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Luxair investiert in seine Flotte und bestellt weitere Flugzeuge von Embraer und Boeing. Dies wurde auf der Farnborough Airshow 2026 bekanntgegeben und ist ein Signal der Fluggesellschaft für weiteres Wachstum.
Luxair hat zwei bestehende Optionen für die Boeing 737-10 in feste Bestellungen umgewandelt und gleichzeitig zwei weitere Optionen gesichert.
Zusammen mit der 2024 platzierten Erstbestellung umfasst das Boeing-737-Orderbuch damit insgesamt zwölf Maschinen: acht Boeing 737-8 und vier Boeing 737-10.
Die Boeing 737-10 wird in einer Konfiguration mit 213 Sitzen eingesetzt und soll vor allem auf hochfrequentierten Freizeit- und Geschäftsreiserouten eingesetzt werden.
Das Kabinenangebot der neuen Maschinen kann sich sehen lassen: Das Boeing Sky Interior bietet neu gestaltete Sitze mit einem Sitzabstand von 76 cm, USB-C-Ladeports an jedem Platz sowie kabelloses Inflight-Entertainment, das über die persönlichen Geräte der Passagiere zugänglich ist.

Parallel dazu hat Luxair drei bestehende Kaufrechte für die Embraer E190-E2 in feste Bestellungen umgewandelt und ein weiteres Kaufrecht gesichert. Das E2-Orderbuch der Airline wächst damit auf neun Maschinen. Die ersten E190-E2 sollen Ende 2028 in den Liniendienst gehen.
Die E190-E2 ist der kleinere Bruder der bereits bei Luxair im Einsatz stehenden E195-E2 – von der bereits vier Maschinen im Netzwerk operieren. Beide Typen teilen dasselbe Pilot-Type-Rating, dieselbe Wartungsinfrastruktur und dieselben Betriebsverfahren, was erhebliche Synergien schafft.
Gleichzeitig bietet die E190-E2 mit 100 Sitzen mehr Flexibilität für Strecken mit geringerer Nachfrage, auf denen der größere E195-E2 zu viel Kapazität böte.
Luxair setzt bei der Kabinenkonfiguration auf Großzügigkeit: 34 Zoll Sitzabstand (86 cm) in der vorderen Kabine und 31 Zoll (79 cm) im hinteren Bereich – ausdrücklich als Premium-Konfiguration positioniert. Dazu kommen USB-Charging an jedem Platz und kabelloses Inflight-Entertainment über persönliche Geräte.
Beide Bestellungen zusammen zeichnen das Bild einer Airline, die konsequent modernisiert und dabei auf zwei Pferde setzt: die Boeing 737 für höhere Kapazitäten auf Leisure- und Businessstrecken, die Embraer E2-Familie für Flexibilität auf frequenzschwächeren Routen. Für den Flughafen Luxemburg – und damit für die Anbindung des Großherzogtums an Europa und die Welt – ist es ein positives Signal.
Bilder: (c) Luxair





