Lufthansa verlagert Teilflotte nach München

Dieses Thema im Forum "Lufthansa" wurde erstellt von Guest, 14. Oktober 2006.

  1. Guest

    Guest Guest

    aus der fvw:

    Durch eine Reorganisation will Lufthansa im Wettbewerb schneller und schlagkräftiger werden. Dabei erhalten die beiden Hub-Manager für Frankfurt und München mehr Kompetenzen. Ihnen werden Teilflotten und die notwendigen Steuerungsabteilungen zugeordnet. Das weiterentwickelte Hubmanagement schaffe Strukturen, die „bildlich gesprochen aus einem Riesentanker eine Flottille wendiger Schnellboote“ machen, so Holger Hätty, Lufthansa-Bereichsvorstand Netzmanagement, in der Mitarbeiterzeitung Lufthanseat.

    Hätty gliedert das Geschäft in vier Säulen: Das Drehkreuz Frankfurt, das Drehkreuz München, der dezentrale Verkehr sowie die Swiss in Zürich. Zum Winter bekommt der Hub-Manager München, Karl-Ulrich Garnadt, die Verantwortung für 40 Jets der Lufthansa plus 57 Regionalflugzeuge. Diese fliegen im Europa-Verkehr. Außerdem sollen 30 bis 40 Mitarbeiter aus dem Netzmanagement und der Verfügbarkeitssteuerung von Frankfurt nach München umziehen. Zum Sommer wird ihm auch ein Teil der Interkont-Flotte zugeordnet.

    In Frankfurt gliedert Hätty die Abteilungen entsprechend um, so dass sich der Aufgabenbereich von Hub-Manager Karl-Rudolf Rupprecht erweitert. Bei ihm werden 81 Jets von Lufthansa und 19 Regionalflugzeuge angesiedelt. Im Bereich dezentraler Verkehr, den Christoph Klingenberg steuert, sind 21 Jets von Lufthansa und 52 Regionalflugzeuge angebunden. Zentrale Funktionen wie das Pricing und die strategische Netzplanung bleiben in Frankfurt.

    Die Hub-Manager können in Zukunft entscheiden, in welchen Frequenzen und mit wie großen Flugzeugen bestehende Ziele bedient werden. Sie schlagen der Zentrale zudem neue Ziele vor. Die Hubs agieren sogar so unabhängig, dass selbst Störungen wie ein Wintereinbruch in München, den anderen Hub nicht automatisch mitbetrifft. Die Flugzeuge fliegen das jeweils andere Drehkreuz im Rahmen von Netzrotationen nicht mehr an.

    Die Operations in den vier Bereichen sollen weniger komplex sein als es sich mit einer zentralen Steuerung darstellt. Sie sollen schneller am Markt agieren und so Lufthansa wettbewerbsfähiger machen. Dies folge dem Motto Simplify your business.
     
  2. Guest

    Guest Guest

    Hört sich ganz nett an, mehr Flexibilität scheint das Zauberwort..

    Was mir persönlich unklar ist, ist, warum LH zunehmend Langstreckenjets nach Muc umstationieren will bzw. mehr und mehr ex Muc Langstreckendirektflüge anbietet. Gut, man hat dort sehr gute Paltzkapazitäten, jedoch ist die internationale Drehscheibe nun mal FRA, gerade bei Interkont-Anschlussflügen.

    Ist es da nicht ein Mehraufwand für LH und auch deren Passagiere, wenn letztere dann etwa aus DXB in Fra ankommen, dann aber erst mal nach MUC müssen, um von da aus in die USA weiterfliegen zu können?

    Der Wellensittich
     
  3. Meilensucher

    Meilensucher Platinum Member

    Beiträge:
    1.025
    Likes:
    0
    wenn Du von DXB fliegst, kannst Du auch gleich nach MUC und dann umsteigen :wink:

    Aber ich denke das große Problem ist halt der Platzmangel besonders wenn sich der A380 jetzt noch verspätet und ausserdem wenn Du nicht direkt von FRA fliegst ist es doch fast egal wo Du umsteigst. Ich kann nur aus Erfahrung bei USA Flügen) sprechen: Versucht bloß in MUC ein- oder umzusteigen, das geht viel schneller und bequemer.

    Außerdem habe ich bemerkt, dass die Crews irgendwie netter sind auf ex-MUC Flügen, lustigerweise hat mir das jemand bestätigt ohne dass ich nach gefragt habe... Wie ist da Eure Erfahrung?
     
  4. insel

    insel Gold Member

    Beiträge:
    654
    Likes:
    0
    @Meilensucher

    Das ex MUC kann ich leider des öfteren bestätigen, selbstverständlich gibt es auch viele "Traumhafte Crews" ab FRA, aber die Bayrische-Art kommt öfters besser an.
    Ein Purser im Freundeskreis,hat sogar Ihre Basis von FRA nach MUC
    verlegt, wg. der nicht immer so freundlichen Art in der Crew, Sie fliegt ab MUC, nun entspannter und harmonischer!

    gruß insel
     
  5. Meilensucher

    Meilensucher Platinum Member

    Beiträge:
    1.025
    Likes:
    0
    Entwickelt sich MUC vielleicht zu mehr als einem Geheimtip gegenüber FRA?
    1. Die Wege sind kürzer,
    2. die Abfertigung um Längen besser (hatte erst das Vergnügen einer 747 in FRA nach SIN, chaotisch..., oder USA Sicherheitscheck mit FastLane). 3. Die Strecken werden immer mehr. Hoffentlich bald auch SIN, das sollte in einer A340-600 doch zu schaffen sein...
    4. Personal freundlicher
    5. Lounges neuer und häufig nicht so überlaufen
     
  6. Guest

    Guest Guest

    Gut, das sind schon klare Argumente pro Muc.

    Bin selbst von Muc noch nicht abgeflogen.
    Naja, am Flughafen dort arbeiten halt überwiegend Leute aus dem Umland, denke ich mal, und im Süden ist man tendenziell etwas freundlicher als im Norden unseres Landes..

    Und die Lounges in Frankfurt sind wirklich oft wahnsinnig voll, da bleibt manchmal nur der Stehplatz..

    Der Wellensittich
     
  7. Meilensucher

    Meilensucher Platinum Member

    Beiträge:
    1.025
    Likes:
    0
    Wobei mich das mit dem Flugbegleiterpersonal schon etwas wundert, wenn die in MUC etwas freundlicher sind, denn die kommen doch alle aus der gleichen "Kaderschmiede" und außerdem sind doch einige aus FRA nach MUC gewechselt, oder?
     
  8. Guest

    Guest Guest

    Ich möchte kein Nestbeschmutzer sein, aber MUC und FRA sind wirklich völlig verschiedene Mentalitäten.
    Das liegt einerseits an den regionalen Besonderheiten, aber auch daran, das FRA nunmal enorm viele Flugbegleiter hat und sehr anonym ist.
    In MUC ist die Gemeinschaft kleiner mit allen Vor-und Nachteilen, da kennt jeder jeden.
    Die Ausbildung wird schon im Grundkurs getrennt, da in MUC andere Muster geflogen werden.
    Hinzu kommt, dass die festangestellten Münchner alle Gemischtflieger sind.
    In FRA ist die Mehrzahl der älteren FB nur Interkont. Das sind alles Faktoren, die oft Auswirkungen auf das Crewverhalten hat.

    Man kann so nicht sagen, ob nun MUC oder FRA beliebter ist als FB, das ist Geschmackssache.
    Die Bussi Mentalität und dass sich alle kennen und dementsprechend viel Gerede ist, liegt nunmal nicht jedem, ebenso die Anonymität in FRA.

    Ich zB würde nicht freiwillig nach MUC gehen. :)
     
  9. lhsen

    lhsen Silver Member

    Beiträge:
    280
    Likes:
    2
    Ich kann es nur bestätigen. Die Crews aus München schaffen es z.B. fast immer, einen Senator an Bord - egal ob eco oder biz - mit Namen persönlich anzusprechen. Davon hat man in FRA bis auf ganz seltene Ausnahmen noch etwas gehört. Auch nur der Münchener Purser hat von so einem Verhalten schon mal was gehört und wendet es auch gerne an. :lol:
     
  10. Guest

    Guest Guest

    Legst Du da wirklich so grossen Wert drauf, mit Namen angesprochen zu werden?
    Mir persönlich ist das eher unangenehm. Ich fühle mich dann beobachtet und unwohl, daher vermeide ich es meistens auch, im normalen Flugbetrieb Passagiere mit ihrem Namen anzusprechen. Das mache ich eigentlich nur, wenn sich eine längere Konversation ergibt, alles andere kommt mir gekünstelt vor.
    Das ist natürlich meine rein subjektive persönliche Meinung.
     
  11. Meilensucher

    Meilensucher Platinum Member

    Beiträge:
    1.025
    Likes:
    0
    Ich denke, dass es für Passagiere schon nett sein kann, denn so zeigt es sich, dass sie vielleicht nicht nur Teil der "Herde" sind. Ich habe mich jedenfalls gefreut, dass es die Flugbegleiterin bei SQ in der C-Klasse geschafft hat meinen deutschen Namen sogar gut auszusprechen.

    @ http://www.crewlounge.de.vu: Vielleicht findet es der Gast ja netter als der Flugbegleiter, aber macht es das Leben die Stunden miteinander nicht persönlicher und angenehmer? Ich habe das Gefühl, dass manche Flugbegleiter in der C vielleicht gut daran täten sich die Namen zu merken, damit vielleicht etwas mehr Bindung zum Kunden entsteht. Das würde jedenfalls manches überhebliche und arrogante Verhalten vermeiden helfen...
     
  12. insel

    insel Gold Member

    Beiträge:
    654
    Likes:
    0
    @crewlounge

    Dem Pax mit seinem Namen ansprechen, zeigt zum einen den persönlichen Wert der Airline zu seinem Kunden, sowie eine klare zugestellte Dienstanweisung bei div. Airlines, den Statuskunden mit seinem Namen anzusprechen und teilweise, dieses auch mit Handschlag bei der Begrüßung.
    Wenn man mit Menschen zu tun hat, sollte einen gar nichts peinlich sein, schon gar nicht, wenn dieses eine Anweisung ist und sich der Gast darüber freut, umso erstaunter wird der Gast sein, wenn einige es tun und andere eben nicht, letzendlich ist es doch immer das selbe, einige "reißen sich den Arsch für den Gast auf", andere verstecken sich lieber!

    gruß insel
     
  13. Jojojojoemail

    Jojojojoemail Platinum Member

    Beiträge:
    1.237
    Likes:
    0
    Das mit dem Namen Ansprechen klappt aber auch nur, so lange der Gast auch den Sitzplatz einnimmt auf den er gebucht ist.

    Ansonsten ist es schon schön, wenn man mit Namen angesprochen wird. Ich finde das auch persönlicher.
     
  14. insel

    insel Gold Member

    Beiträge:
    654
    Likes:
    0
    Darum geht es ja auch, die besondere Wertschätzung am Gast, wer es nicht mag, kann es ja Untersagen, doch ein großer Teil findet diese Art super, auch der nicht Statusflieger ist voller Begeisterung, wenn die Crew Ihn mit Namen anspricht, weil z.B. Info für seinen Anschlussflug vorliegen.

    gruß insel
     
  15. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
    (User ist permanent gesperrt)

    Beiträge:
    48.788
    Likes:
    0
    Kannst Du mir verraten, wie das zu machen wäre?
    Das wäre zu schön, wenn man das schon vorher (beim Check-in z.B.) untersagen könnte.

    Danke.
     
  16. tcswede

    tcswede Silver Member

    Beiträge:
    386
    Likes:
    0
    an Crewlounge - kann hier nur Insel zustimmen - es hat nicht mit peinlich zu tun sondern vielmehr die Bereitschaft des Personals sich zu bemühen die Namen zu lernen und somit zumindest ein gewisses Interesse and der eigenen Aufgabenstellung zu zeigen.
    Es ist z.B. absolut lächerlich wenn das Personal nicht auf einer Langstrecke schafft Namen und der vermeintlich damit verbundene Status auseinanderzuhalten - point in case - habe mit meiner Frau nach USA den Platz beim einsteigen vertauscht 2 D gegen G auf ner A 340 - konstant wurde meine Frau zu allem befragt aber ich wurde mehr oder wenig übergangen - was nicht weiter schlimm ist - was aber störend war - das beim deboarding der PA für die Immigration / arrival Service uns bzw. den Pax auf " D abholen wollte und der Purser somit versuchte mich zu hindern mich meiner Frau anzuschließen.
    Es ist doch nicht zu viel verlangt, dass das Personal sich ein wenig um die Kunden kümmert - es hat nichts mit Peinlich zu tun - aber ein bischen Bemühung wäre schon sehr viel - letztendlich wird durch die Kunden auch das Gehalt des Personals bezahlt !

    Cheers

    Thomas
     
  17. newman

    newman Silver Member

    Beiträge:
    336
    Likes:
    0
    Ja, es ist definitiv ein ganz besonderer Service mit Namen angesprochen zu werden. Wennich zu Karstadt gehe und meine Karte vorlege wird abkassiert, wenn ich zu Ansons gehe und zahle, wird sich bei mir mit Namen bedankt. Das ist einfach etwas das positiv auffällt.

    Dito im Flieger oder im Restaurant. Und das Beste an diesem Service: er ist absolut kostenlos! :lol:
     
  18. Meilensucher

    Meilensucher Platinum Member

    Beiträge:
    1.025
    Likes:
    0
    Für mich ist das halt auch ein Unterschied von MUC Crews zu FRA Crews, denn aus MUC heraus passiert mir das häufiger als von FRA aus.
     
  19. insel

    insel Gold Member

    Beiträge:
    654
    Likes:
    0
    @miles-and-points

    Du bist schon ein komischer Vogel, der natürlich nicht mit seinem Namen angesprochen werden möchte, warum auch sich über Freundlichkeit, Zuvorkommenheit, Statusprivilegien und Gastfreundschaft erfreuen, verstehe ich aber, muss ja jeder selbst wissen.
    Deine Möglichkeiten hierzu:
    1) Du kannst den eigenen Status löschen lassen und selbst am Check In entscheiden, ob dieser mit eingegeben werden soll, oder nicht (viele Nachteile)
    2) Am Gate kannst Du die Bitte vorher platzieren, diese wird vom Flying Manager oder Gate Chef an den Purser im Flieger weitergegeben
    3) Du informierst die Crew an Bord
    4) Du fliegst mit keiner Airline die Dir zu persönlich erscheint

    Ich hoffe auch sehr, das Deine Frage wirklich einen ernsthaften HINTERGRUND hatte und nicht wieder die Bekannten "Infant-Allüren"
    in diesen Beitrag miteinfließen werden!

    gruß insel
     
  20. Meilensucher

    Meilensucher Platinum Member

    Beiträge:
    1.025
    Likes:
    0
    Das wäre ja mal was, man kommt am Gate an und bittet dort, dass man einen bitte nicht bezüglich seines Status anzuspricht, sondern einen behandelt wie einen normalen, nicht-Status Gast... :? :wink:
     

Diese Seite empfehlen