M&M: Gold Status bei anderen Airlines erreichen???

Dieses Thema im Forum "Sonstige Vielfliegerprogramme" wurde erstellt von Guest, 3. März 2007.

  1. Guest

    Guest Guest

    Hat jemand Erfahrungen, den Gold Status der Star Alliance (135.000 Status-Meilen) nicht über Lufthansa, sondern über andere Airlines zu erreichen? Bei TG hat man Gold schon bei 50.000 !!! Bringt die Gold-Card dann Nachteile beim Check In bei LH? :lol:

    cleaner: thread verschoben
     
  2. miles-and-points

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    Zum ROP-Programm ("Royal Orchid Plus" der Thai) kannst Du hier einiges nachlesen, was Du bei Deiner Entscheidung beachten solltest. Ansonsten kommt es wirklich darauf an, wie Dein ganz persönliches "Flug-Verhalten" aussieht - "Nachteile" beim Check-In wirst Du in Deutschland nicht haben ( aber womöglich keine oder weniger Meilen erhalten usw.).

    http://www.vielfliegerforum.de/viewtopic.php?t=1249
     
  3. Kalttaucher

    Kalttaucher Diamond Member

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    Ist der Gold Status von Thai überhaupt mit dem Senator Status vergleichbar. :?:
     
  4. miles-and-points

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  5. Guest

    Guest Guest

    bei TK, demnächst ja auch Star-Alliance Member braucht man sogar nur 40000 Meilen für einen Gold-Status
     
  6. Guest

    Guest Guest

    Re: Gold Status bei anderen Airlines erreichen???

    Du bekommst bei LH dann die *G Benefits, nicht mehr und nicht weniger. Siehe http://www.staralliance.com für die Liste.
     
  7. Eraz

    Eraz Bronze Member

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    Bei Air Canada Aeroplan ist man ab Elite Star Alliance Gold. Für den Status braucht man z.Z. 35.000 Meilen pro Jahr.
     
  8. Guest

    Guest Guest

    ...pro Jahr... Bei LH alle zwei Jahre :lol: .
     
  9. Guest

    Guest Guest

    Wieviele Statusmeilen man braucht, um einen bestimmten Status bei einem bestimmen FFP zu bekommen, ist als Information für sich genommen irrelevant, hat also bestenfalls minimale Aussagekraft.

    Relevant und aussagekräftig wird dieser Wert erst, wenn man ihn mit dem individuellen Flugverhalten binnen eines typischen Sammeljahres kombiniert und ausrechnet, wieviele Meilen man für dieselben Flüge bei den verschiedenen FFPs bekommen würde.

    Doch damit ist der der Vergleich noch lange nicht komplett, denn nun muss man auch noch berechnen, was man sich mit den (über dieselben Flüge in den unterschiedlichen FFPs jeweils aufgelaufenen) Meilen praktisch "kaufen" kann, sprich wieviele Awardflüge (hier gelten nur die Flüge, die man auch tatsächlich gerne machen möchte, nicht irgendwelche theoretischen Überlegungen) und wieviele Upgrades (über Voucher oder Meilen, auch hier gelten nur Upgrades, die man tatsächlich nutzen kann und will) man bekommt.

    Erst wenn man diese drei Bereiche mit seinem individuellen Flugverhalten in Einklang bringt und analysiert, hat man eine Ausgangsbasis für die kompetente Wahl eines FFPs gefunden.

    Ausgangsbasis deshalb, weil dies noch längst nicht alles ist. Denn wenn man nach Analyse der in Frage kommenden FFPs hinsichtlich der drei eingangs genannten Bereiche eine Top 3 oder Top 5 Liste vorweisen kann, gilt es, periphere Aspekte zu berücksichtigen. Etwa die Häufigkeit und Verfügbarkeit von Promotions (Doppelmeilen etc.) am Wohnwort (Land) des individuellen FFP-Nutzers; die Möglichkeit, mit Kreditkarten, Restaurants, Supermarkteinkäufen, Online-Shopping, Meilentransfer (zB von Payback etc.) etc. zusätzliche Meilen zu generieren; und schließlich besondere Aspekte, etwa dass bestimmte Programme nur alle 2 Jahre erneuert weren müssen und die Verfügbarkeit spezieller Awards (etwa Companion Award). Oder die Möglichkeit, Meilen in einem Familienkonto zu sammeln, sowie spezielle Weihnachtsgeschenke wie der 20%-Rabattvoucher für M&M-Mieglieder in den USA.

    Erst wenn man alle diese Aspekte für sich persönlich abgeglichen hat, kann man vielleicht sagen, bei welchem FFP man seinen *G-Status machen soll. Vielleicht schon alleine deshalb, weil FFPs ständig "enhanced" werden, sodass die Entscheidungsgrundlage dann, wenn man endlich den Status erworben hat und die Vorteile nutzen möchte, oft nicht mehr besteht. Um solche Überraschungen zu vermeiden, lohnt es sich, für die in Frage kommenden Programme zu betrachten, wie sie in der Vergangenheit jeweils "enhanced" wurden, sprich ob es bei dem einem Programm einen deutlicheren Abwärtstrend gibt als bei einem anderen.

    Doch auch damit ist der Vergleich noch nicht am Ende, denn für ein längerfristiges Engagement ist es auch wichtig, die finanzielle und "politische" Situation einer Airline mit ins Kalkül aufzunehmen. So ist es zB extrem unwahrscheinlich dass LH (und damit M&M) Pleite geht und die gesammelten Meilen damit wertlos werden oder zumindest enorm an Wert verlieren. Auch ist es undenkbar, dass LH die *A verlässt. Bei BD sieht das zB anders aus, hier besteht eine signifikante Wahrscheinlichkeit, dass BD in einigen Jahren nicht mehr Teil der *A sein wird oder will. Wer auf eine langfristige Bindung setzt, solle also auch dies berücksichtigen.

    Und nicht zuletzt sollte man auch gewisse Einschränkungen bei der Awardbuchung beachten. Etwa, dass UA MP und US DM die Verfügbarkeit von F und C Awardplätzen bei zahlreichen *A-Partnern künstlich einschränken. Oder dass bei einigen Programmen zusätzliche Buchungsgebühren fällig werden, was Awards verteuert. Oder dass die Qualität der Call Center bei einigen Anbietern so miserabel ist, dass es in der Praxis mühsam ist, einen Award zu buchen. Oder dass man einen Award bei einigen Anbietern nicht mehr ändern kann, sobald er angeflogen wurde (zB UA MP). Und natürlich sollte man vergleichen, welche Länder bei den einzelnen FFPs jeweils den verschiedenen geographischen Regionen zugeordnet werden. Hier gibt es oft wichtige Unterschiede, was zu unangenehmen Überraschungen führen kann.

    Wenn man all dies in die Gesamtkalkulation einfließen lässt, hat man gute Chancen, die richtige Entscheidung für die Wahl eines bestimmten *G-FFPs zu treffen. Grundsätzlich gilt freilich, dass es fast immer sinnvoll ist, Status bei dem FFP zu haben, dessen Haus-Airline man am häufigsten fliegt. Schlicht und einfach deshalb, weil Airline-Mitarbeiter den "eigenen" *Gs im Zweifelsfall den Vorzug geben und die Airlines für ihre eigenen Status-Mitglieder meistens zusätzliche Boni bereithalten, die klar über das hinausgehen, was bei staralliance.com an *G-Benefits veröffentlicht steht.
     
  10. atri1666

    atri1666 Guest

    Für mich wäre eine leicht zu erreichende Goldcard nur wichtig als Zweitkarte um die Lounges besuchen zu können wo man mit C-Ticket oder der Silberkarte nicht reinkommt. Ansonsten bin ich halbwegs mit M&M zufrieden.
     
  11. Guest

    Guest Guest

    Wenn du eh FTL bist (mindestens 35k pro Qualijahr), fehlen dir ja maximal 65k Meilen zu Gold (100k). Und da du offensichtlich manchmal C fliegst, bringt M&M da 2,00- bis 2,25-fache Statusmeilen. Andere Programme bringen da weniger, von daher ist es sehr fraglich, ob andere Programme, die 50k (oder auch etwas weniger pro Jahr) für Gold verlangen, günstiger sind. In der Regel bringen solche Programme vergleichsweise wenig Meilen für Flüge in C und F ein. Mit ein paar C-Flügen sind 65k bei M&M also leichter zu erreichen als etwa 50k bei UA MP. Und dann braucht mich sich nur jedes 2. Jahr zu qualifizieren.
     
  12. Danid

    Danid Gold Member

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    Bei Wohnort Berlin sind es doch 100 k die fehlen, oder? oder ist das mit dem auslandswohnsitz ohne probleme möglich? ich meine mich an einen thread zu erinnern, wo das als eher problemtaisch eingeschätzt wurde.


    cleaner: zitat repariert
     
  13. Guest

    Guest Guest

    Ich wüsste nicht, wo da ein Problem sein sollte. :?: Jeder Vielflieger (und das ist ja hier das vielfliegerforum.de) hat doch irgendwelche Freunde, Bekannte, Geschäftspartner, Zweitwohnsitze, Ferienwohnungen oder Firmenniederlassungen (zB des Arbeitgebers) im Ausland...
     
  14. thestig

    thestig Bronze Member

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    @flysurfer
    Hast du Erfahrung, was das Verlegen des Wohnsitzes im bestehenden
    M&M-Profil angeht?

    Könnte meine Adresse auf die meiner Ferienwohnung in Österreich ändern.
    Weißt du, ob das von LH in irgendeiner Weise kontrolliert wird? Meistens
    würde ich mich ja bei M&M weiterhin mit einer deutschen IP Adresse
    einloggen.

    Gruß thestig
     
  15. Guest

    Guest Guest

    Gute Idee, solange die Post dort sicher ankommt (insbesondere wenn Promos und neue Karten verschickt werden).

    LOL! Das hastu jetzt aber nicht ernst gemeint, gell? :lol:
    Oder doch? :shock:
     
  16. thestig

    thestig Bronze Member

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    Ja das mit der Post wäre ja kein Problem, die würde höchstens mal ein
    paar Wochen im Briefkasten liegen.

    Hab schon Geschichten gehört, dass M&M nach dem "Verlegen" der Adresse ins
    Ausland eine Bestätigung (Brief mit Absender/Fax) von der neuen Adresse
    haben wollte.
    Wenn das nicht der Fall ist umso besser... :D

    Gruß thestig
     
  17. Guest

    Guest Guest

    Geschichten sind ne feine Sache, ich gucke grad The Brothers Grimm von Terry Gilliam.

    Manchmal steckt ja auch ein Körnchen Wahrheit drin, doch einen Brief mit dem gewünschten Absender schreibt man eigentlich in 3-5 Minuten.
     
  18. atri1666

    atri1666 Guest

    Also ich würde es auch so sehen das ich 130K brauche. Habe jetzt 2007 schon 45000 Statusmeilen aber die 130K schaffe ich nicht. Weiß jetzt aber wie man es problemlos schafft falls ich mal wieder nen Jahr habe wo ich 4 Urlaubs-Flüge ins Ausland mache. Werd aber nicht deswegen meinen Wohnort verlegen. Einfach 4x ex ATH mit LH nach SIN für rund 1900€ und mit exec. Bonus reichts locker. Hab ich dieses Jahr verschenkt.
     
  19. Kalttaucher

    Kalttaucher Diamond Member

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    Du meinst aber pro Flug 1900€.
    bei den Meilen
    + den Urlaubsflügen weil sonst reichts wohl nicht.
     
  20. Guest

    Guest Guest

    Ist eh recht theoretisch, denn wer so wenig fliegt, dass er nur FTL schafft, kann mit SEN oder HON ohnehin nichts anfangen. Der Status kann seine Vorteile ja nur ausspielen, wenn man sehr oft fliegt.

    85000 Meilen als vierfacher Mileage Run zwischen ATH-SIN zu fliegen, nur um SEN zu machen, ist blanker Wahnsinn, vor allem, wenn eine simple Adressänderung das um immerhin 30.000 Meilen reduziert. Da kann man nur noch sprachlos staunen... :shock:
     

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