Wirklich noch ein Status - bald englische LH ?

Dieses Thema im Forum "Lufthansa" wurde erstellt von diewahlens, 19. Oktober 2007.

  1. diewahlens

    diewahlens Co-Pilot

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    Hallo HON´s und VIP´s

    was nützt mir ein HON -oder Senator-Status, wenn die Lufthansa ihre Leistungen ständig nach unten korrigiert, wobei die Preise für die Flüge am oberen Level liegen. Gerade für Business-Class-Flüge ist festzustellen, dass das Preis-leistungsgefüge im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften der Preis nach oben geht und der Service nach unten. In der Anfangszeit des M&M-Sammelns war man noch etwas besonderes, wenn man einen Status hatte. Dies ist schon länger nicht mehr der Fall. Gerade in der letzten Zeit habe ich den Eindruck, dass die Lufthansa nicht mehr soviel Wert auf deutsche Kunden legt. Mich ärgert es einfach, wenn , wie in den beiden letzten Wochen erlebt, in Frankfurt der Aufruf des Fluges nach New York zuerst in englischer Sprache erfolgt. In New York gab es nur einen Aufruf in englischer Sprache, am Schalter sowie im Servicecenter sprach man nur englisch. Was für ein Armutszeichen für eine deutsche Fluggesellschaft!
     
  2. testero

    testero Gold Member

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    Was für ein Drama! Da erlauben sich die Amis doch tatsächlich, Ihre Sprache in NYC zu sprechen!

    :lol:
     
  3. Reiseonkel

    Reiseonkel Gold Member

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    Ein Drama ist das nicht, aber ich habe auch kein Verständnis dafür. Eine amerikanische Fluggesellschaft würde es sich nicht erlauben in Frankfurt nur deutschsprachiges Personal zu haben.
     
  4. D-ABYM

    D-ABYM Pilot

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    Könnte dran liegen, dass es in D leichter ist Personal zu finden, das englisch spricht, als umgekehrt
     
  5. Guest

    Guest Guest

    Ganz bestimmt nicht, es gibt millionen Arbeitslose Deutsche die gerne in den USA arbeiten wuerden, und der ein oder andere waere auch entsprechend qualifziert. Das deutschsprachige Personal in den USA waere nur unverhaeltnissmaessig teuer,
     
  6. kasi

    kasi Diamond Member

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    Und würde garantiert auch keine Green-Card bekommen. Aber das ist ja nur eine unwesentliche Einschränkung. Und daran ist bestimmt auch LH schuld. :mrgreen:
     
  7. Guest

    Guest Guest

    Stimmt, die Leistungen der LH gehen nach unten und der Preis nach oben. Ich fliege seit 1982 mit LH und früher war man noch Gast. Heut ist man nur noch eine Nummer. Früher wurde man auch noch mit Namen angesproch und heute muss man froh sein, dass man ein Getränk bekommt. ( Bei TG und SIA ist das Standart, dass man mit Namen angesprochen wird)

    Richtig ist auch, wenn ich bei der DEUTSCHEN LUFTHANSA Kunde / Gast bin möchte ich auch in deutsch angesprochen werden und nicht in englich.

    A.Kolbe
     
  8. Guest

    Guest Guest

    oh weia, bald taucht hier noch Eva Herman auf und erläutert ihre Sicht der Dinge... :(
     
  9. miles-and-points

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    War sie das nicht schon? 8)

    Wie war das noch mit dem "deutschen Wesen"?
    Entschuldigung, daß ich das nicht in Versalien schrei(b)en mag...

    :mrgreen:
     
  10. MiPf76

    MiPf76 Platinum Member

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    Was hat das mit Ansprache in Landessprache zu tun?
     
  11. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Das galt doch (Reihenfolge der Posts beachten) dieser unsäglichen Frau H. :shock: - im übrigen bin ich recht froh, wenn ich z.B. an Bord einer SQ nicht (nur) auf malaiisch und/oder beim Check-in einer japanischen Airline ganz selbstverständlich (auch) auf englisch angesprochen werde. Leute, die in der Welt unterwegs sind, dürften sich doch eigentlich daran gewöhnt haben, daß man sich meist der internationalen (eben der englischen) "Sprache" bedient, um miteinander zu kommunizieren.

    Man mag ja der Meinung sein, daß es immer und allüberall deutschsprachige MA geben müßte - aber die AF-Leute (die das ja mit ihrer Sprache manchmal recht exzessiv handhaben) empfinde ich eher als eine Art "negative Ausreißer". Wer aus der Tatsache (?), daß es bei seinem Check-in auf einem US-amerikanischen Airport nur (?) englischsprachige Mitarbeiter/innen gegeben habe, den Schluß zieht, die "heimische" Fluglinie zu meiden, wird sich natürlich bei den "Alternativen" auf ganz andere Gewohnheiten einstellen dürfen.

    Daß an Bord der LH-Maschine kein deutschsprachiger MA vorhanden gewesen sein soll, wag ich darüberhinaus zu bezweifeln. In aller Regel haben alle Airlines mindestens eine/n FB dabei, der/die genau der Sprache mächtig ist, die in dem Land gesprochen wird, das man anfliegt (oder aus dem man gerade kommt).

    Noch eine Anmerkung:
    Daß ein Flug nach NYC "zuerst" auf englisch aufgerufen wurde, kann doch auch einfach nur ein Zeichen des Respektes für einen Großteil der Fluggäste sein? Und darüberhinaus die "Internationalität" eines Groß-Airports unterstreichen (sollen)? Es muß nicht immer "böser Wille" sein, was einzelne Unternehmen so tun (oder lassen).

    :mrgreen:
     
  12. MiPf76

    MiPf76 Platinum Member

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    Die Eva Hermann Diskussion sollte vielleicht in anderen Bereichen dieses Forums, z.b. im "AllesAlles" geführt werden; ich persönlich habe kein Interesse, an der Selbstinszenierung von Personen wie Kerner, Hermann und Konsorten teilzuhaben.

    Zum Thema: Es ging ja nicht darum, ob an Bord jemand deutsch spricht, sondern wie es am Boden war. Da hat ein jeder seine Erwartungshaltung, ich persönlich halte es aber auch für selbstverständlich, dass bei LH am CI und am Gate (oder auch bei der Hotline des jeweiligen Landes) Leute arbeiten, die auch des Deutschen mächtig sind. Diese Leute sind ggf. vor Ort nicht so preiswert zu haben wie Personal, das nicht des Deutschen mächtig ist, aber dafür ist ja LH auch nicht die billigste Airline.

    Entgegen der landläufigen Meinung sind übrigens nicht alle Bewohner dieses Landes "perfekt" in der englischen Sprache, auch wenn jeder in seinem Lebenslauf "verhandlungssicher" angibt. Das kann man in der Arbeitswelt täglich beobachten. Gerade auch bei Leuten, die sich das eingestehen, kann auch die Sprachkomponente ein Grund dafür sein, LH zu buchen. Und wie schon angedeutet, es handelt sich dabei bei weitem nicht nur um Lieschen Müller.
     
  13. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Niemand spricht doch einem "Lieschen Müller"(oder anderen, die des Englischen nicht unbedingt mächtig sind) ab, eine derartige "Erwartungshaltung" zu haben und/oder sich zu wünschen, daß auf jeder Station, die LH unterhält, MA vorzufinden sein "müssen", die auch deutsch sprechen. Ich glaube auch aus meiner bisherigen Erfahrung, daß dies in Sachen LH eigentlich überall der Fall sein dürfte (aber diese MA leider nicht immer für jeden Fluggast in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt verfügbar sein können). Und das sollte eigentlich auch kein wirkliches "Drama" sein.

    Im Gegensatz zu den von Dir zitierten Leuten, die in ihren Lebenslauf bei der Frage nach vorhandenen Sprachkenntnissen "verhandlungssicher" angeben, würde ich bei der Einschätzung der meinen eher zurückhaltend sein (aber ich schlag mich halt irgendwie durch und habe schon "seit Jahrenden" 8) keinen Lebenslauf mehr benötigt, so daß ich gar nicht in die berühmte "Bredouille" hätte kommen können, irgendetwas wahrheitswidrig auszufüllen).

    :mrgreen:
     
  14. Guest

    Guest Guest

    Mir erschliesst sich noch nicht so ganz, was der Status oder das Preis-Leistungs-Verhältnis mit der Verwendung der englischen Sprache zu tun haben sollen...

    Zu Status/Service: stimmt, wird immer unpersönlicher, die FAs immer ordinärer, bei LH City sogar oft ordinär. Ist bei BA aber noch ärger, bei AF noch nicht so weit.

    Zu Englisch: dass Englisch gesprochen wird, ist normal. In USA erwarte ich auch nichts anderes, wer kann da schon Fremdsprachen - nicht die Leute, die ihren Lebensunterhalt im Bodendienst an JFK verdienen. An Bord bei LH geht es ja schon auf Deutsch zu. Beobachte immer wieder, wie die FAs versuchen, an Kleinigkeiten festzumachen, ob ein Gast Deutsch spricht (z B: wenn er eine deutsche Zeitung liest, wird er auch wohl Deutsch können). Mich nervt etwas anderes, was aber nichts mit Servicequalität oder P-L-Verhältnis zu tun hat: das dauernde Denglisch. "bitte tun Sie den bag mit dem baggage tag in den overhead, oder ich muss es einchecken". Schauder. Und warum "Crew, all doors in flight" - wo doch die ganze Besatzung Deutsch versteht (oder zumindest diesen Satz auch auf Deutsch verstehen würde). Das gefällt mir bei den allseits verschrieenen Franzosen besser: weniger unnötige Durchmischung der Sprache, und erstaunlicherweise sind die Deutsch-Kenntnisse der AIr France-FAs besser als die Französischkenntnisse der Lufthansa FAs.

    Und nein, in Deutschland bildet man sich nur ein, besser Englisch zu können, wahrscheinlich weil jede Firma nur noch englische Werbesprüche macht. Nach Untersuchungen werden sie von 30% der Zielkunden nicht verstanden. Un-cool, ey?
     
  15. MiPf76

    MiPf76 Platinum Member

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    Naja, mein letztes Erlebnis in dieser Hinsicht vor 2 Wochen (allerdings in Süd Amerika): Am Gate konnte definitiv keiner Deutsch. Ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Wahrscheinlich war der deutschsprachige Mitarbeiter gerade in der Pause. Aber kein Problem. Ich konnte das neue, gerade frisch erfundene "Enhancement" auch auf portugiesisch ausdiskutieren. :mrgreen:


    Ja, Paradebeispiel hierfür ist Drive Alive... :twisted:
     
  16. Guest

    Guest Guest

    Komisch das ich lauter Leute kenne die problemlos eine Green Card bekommen, gerade wenn sie im Auftrag ihres Unternehmens in die USA geschickt werden. Die Amis die in D fuer amerikanische Fluggesellschaften arbeiten, brauchen im Zweifelsfall auch eine Arbeitsgenehmigung mit allem Pi-Pa-Po - das kann sich aehnlich kompliziert erweisen wie eine Green Card.

    Ich wollte mit meiner Anmerkung nur deutlich machen das es durchaus moeglich ist wenn man ein entsprechendes Comitment gegenueber seiner Kernzielgruppe hat. In D arbeiten fuer Thai ja auch Thais. Das hat im uebrigen nix mit dem "Eva Hermann Prinzip" zu tun, es sieht doch so aus das LH einer grossen Marketingvorteil (Vertrauensvorschuss etc.) gerade in Deutschland, dadurch generiert das sie sich als "deutsche" Airline positionieren (siehe gerade die Oktoberfest Wochen). Und man koennte seitens des Managements das durchaus auch im Ausland ausbauen. Wobei ich im Maerz in LAX am Schalter nur mit deutschsprachigen Personal zu tun hatte.
     
  17. Guest

    Guest Guest

    Ich habe dieses Jahr 10 C Fluege mit TG hinter mir und bin kein einziges Mal mit Namen angesprochen worden. Also das stimmt zumindest nicht in 100% aller Faelle und ist somit nicht "Standard"
     
  18. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Anders allerdings in F; dort ist es tatsächlich häufig der Fall, daß man(che Passagiere) mit (dem Vor-)Namen angesprochen wird (werden). In der C kommt dies meiner Erfahrung nach nur in absoluten Ausnahmefällen vor - gerade vor ein paar Tagen wieder auf dem Rückflug aus Asien erlebt: eine Person in meiner Begleitung wurde (zunächst noch recht zaghaft) gefragt, ob ihr Name (auf dem "record"?) "richtig" sei - und dann nicht nur "mit großem Hallo" begrüßt, sondern immer wieder von den verschiedensten FA (auch aus der Eco und der First) aufgesucht, um dieses oder jenes Schwätzchen zu halten... Mich haben sie allenfalls als (ich hoffe: netten) Begleiter "zur Kenntnis genommen" und (wie immer bei TG) gewohnt freundlich und sehr professionell bedient. Eine "Ansprache" mit Namen fand nicht statt.

    :mrgreen:
     
  19. Reiseonkel

    Reiseonkel Gold Member

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    Ein Franzose erwartet bei Air France, dass er mit dem Bodenpersonal auf Französisch sprechen kann, ein Italiener bei Alitalia auf Italienisch, ein Thailänder bei Thai Airways auf Thailändisch usw. Nur als Deutscher wird man im eignen Land immer in eine falsche Ecke gesteckt. Warum ist das so?
     
  20. Guest

    Guest Guest

    Das ist der besagte Marketing Vorteil und daher wuerde LH gut daran tuen moeglichst ueberall auch deutschsprachige Ansprechpartner zu haben.
     

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