Das Laptop-Verbot auf US-Flügen ist (vorerst) vom Tisch

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Bereits Anfang der Woche hatten wir bei InsideFlyer über das von der US-Regierung geplante Verbot für elektronische Geräte im Handgepäck berichtet.

Laptop-Verbot auf US-Flügen – Keine Notwendigkeit für ein Verbot

Nach ersten Informationen des BBC von gestern Abend ist das Verbot nun vorerst einmal vom Tisch. Bei einem rund vierstündigen Treffen zwischen US-Vertretern und deren EU-Kollegen in Brüssel hat man sich nun darauf geeinigt, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Notwendigkeit für ein Verbot gäbe. Die USA halten sich diese Möglichkeit für die Zukunft aber weiter offen.

Laptop-Verbot auf US-Flügen – Geschäftsreisende können aufatmen

Insbesondere Geschäftsreisende auf Transatlantikflügen können also erst einmal aufatmen. Wie der Linienluftfahrt-Verband IATA mitteilt würde ein Verbot bei den betroffenen Passagieren jährliche Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Die Mehrbelastungen setzen sich laut IATA aus Arbeitszeitausfall, längeren Reisezeiten sowie Gebühren für Leihgeräte der Airlines zusammen. Nach Berechnungen des Verbands wären mehr als 2500 Flüge pro Woche betroffen, wohingegen das Verbot im Nahen Osten gerade einmal 350 Flüge wöchentlich betrifft.
Auch eine alternative Lösungsmöglichkeit bringt der Luftfahrtverband ins Spiel: Es soll mehr Personal, Spürhunde und Geräte für Sprengstofftests zur Verfügung gestellt werden

Laptop-Verbot auf US-Flügen – Wie geht es jetzt weiter?

Für nächste Woche wurden bereits die nächsten Gespräche in Washington zu diesem Thema geplant. Dort soll dann ein Kompromiss zwischen den Sicherheitsbedenken und einem reibungslosen Flugverkehr gefunden werden. Ein wichtiges Ergebnis des ersten Treffens ist jedenfalls, dass für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit vereinbart wurde. Denn solche einseitigen Ankündigungen gilt es künftig zu vermeiden.

Wir werden euch über weitere Entwicklungen hierüber auf dem Laufenden halten.

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