich
    fliege nicht so oft wie viele Vielflieger, aber ca. 10-15 im Jahr von MUC und habe noch keine schlechten Erfahrungen machen müssen. Meistens sind die Securities freundlich, manchmal sogar sehr gut gelaunt und nur selten unfreundlich.

    Markus
     
  17. somkiat

    somkiat Diamond Member

    Beiträge:
    3.995
    Likes:
    0
    Dein handle ähnelt zwar dem des Bruders mum_and_pitz , deine Ausführungen jedoch finden meine Zustimmung .

    Du solltest übrigens wenn irgend möglich öfter fliegen um dein Ansehen zu erhöhen , beziehungsweise dies zumindest behaupten . Ich fliege ca 100-150 im Jahr ausschließlich First klingt irgendwie besser .
     
  18. Cola Trinker

    Cola Trinker Pilot

    Beiträge:
    72
    Likes:
    0
    100% Zustimmung. Halt ein Querschnitt der Bevölkerung.
     
  19. fisinho

    fisinho Gold Member

    Beiträge:
    736
    Likes:
    0
    Am gruseligsten ist die Strecke FRA-SIN. Zuerst werden alle bekannten Vorurteile über die Deo-freie Fraport-Stasi einmal mehr bestätigt. Und in Changi erlebt man dann, wie Ein- wie Ausreisekontrollen auch mit einem freundlichen Umgangston, einem Lächeln schnell und qualitätsvoll durchgeführt werden können.

    Übrigens: In Deutschland habe ich auch schon freundliche Security-Menschen getroffen. In BRE.
     
  20. hal9000

    hal9000 Platinum Member

    Beiträge:
    1.558
    Likes:
    0
    Also ich kann bestätigen, dass HAM echt eine Oase der deutschen Flughäfen ist. Ich bin wirklich sehr oft hier, und es gab nie Probleme, was die Freundlichkeit anging. Finde die Security hier jedesmal absolut stressfrei. Wer hier (öfters) Probleme hat, sollte sich mal eher Gedanken machen, wie sein eigenes Erscheinungsbild rüberkommt.
     

Diese Seite empfehlen