Neue Order at Farnborough 2010?

Dieses Thema im Forum "Emirates" wurde erstellt von Airxperte, 10. Juli 2010.

  1. Airxperte

    Airxperte Pilot

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    Plant Emirates nach den 32xA380 der ILA weitere Großaufträge zu platzieren?

    http://news.airwise.com/story/view/1277542167.html

    Vor allem, was wird es werden? A380, B777 weitere A350 oder gar B787?

    Da Boeing die 787 in Farnborough das erste mal der Öffentlichkeit präsentiert, denke ich stehen die Chancen hierfür nicht schlecht.
     
  2. hal9000

    hal9000 Platinum Member

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    Schöne Frage!
    Ich schätze, dass es die 19x 77W sein werden, die bei Boeing als unidentified customer gemarkt sind.
    787 ist unwahrscheinlich, da EK schon mehrfach betont hat, dass sie nicht an dem Gerät interessiert sind, außerdem würde es nicht in deren Strategie passen. (Slotbegrenzter Wachstum = möglichst große Maschinen) Die A333 wurden ja auch storniert.
    Andererseits frage ich mich, womit sie in Zukunft die High-frequency / low-ASM Flüge bedienen wollen (zB. Eröffnungs-routen zu noch nicht erprobten Zielen), wenn sie die A332 ausmustern.
    Ich kann mir irgendwie nicht so ganz vorstellen, dass langfristig die A359 die kleinste Maschine in der Flotte wird.

    Man bleibt gespannt...
     
  3. Airxperte

    Airxperte Pilot

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  4. hal9000

    hal9000 Platinum Member

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    Juhu! Find ich super. Und dass es bei EK kurzfristig mehr als die vermutete 19 sind, war irgendwie klar... Die Welt brauch mehr 77Ws :)
     
  5. hobby91

    hobby91 Gold Member

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    Ich kann nicht ganz verstehen warum die nur extrem große Flieger bestellen. Fliegen ja jetzt schon mit schwacher Auslastung durch die Gegend. Gerade für regionale Strecken sind doch a321 oder kleiner wesentlich besser geeignet.
     
  6. hal9000

    hal9000 Platinum Member

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    Und wo hast das her? Deren Auslastung ist bombastisch auf den meisten Strecken, und gut auf fast allen anderen.

    Nein. Die sind auch gut ausgelastet.

    Für paar wenige Strecken, die nicht voll ausgelastet sind, sich eine handvoll A321 zuzulegen und eine ganze Infrastruktur / Maintenance / Ausblidung zu kaufen ist wesentlich teurer, als weniger einzunehmen. Und bedenke, dass je größer ein Flieger, desto niedriger die Marge des Break-even Loadfactors.

    Zur Info, auch die A332 verschwinden bald aus der Flotte (endlich!) ....
     
  7. hobby91

    hobby91 Gold Member

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    Die 330-200 braucht nicht aus der Flotte verschwinden sondern es sollten besser neue Sitze eingebaut werden.

    Es gibt jede menge schlecht ausgelasteter Flüge. Schau mal die Flüge nach ATH, BKK oder Bom an um nur einige zu nennen.

    Was mir bis heute nicht klar ist, warum EK kein Regionalnetz hat. Alle Flughäfen die regional angeflogen werden, werden auch aus Europa direckt angeflogen. Es gebe unzählige Regionalstrecken nach Jemen, Iran oder zu den Saudis. Warum wird da nicht mehr geflogen? Mit einer 777 ist sowas natürlich nicht zu machen.
     
  8. Klotz

    Klotz Platinum Member

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    In den letzten 6 Wochen leider 4 x von FRA nach BKK fliegen muessen, (kotz) der Flug von FRA nach DXB in den Transit war gut ausgelastet, DXB nach BKK brechend voll. Jede Menge Paxe wurden von Y nach C hochgestuft, so war die C voll.

    Und nun?

    Wann biste denn die o.g. Strecken geflogen?
    Andere Firmen arebiten halt anders, als Deutsche Firmen.

    Deutsche Firmen machen erst etwas, wenn die Wirtschaft brumt. Vorausschauend arbeiten? Fremdwort. Andere kaufen in der Krise und koennen dann direkt aus den Vollen schoepfen wenn alles wieder brumt, Deutsche Firmen heulen dann rum wenn keine Flieger zu haben sind und schreien nach Mama Merkel.
    Schon mal gesehen wieviel Jahre man auf die Flieger warten muss? Gekauft wird der Kram eh von den Leasinggesellschaften und die koennen ggfl. die Flieger an andere Airlines mal verleasen.

    Obs nun Flieger sind oder Airport Ausbau.
     
  9. mercedes

    mercedes Silver Member

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    Heute auf http://www.orf.at zu lesen

    „Das ist unsere Vision“
    Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) scheinen fest entschlossen zu sein, in der Zivilluftfahrt die globale Führungsrolle übernehmen zu wollen. Nicht nur, dass Abu Dhabi das Golfemirat Dubai zum internationalen Drehkreuz Nummer eins ausbauen will, investiert die Fluggesellschaft Emirates derzeit Milliarden Euro in die Aufstockung ihrer Flotte.

    Auf der Internationalen Airshow 2010 im britischen Farnborough gaben der US-Flugzeughersteller Boeing und die Emirates den Abschluss eines Kaufvertrags über 30 Langstreckenjets vom Typ 777 bekannt – Kostenpunkt: 9,1 Milliarden Dollar (über sieben Mrd. Euro). Erst im Juni hatte Dubai beim europäischen Boeing-Konkurrenten Airbus für über zehn Milliarden Euro 32 Stück des Großraumjets A380 bestellt. Der Auftrag war der bisher größte in der Luftfahrtgeschichte.

    „Wir wollen die Emirates zur führenden Fluglinie der Welt machen und Dubai als führendes Drehkreuz des Luftverkehrs ausbauen“, zitierte das deutsche „Handelsblatt“ kürzlich den Chef der staatlichen Airline, Scheich Ahmed Bin Said al-Maktum, den Neffen des ehemaligen Staatsoberhaupts Maktum Bin Raschid al-Maktum. „Das ist unsere Vision
    Zunehmende Konkurrenz für Europäer
    Nicht nur kleineren Konkurrenten, auch Platzhirschen wie der deutschen Lufthansa machen diese Pläne langsam, aber sicher Kopfzerbrechen. Schon anlässlich des A380-Geschäfts hatte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber die Befürchtung einer künftig viel schärferen Konkurrenz geäußert: „Man muss annehmen, dass das kein Investment ist, das auf den Heimatmarkt abzielt, sondern ein Investment für den Weltmarkt“, sagte er. „Emirates hat bereits jetzt mehr Sitze im Interkontinentalverkehr als Air France und British Airways zusammen.“

    „Traum“ und „Alptraum“
    Europäische Airlines werfen der Emirates vor, mit ihrer wachsenden Flotte von Großraumflugzeugen Preisdumping zu betreiben. „Der arabische Traum ist zugleich der Alptraum für die Lufthansa“, kommentierte das „Handelsblatt“. Denn die deutsche Fluglinie bräuchte eher mehr Passagiere als mehr Jets. Beim Langstreckenangebot liegt die Emirates laut der deutschen Wirtschaftszeitung bereits vor der Lufthansa und stieg in letzter Zeit zur profitabelsten Airline weltweit auf. In zehn Jahren, so das „Handelsblatt“, werde die Langstreckenflotte der Emirates doppelt so groß sein wie die der British Airways und der Lufthansa gemeinsam.

    Derzeit fliegt Emirates laut eigenen Angaben 100 Destinationen weltweit an, darunter auch Wien, Paris, London und Rom. In Deutschland sind es vier Flughäfen, und die Golf-Airline hätte gerne mehr. Die Lufthansa und auch die deutsche Bundesregierung blocken über das nationale Management von Landerechten – noch – erfolgreich ab.

    Allerdings, zitierte das „Handelsblatt“ Emirates-Manager Andrew Parker, sei man in diesem Punkt zuversichtlich: „Die Tage, in denen Regierungen ihre nationalen Fluggesellschaften schützen konnten, werden bald vorbei sein“, sagte er. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Airlines, die geschützt werden, ineffektiv werden.“ Der Lufthansa, Mutter der Austrian Airlines (AUA), passt das weniger: „Es herrscht hier keine Waffengleichheit.“ Die Regierungen in Europa müssten „hier sehr sensibel sein. Sonst hat die europäische Airline-Branche verloren“, hieß es von der deutschen Airline.

    Die ehrgeizigen Pläne Dubais
    „Unsere Lage im Mittelpunkt der Welt, unsere Möglichkeit, die Welt über Dubai zu verbinden, und das starke Wachstum etwa in Brasilien und Asien machen uns sehr zuversichtlich“, so Parker zur mittelfristigen Strategie der Airline. Ende Juni wurde die erste Ausbaustufe des Dubai World Central Al-Maktum International Airport eröffnet, wenngleich vorerst auch nur für den Frachtverkehr. Für Passagierflüge wird er erst im kommenden Frühjahr freigegeben.

    Trotzdem zeigt das Mammutprojekt bereits jetzt, wohin die Reise gehen soll: Bis 2030 sollen fünf Start- und Landebahnen entstehen, zwölf Millionen Tonnen Fracht jährlich abgewickelt und vier Terminals mit einer Kapazität von mehr als 160 Millionen Passagieren gebaut werden. Damit würden dann mehr Passagiere via Dubai reisen als über die Airports London und Chicago zusammengenommen. Das Gesamtprojekt soll über 25 Milliarden Euro kosten. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten, in die das Golfemirat im Zuge der Wirtschaftskrise geraten sei, so das „Handelsblatt“, sei die Airline solide aufgestellt: „Schwache Gegner sehen anders aus.“

    Riesiges Flughafenprojekt in den Emiraten
    Im Golfemirat Dubai entsteht derzeit für geschätzte 26 Milliarden Euro ein ehrgeiziges Flughafenprojekt. Der Dubai World Central Al-Maktum International Airport soll ab 2030 Drehkreuz für jährlich 160 Millionen Passagiere und zwölf Millionen Tonnen Fracht werden.

    Der erste Bauabschnitt des Airports wurde Ende Juni, vorerst nur für Frachtflüge, eröffnet. Für Passagierflüge soll er ab März 2011 freigegeben werden. Mit dem Namen des Flughafens, Al-Maktum, will sich Dubais Herrscherdynastie nicht nur ein Denkmal setzen. Sie will auch das Emirat in den kommenden Jahren gemeinsam mit dem Nachbarn Katar zum Luftfahrtdrehkreuz der Superlative ausbauen.

    Der Flughafenkomplex, der nach seiner Fertigstellung der nach Kapazität weltweit größte sein soll, entsteht auf einem Areal von rund 140 Quadratkilometern in der Wüste von Dubai. Bis 2030 sollen dort fünf zusätzliche Start- und Landebahnen entstehen. Eine Kapazität von 160 Millionen Passagieren und zwölf Millionen Tonnen Fracht pro Jahr entspräche der doppelten Leistung von London und Chicago gemeinsam.

    Kosten spielen keine Rolle
    Es werde überhaupt kein Gedanke daran verschwendet, kleinere Maßstäbe anzulegen, gab sich Paul Griffiths, Chef der Betreibergesellschaft Dubai Airports, im Vorfeld der Teileröffnung Ende Juni selbstsicher. Die Welt könne sich ganz beruhigt zurücklehnen und beobachten, wie Dubai die Spitzenposition als weltwichtigster Verkehrsknotenpunkt übernehme. Regional gesehen hält Dubai als einer von sieben Stadtstaaten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bereits die Führungsrolle im Schiffs- und Luftverkehr.

    Strategisch günstige Lage
    Trotz allen Ehrgeizes: Bisher ist nur eine der fünf geplanten Rollbahnen fertig und von den benötigten rund 26 Milliarden Euro wurden bisher weniger als eine investiert. Dubai war wegen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise im letzten Jahr in finanzielle Schwierigkeiten geraten und Projekte wie der Riesenflughafen verschlingen erst einmal Unsummen an Investitionskapital, bevor sie Erträge abwerfen. Zahlreiche Großprojekte waren in dem für seine Prestigebauten bekannten Emirat krisenbedingt vorübergehend auf Eis gelegt worden - nicht aber das Projekt Dubai World Central.

    Gemeinsam mit dem „kleinen“ Dubai International Airport mit seinen bis zu 35 Millionen Passagieren pro Jahr und dem Airport Katar und dem Doha-Airport in Katar sollen die Emirate zum globalen Drehkreuz zwischen den Kontinenten werden. Die Chancen dafür stünden, hieß es dazu im Juni im Wirtschaftsmagazin „Economist“, wegen der strategisch günstigen Lage in der „Nähe“ der aufstrebenden asiatischen und afrikanischen Staaten nicht schlecht


    mercedes
     
  10. aviator

    aviator Platinum Member

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    da stimm ich dir zu !

    "Bombastisch war die Auslastung mit 58% nach Indien heute nicht, weder im 332 noch 777! Und es gab massive Bewerden wegen des "tollen" Essens. Beim Low Cholesterine Gericht z.Bsp. "durften" die Kunden am Morgen nach DXB den exakt gleichen Frass wie im Outbound am Abend "geniessen". Sehr einfallsreich von EK und der kommentar vieler Gaeste war "auch nicht mehrt besser als Air India" (wobei ich dem widersprochen habe, aber des Essen war wirklich nicht besser als LH Niveau von vor 10 Jahren ! :lol:
     
  11. hal9000

    hal9000 Platinum Member

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    Sie verschwinden aber trotzdem, glaube ab 2012 werden sie ausgemustert.

    Und auf welchen Daten beruht dieses Statement? Es ist schließlich einfach falsch.

    Nicht bombastisch aber gut ausgelastet!

    Das lag ja wohl nur an der temporären Angst vor den Unruhen, und war bei anderen Airlines nicht anders. Ansonsten: Proppenvoll.

    Ja. Das liegt aber daran, dass EK in Indien mit Frequenz kämpfen muss.

    Aha. Was sind denn dann die "einige andere", außer Indien und frische Routen wie NRT ?

    Also dieses ganze Geplänkel von Leuten, die irgendwann irgendwo irgendwie einmal geflogen sind und es zufällig leer war, hat hier überhaupt keinen Nährwert.

    Tun sie doch. Welcher größerer regionaler Ort wird denn von EK nicht angeflogen? Was sie eben nicht tun, ist mit Frequenz kämpfen, da sie hauptsächlich Zubringer für ihre weiteren Flüge bieten wollen. Denn ansonsten brauchen sie ja genau da kleinere Flieger, was nicht in deren Geschäftsmodell passt.

    EK boomt, verdient als einer der wenigen Airlines Kohle inklusive horrendem Wachstum. Warum sind hier manchmal einige trotzdem der Meinung, dass das Geschäftsmodell genauso wie LH und Co-KG aussehen soll? EK braucht keine Narrowbodys und ich bin auch ganz froh drum!
     

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