10.000 Meilen gratis für Ärzte...

Dieses Thema im Forum "- Mehr Meilen (Payback)" wurde erstellt von veuve, 13. Dezember 2007.

  1. veuve

    veuve Bronze Member

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  2. skyrock

    skyrock Bronze Member

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    Ich soll auch noch Geld zahlen (Kursgebühr), damit die Airline sich im Notfall an mich wendet? Komische Sache :)
     
  3. insel

    insel Gold Member

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    Danke, so habe ich meine Fortbildung für 2008 im April schon komplett und gebucht,
    die Meilen sind nicht wichtig, die gibt es beim richtigen "Medical" an Board automatisch!

    gruß insel
     
  4. Mr.Radar

    Mr.Radar Gold Member

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    AFAIK hat der doc-on-board-kurs eine schlechte meilenratio - und ganz abgesehen davon muss man sich ja dafür auch noch 2 tage zur fortbildung hinbemühen. Und seine Notarzt-Refresher-Punkte kriegt man auch einfacher und billiger.
     
  5. labadi

    labadi Pilot

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    kannst du mir erklären, was "Medical" in diesem zusammenhang heißt? gibt es etwas meilengutschriften, wenn ich einen notfall behandle? ich hab's schon zweimal gemacht, aber ausser freundlichen bekundungen gabs nix (ist für mich allerdings auch kein problem)
     
  6. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Ja.
    Allerdings wohl nur 5,000 M&M-Prämienmeilen,
    wenn ich mich noch recht erinnere. :mrgreen:
     
  7. AntonBauer

    AntonBauer Diamond Member

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    Da tun sich ja ganz neue Möglichkeiten des Meilengenerierens auf :D :D :D
     
  8. dalle

    dalle Bronze Member

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    Im Normalall kannst Du der Airline ein Briefchen schreiben, dass bekommst Du so 200€ Fluggutscheine. War zumindest mal so.
    Weiters kannst Du natürlich dem Patienten eine Rechnung schicken bzw. über seine deutsche/europäische Versicherung Abrechnen (ist ja quasi ein Hausbesuch ;) )
     
  9. Guest

    Guest Guest

    Wobei die Hilfeleistung ja auch ohne "Lohn" erwartet werden kann. :shock:
    Aber ich weiss, wie du es meinst. :lol:
     
  10. AntonBauer

    AntonBauer Diamond Member

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    Aber wehe, der befreundete Arzt legt mich rein und bucht gar nicht den C-USA-Award für mich, für den ich 90.000 / 2.500 = 36 Herzanfälle simulierte. :roll:
     
  11. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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  12. skyrock

    skyrock Bronze Member

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    Natürlich denke ich nicht über meine Bezahlung nach, bevor ich helfe!

    Ich finde nur den momentanen "Trend", Ärzte mit ein paar Meilen (Bei LH z.B. einmalig 5000 für die Registrierung als Arzt, jetzt hier AUA) abzuspeisen und bei AUA auch noch für die Einweisung auf die (wenig spektakulären) Geräte Geld zu verlangen, ziemlich armselig.

    Natürlich werde ich nicht nach Entlohnung schreien, wenn ich einer Oma fünf Minuten gut zurede und ihr helfe, ihre Blutdrucktabletten zu finden...wenn ich aber statt entspannt in der Business zu sitzen, vier Stunden in Eco beim Patienten bleibe und der Airline damit zehntausende Euro an Kosten für eine außerplanmäßige Landung erspare, dann käme ich mir mit 5.000 Meilen doch reichlich veräppelt vor.
     
  13. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Falsch verstanden:
    Die 5,000 Meilchen gab's/gibt's (?) einmalig für die Anmeldung, damit die Airline in Zukunft automatisch weiß, welche Ärzte an Bord sind. Die Abrechnung der womöglich entstandenen Kosten hat damit nicht das Geringste zu tun. Und versichert ist der betreffende Arzt natürlich ebenfalls. Also ist nix "Veräppelndes" oder gar "Armseliges" im Spiel. :mrgreen:
     
  14. labadi

    labadi Pilot

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    die 5000 meilen habe ich auch bekommen, war ein netter köder, würde ich mal sagen. für den notfall ist mir bislang keine regelung bekannt. meine letzten interventionen waren nicht dramatisch, letztlich wurde ich beim trinken des champagners (für etwa ne halbe stunde) gehindert - da gibts schlimmeres.

    und wenn's schlimmeres gibt? rechnung an die airline? oder an den patienten? was würdet ihr machen?
     
  15. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Das müßtest Du die Airline fragen - m.W. hat die LH das bisher immer sofort nach einem "Einsatz" stets von sich aus angesprochen und in allseitigem Einvernehmen geregelt.
     
  16. dalle

    dalle Bronze Member

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    Beides ;)
     
  17. peter42

    peter42 Diamond Member

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  18. vielfliegercgn

    vielfliegercgn Platinum Member

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    naja ich meine man muss das ja immer von 2 seiten sehen; auf der einen seite verpflichten sich ärzte dazu menschen in not zu helfen; und man sollte da zumindest als guter arzt nicht immer nur auf seinen profit bedacht sein. dennoch ist es natürlich für die airline durchaus profitabler 35000 meilen springen zu lassen als möglicherweise eine notlandung. vlt kommt es dann auch immer ein bisschen auf die art des einsatzes an; eine unterzuckerung ist ja nicht so schlimm wie eine reanimation, und für das erste müsste man ja auch sicher nicht notlanden, daher wären 35000 meilen was viel.

    ich denke eine nette anerkennung seitens der airline ist angemessen; sei es eine flasche champagner oder ein paar meilen. und etwas lächerlich finde ich dann auch die kollegen die direkt ne rechung beim patienten einreichen wollen; es sei denn man ist wirklich den rest des fluges damit beschäftigt....


    aber ich finde es ist hier einmal mehr wie immer; ein arzt hat sich eben dem berufsetos verpflichtet und ich finde dass man daher auch immer 24 stunden verpflichtet ist, den menschen zu helfen. geht mir jedenfalls so.
     
  19. Senator96

    Senator96 Platinum Member

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    Auch aus der juristischen Perspektive. Aber eine Rechnung darf man trotzdem stellen, habe ich gehört...
     
  20. insel

    insel Gold Member

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    moin,

    eine Verpflichtung mag das eine sein, die aktive Hilfe bei einem Notfall wirklich zu helfen/wollen, das andere!

    Leider bleiben bei einem Notfall die überwiegende Anzahl der mitreisenden Mediziner lieber sitzen, anstatt Ihrer Berufsbezogenen Verpflichtung, sowie der normalen Hilfeleistung, auch nur annähend nachzukommen.
    Auf USA-Strecken kann sich die Crew die Durchsage eigentlich komplett sparen, weil sich dort sowieso nie jemand meldet.

    Ich habe schon mehrmals staunen müssen, als sich so mancher "Arzt" erst nach 2 Std. bei der Crew gemeldet hat,
    um dann frech nachzufragen, ob dieser noch helfen könnte, nachdem dieser kurz vorher Beobachten konnte,
    wie man gerade den Pat. Zudecken musste.

    Persönlich ist mir eine aktive FA immer noch lieber, oder der allg. Glückstreffer, eine Ex. Schwester von der Intensiv!

    gruß insel
     

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