Minerett Verbot?

Dieses Thema im Forum "Alle Alles" wurde erstellt von hobby91, 2. Dezember 2009.

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Seit ihr für oder gegen ein Minerett Verbot in Deutschland bzw. Österreich?

  1. Ich stimme für ein Verbot

    0 Stimme(n)
    0,0%
  2. Ich bin gegen ein Verbot

    100,0%
  1. hobby91

    hobby91 Gold Member

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    Umfrage zum Thema Minerett Verbot, siehe Schweiz.

    Seit ihr für oder gegen ein Minerett Verbot in Deutschland bzw. Österreich?
     
  2. rtr_flo

    rtr_flo Lotse

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    Ich bin gegen ein generelles Verbot. Schlußendlich ist das doch die Entscheidung der Gemeinde (bzw. den dort gewählten Volksvertretern), in der ein solcher Turm gebaut werden soll.

    Gibt es überhaupt etwas gleichwertiges in Bezug auf das Christentum in islamischen Ländern (also ein generelles Bauverbot)?
     
  3. hobby91

    hobby91 Gold Member

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    Im Iran und Saudiarabien (sowie in einigen anderen islamischen Ländern)ist der Bau bzw. die Renovierung einer bereits bestehenden Kirche verboten.
     
  4. vielfliegercgn

    vielfliegercgn Platinum Member

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    ganz klares Verbot. Islam muss weg aus Deutschland. Minarette müssen weg hier, Moscheen müssen weg hier und Kopftücher müssen verboten werden.

    Man muss den Moslems genau die gleiche Intoleranz entgegenbringen die man andersgläubigen in moslemischen Ländern entgegenbringt.

    Achja, nur zur Info: Ich bin nicht rechtsradikal. Ich komme aus einem moslemischen Land und kenne den Islam aus eigener Erfahrung sehr gut. Der Islam hat meine Heimat zerstört und genau das gleiche wird er mit Deutschland tun (in 10 oder 20 Jahren) wenn man weiter so liberal hier ist wie derzeit. Die Kopftücher werden sich vermehren, die Mosleme werden sich immer mehr Rechte einfordern (zB moslemische Feiertage, Kopftuch bei der Arbeit, Gebetsraum in der Schule, Moscheen, Islamische Zentren, Islamunterricht in Schulen, Freistellung der Kinder von Schule und Kindergarten für moslemische Feiern etc.)

    Jeder der hier für Toleranz gegenüber dem Islam plediert hat den Islam nicht verstanden.
     
  5. Benny1807

    Benny1807 Silver Member

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    Wir leben aber glücklicherweise in einem zivilisierten Land und nicht im Iran oder Saui-Arabien oder wollt ihr euch ernsthaft mit denen auf eine Stufe stellen
     
  6. Kalttaucher

    Kalttaucher Diamond Member

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    Da ich für Toleranz bin muss ich sie erst einmal allen entgegenbringen.
     
  7. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Möglicherweise hast Du nicht verstanden, was Toleranz bedeutet?
     
  8. vielfliegercgn

    vielfliegercgn Platinum Member

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    möglicherweise hast du es aber auch nicht verstanden. toleranz ist für mich etwas was auf 2 seiten beruht. die moslems sind allerdings keineswegs und überhaupt nicht tolerant.
    aus diesem grund sollte man ihnen gegenüber auch keine toleranz zeigen.

    stell dir mal vor du würdest mit deiner familie in saudi arabien oder jemen wohnen.
    punkt 1: deine frau dürfte nicht ohne schleier aus dem haus. aha. wo ist die toleranz euch gegenüber?
    punkt 2: ihr wollt euren christlichen glauben frei ausüben. aha. das kann man schonmal vergessen da dies in saudi arabien und auch einer menge von anderen moslemischen ländern unter strafe steht. christliche kirchen? sowieso fehlanzeige.
    punkt 3: ihr wollt (analog zu den ganzen türken und verschleierten arabern hier) ein typische deutsches leben führen. mal ehrlich? ihr würdet dafür mehr als nur schief angeguckt. in deutschland ist so etwas kein problem.


    ihr seht: diese toleranz die ihr alle habt ist nur einseitig. und genau da liegt das problem. ihr würdet das mehr verstehen wenn ihr den islam näher kennen lernen würdet.
     
  9. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
    (User ist permanent gesperrt)

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    Nein, Du solltest Dich mit dem Thema "Toleranz" näher beschäftigen. :idea:
    Wäre ich nur dem Islam gegenüber tolerant, wäre es ja keine Toleranz.
     
  10. 9ooo9

    9ooo9 Gold Member

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    vielfliegercgn hat Recht.
    Es darf keine Toleranz gegen Kinderficker, Ehrenmörder, Schläger, Steiniger usw. geben.
    Wer das ignoriert ist nicht tolerant, sondern ein gutmenschlicher Feigling.
    Toleranz muß dort enden, wo Gewalt gegen Andersdenkende oder Andersgläubige anfängt.

    Man kann es traurig finden das damit auch mehr als 90% friedliebende Moslems sozusagen unter Generalverdacht gestellt werden.
    Ändern können das aber nur die Moslems unter sich, indem sie auf menschwürdige Gesetze in ihren Ländern umschwenken (z.B. derzeit noch etliche Länder mit Todesstrafe für Schwule).
     
  11. Alligator

    Alligator Diamond Member

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    Wer von Euch (christlicher Bürger in D/A) hat denn wirklich tiefergehenden Kontakt mit muslimischen Mitbürgern? Ich meine, was über den türkischen Gemüsehändler und pakistanischen Taxifahrer hinausgeht.

    Ich denke, die häufigsten Berührungspunkte gibt es in Sportvereinen (Fussballclubs), was auch den Wert solcher Insitutionen für die Gesellschaft zeigt.

    Von echter Integration kann jedoch keine Rede sein auf breiter Basis. Solange die Vorzeigeintegrierten (Akin, Özdemir etc.) als ebensolche dargestellt werden, ist die Gesellschaft keinen Schritt weiter.
     
  12. lewolf

    lewolf Co-Pilot

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    die aufgeführten dinge werden doch bereits jetzt aktiv mit aller vehemenz eingefordert. von anpassung der minderheit an die mehrheit kann vielerorts bereits heute keine rede mehr sein, leider.
     
  13. Sukkot

    Sukkot Diamond Member

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  14. Kalttaucher

    Kalttaucher Diamond Member

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    Hallo Sukkot :p
     
  15. hobby91

    hobby91 Gold Member

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    Die Umfrage hat zu meiner großen Freude deutlich gezeigt, dass eine große Mehrheit gegen den Bau von Mineretten ist. Es ist zum Glück noch immer vielen Menschen wichtig, dass die Christliche Kultur geschützt wird.
     
  16. vbeck1

    vbeck1 Gold Member

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    Vieleicht ist es nicht nur die Christliche Kultur, sondern auch ein Problem der Architektur - na ja ein Minaret in den Schweizer ( oder Österreichischen) Alpen z.B. passt irgendwie nicht hin. Das Gleiche gilt wohl auch für die Städte.

    Das Minaretverbot ist ja kein Verbot des Islamischen Glauben, den ich sehr respektiere.Glaube, dass da viel durcheinandergebracht wird, da ja Mocheen ohne Minarett weiterhin, auch in der Schweiz, gebaut werden dürfen, wenn
    alle Auflagen erfüllt werden, die natürlich auch für christliche Kirchen gelten.

    Grüsse aus Teneriffa - Volker
     
  17. freij

    freij Co-Pilot

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    Wir Schweizer haben NEIN zu den Minaretten gesagt, nicht aber zum Glauben. Wenn aber die Ausübung des Glaubens ohne Minarett nicht funktionieren soll, dann hat das mit Glauben nichts mehr zu tun, sondern dann gehts effektiv um Machtansprüche...
     
  18. rainer1

    rainer1 Diamond Member

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    na das ist ja wunderbar , dass die schweizer anderen leuten nicht vorschreiben was sie glauben sollen.
    in einem forum, dass von mitgliedern bevölkert sein sollte , die sich fremden kulturen schon mal genähert haben sollten, da überrascht mich das obige abstimmungsverhalten doch sehr.
    für mich geht es nicht um minarette oder glockentürme bei dieser ganzen angelegenheit. es geht um mehr, viel mehr.
    ich will nicht in einem land leben, dass sich an falschen grundsätzen anderer länder orientiert. nach dem motto , was man uns dort nicht erlauben würde , dass verbieten wir euch hier genauso. ich will unsere verfassung nicht mit ländern vergleichen , bzw. angleichen, die schlichtweg mit demokratie nicht das geringste zu tun haben. wir sollten vielmehr stolz darauf sein, in einem freiheitlichen land zu leben, was natürlich auch die religionsfreiheit und von mir aus meterhohe minarette miteinbezieht. wir können uns doch nicht auf die gleiche stufe stellen , wie sie in idiologisch geprägten islamischen ländern herrscht. dann ist dies nicht mehr mein land ,das ich schätze , dann wird es vielmehr zu einem land, welches ich nicht mehr haben möchte.
    wir müssen dies tolerieren , auch wenn es zum schwachpunkt werden könnte, eben weil es ein elementarer guter bestandteil unserer demokratie ist.

    ich will das mal mit dem beispiel der verbrechensbekämpfung erläutern , die selbstverständlich in demokratichen ländern ungleich schwieriger ist ,als in diktatorichen ländern:
    noch nie war die italienische mafia so schwach und so unbedeutend wie unter mussolini.
    ja , auch das ist ein schwachpunkt in unserer demokratie , wir könnten verbrechensbekämpfung viel effizienter handhaben.
    der preis dafür wäre mir persönlich zu hoch.
     
  19. rainer1

    rainer1 Diamond Member

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    was hat denn ein minarett mit machtansprüchen zu tun ?
    es gibt höchstens schlechte oder gute architektur.
     
  20. NCC1701DATA

    NCC1701DATA Platinum Member

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    Immerhin das hast Du ja richtig erkannt.
    Das möchten die allermeisten Moslems auch nicht. Deswegen bewegen sie sich ja auch gerne mal ausserhalb unserer Verfassung (Zwangsheirat, Ehrenmord,...) und fordern ein Rechtssystem nach der Scharia.
    Dann pass mal gut darauf auf, dass es "Dein" Land bleibt und nicht eines Tages von Innen assimiliert wird.
    So denken viele Gutmenschen, haben dabei aber wohl vergessen wieviele Opfer die Kämpfer der Freiheit seit der Aufklärung für sie gebracht haben. Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit sondern erfordert vielmehr den täglichen Kampf gegen alle ihre Feinde - eben auch gegen radikale Religionen.
    Mir ist der Preis der politisch korrekten Toleranz zu hoch.

    Wehret den Anfängen.
     

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