USA Reise. Stevia und Puddingpulver, geht das gut?

Dieses Thema im Forum "Lufthansa" wurde erstellt von stepa, 19. September 2010.

  1. stepa

    stepa Co-Pilot

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    Hi,

    wie bereits in einem anderen Thread geschrieben, fliege ich mal wieder nach Florida. Meine Frage lautet: Wenn ich von drüben Puddingpulver (da gibts halt so gute Yello Puddings, die es hier nicht gibt) und Stevia mitbringe, ist es besser vorher beim amerikansichen Zoll, also bei der Abreise in Orlando, dies mitzuteilen oder riskiere ich evtl. meinen Flug, weil die vielleicht glauben könnten, das ich hier Drogen schmuggeln möchte. Hat schonmal jemand größere Mengen an solchen Mitbringseln nach Hause gebracht?

    Ich frage deshalb, weil ich letztes Jahr ebenfalls Puddingpulver (knapp 40 Pakete) mit im Koffer hatte. Als ich in Deutschland den Koffer öffnete, lag dort ein Zettel von der TSA, sie hätten den Koffer aufgemacht und eine Packung vom Puddingpulver überprüft, dabei sei der Inhalt hinterher vernichtet worden. Bei Regressansprüchen solle ich mich an das Goverment so und so wenden bla bla bla.

    Wegen umgerechnet 35 Euro Cent würde ich das natürlich nicht machen, ganz klar. Aber es hat mir gezeigt, das die dortigen Behörden womöglich dachten, es handelt sich hier um einen Drogenschmuggler. Denn nicht jeder Urlauber bringt 40 Packungen Puddingpulver mit nach Hause :mrgreen:
    (Für Leute die es interessiert, es geht um Tapioca und Bananen Pudding. Die schmecken super und sowas gibt es hier nicht)

    Was meint ihr also? Ist es besser das vorher bei den Behörden anzugeben oder kann da nichts passieren, da sie ja Proben nehmen können wie man es sieht?


    (Oh Sorry, das Thema hat eigentlich bei Lufthansa nichts zu suchen---oder doch? Ich fliege ja mit denen und evtl. kann man es auch dort am LH Schalter angeben oder?)
     
  2. berlinerjunge

    berlinerjunge Platinum Member

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    Was wiegen 40 Pakete Puddingpulver? Handgepäck?

    Übrigens kann ich das Problem nachvollziehen, seit ich mal auf Wunsch eines einzelnen Familienmitglieds ein 140-teiliges Geschirrservice über'n Teich bringen musste. 300kg Freigepäck machten's ohne Bruch möglich :)
     
  3. miles-and-points

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    Wenn der OP tatsächlich erst zuhause mitbekommen hätte, daß die TSA sein Handgepäck
    geöffnet, überprüft und eines derTütchen mit hellem Pulver anschließend vernichtet habe,
    würde ich mich auch fragen, was das wohl für Pulver gewesen ist. Aber so, wie's geschah?
     
  4. stepa

    stepa Co-Pilot

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    Ich habe vom Koffer also Reisegepäck und nicht Handgepäck gesprochen. Ich wusste nicht, dass man gleich mitgeteilt bekommt, wenn dieser geöfnet wurde, zumal er ein entsprechendes TSA Sicherheitsschloss hat.

    Im Handgepäck wäre dies zuviel. Es gibt halt Dinge, auch wenn sie auf den ersten Blick noch so lächerlich erscheinen, die man gerne kauft, weil es sie hier nicht gibt. Deshalb war ja meine obige Frage. Vielleicht hat ja einer ähnliche Erfahrungen gemacht oder kauft ihr alle blos Designerjeans und Armani Anzüge :mrgreen:
     
  5. berlinerjunge

    berlinerjunge Platinum Member

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    "Handgepäck" sollte eigentlich ein Vorschlag zur Problemlösung für den nächsten Transport sein...
     
  6. miles-and-points

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    Wir bringen von unseren Reisen ständig "merkwürdige" Dinge mit. Für alles,
    was auch dem Zoll "komisch" vorkommen könnte, haben wir stets Quittungen
    dabei und hätten keinerlei Scheu, es zu erklären (weil's ja keine Drogen sind).
     
  7. jets69

    jets69 Bronze Member

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    gott war mein co pilot
    aber wir sind in den bergen abgestürzt
    und ich musste ihn aufessen

    samstag abend in ? spackohausen
     
  8. premiumeco

    premiumeco Silver Member

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    Hallo stepa,

    stell dir mal vor, jeder Drogenkurier müßte sein Zeugs nur bei Abreise in den USA als Puddingpulver am LH-Schalter deklarieren und fortan würde sich keiner mehr für das Zeug interessieren. Genausogut können sie dein Pulver auf Sprengstoff überprüft haben, was ich fast für wahrscheinlicher halte. Denn was sollten den Ami Drogen interessieren, die sein Land verlassen?
     
  9. stepa

    stepa Co-Pilot

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    Was soll Dein Quark? Wenn nichts konstruktives kommt würde ich hier nicht den Troll spielen :roll:
     
  10. miles-and-points

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    Wer "spielt" denn hier? Das ist für sie "bitterer Ernst". Leider. :lol:
     
  11. Sukkot

    Sukkot Diamond Member

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    Deine Thais? :lol:
     
  12. hal9000

    hal9000 Platinum Member

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    Habe als großer Tee-fan bisher aus Brasilien, Japan, Indien etc. kiloweise Tee und Teepulver mitgebracht, gab nie Probleme. Dann wiederum ist es gerade in USA wahrscheinlich speziell....
     
  13. stepa

    stepa Co-Pilot

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    Ich finde es wieder einmal toll, wie hier auf eine normale Fragestellung geantwortet wird. Ich weiss, dass hier viele Leute dabei sind, die so oft fliegen, dass sie womöglich mein Anliegen gar nicht verstehen. Hier möchte ich mal anführen das es aber auch Menschen gibt, die nicht täglich mit dem Flieger unterwegs sind und sich ab und zu über besondere Gegebenheiten austauschen möchten. Was ist denn falsch daran zu fragen, wie andere sowas handhaben?
    Deshalb muss man das nicht gleich ins Lächerliche ziehen, so jedenfalls bin ich erzogen worden und ich bin kein (arroganter :?: ) Hon Circle so und so Member. :wink:

    Jeder hat doch so seine Erfahrungen und ich dachte eigentlich, dass dies auch der Sinn für so ein Forum ist :|


    zu hal9000

    Ja, mag sein das in den anderen Ländern alles anders gehandhabt wird, in den USA muss man leider mit allem rechnen. Bis jetzt hatte ich noch nie Probleme, aber es macht auch einen Unterschied ob ich nun 2-3 Packungen Pudding oder gleich derer 40 mitbringe. Mit dem anmelden meinte ich auch nicht (es wurde angeführt, sonst würde jeder Dealer nur sein Zeug anmelden und würde nicht mehr kontrolliert) eine Kontrolle zu umgehen, sondern das Gegenteil. Damit wollte ich eine Kontrolle bewusst im Vorfeld herbeiführen und zwar bevor ich überhaupt ins Flugzeug steige. Deshalb meine Frage ob diese Prozedur evtl. mehr Sinn machen würde?
    Ich denke, dass Einige ähnliche Erfahrungen gesammelt haben bzw. einmal vor einem gleichen Problem standen. Da wäre es hilfreich zu wissen, was andere in dieser Situation gemacht haben?
     
  14. miles-and-points

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    Also, "stepa",

    auf die Zoll- und sicherheitstechnischen Untersuchungen hat es mMn überhaupt
    keinen Einfluß, welchen Status die betreffenden Personen haben oder in welcher
    Serviceklasse sie (wie / warum auch immer) unterwegs sind. Da sind alle gleich.

    Daß es leider auch hier im Vielfliegerforum Tröllchen gibt, die versuchen, solche
    Fragen wie Deine "ins Lächerliche zu ziehen" (oder sich "arrogant" verhalten), ist
    nicht schön, aber wohl nicht zu verhindern. Deshalb kann man sich trotzdem hier
    nach Herzenslust austauschen. Laß sie doch "lachen" (Du weißt: "Wer zuletzt...").

    Auch wenn wir so oft wie möglich in Business Class auf Langstrecken unterwegs
    sind, werden wir selbstverständlich manchmal kontrolliert. Und da wir ebenfalls
    (wie oben schon ausgeführt) oft solche Sachen dabeihaben, die manche Menschen
    als "merkwürdig" empfinden, haben wir uns auf die o.a. Methode festgelegt: Wir
    führen alles, was zur Identifizierung beitragen kann, als Schriftstück mit uns; im
    Fall der Fälle könnten wir dann so zumindest mithelfen, diese Situation zu klären.

    Alles schon vorab zur Untersuchung anzumelden, könnte u.U. ebenfalls helfen -
    das wäre uns allerdings insgesamt zu aufwendig. Denn in den allermeisten Fällen
    geht es auch ohne Kontrolle ab (so daß die "Anmeldung" zuviel Zeit verschlänge).
     
  15. Alligator

    Alligator Diamond Member

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    wenn man aber mit dem Pulver erwischt wird, muss man es aufessen und darf noch nicht einmal Wasser dazu trinken, ich würde mir das also wirklich gut überlegen.
     
  16. stepa

    stepa Co-Pilot

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    Also müsste dann z.B. eine Quittung vom Wal Mart oder wo auch immer die Ware gekauft wurde ausreichen. Was ist aber, wenn die den Koffer prüfen und einen dann womöglich zur Klärung noch aus der Maschine holen, man dadurch seinen Flug verpasst usw. Dann haftet man doch selbst für den entstandenen Schaden oder sehe ich das falsch? Ich hatte das Thema heute in der Firma angesprochen und da meinte einer unserer Service-Leute, die viel reisen müssen und auch öfters in den USA sind, dass man da schon vorsichtig sein muss. Man erinnere sich an die (ich meine 15 oder 16)..Jährige Schülerin aus Hessen, die vor ein paar Jahren als Opair in die USA sollte und dort nach einem Martyrium, obwohl gar nichts begangen oder anderweitig aufgefallen, von den dortigen Behörden stundenlang wegen Nickligkeiten verhört wurde und letzendlich wieder zurück fliegen durfte. Das hatte damals ziemlich hohe Wellen geschlagen und war wahrscheinlich mit ein Grund dafür, dass mittlerweile viele Menschen mehr Angst vor der Einreise in die Staaten haben als vor irgendwelchen vermeintlichen Terroristen.
    Abgesehen davon hatte ich vor 3 Jahren selbst gesehen, wie ein Passagier aus Deutschland (Banker oder sowas mit schicken Anzug), sein Laptop abgenommen bekam als sogenannte Routineuntersuchung. Ihm wurde gesagt das er das Gerät in ein paar Tagen zurück bekommt. Er war ausser sich, denn er hatte nur 2 Tage aufenthalt zwecks eines Meetings und auf dem Laptop waren lauter wichtige Daten dafür. Nach langem hin und her sagte man ihm, er könne es sich überlegen das Gerät hier zu lassen und einzureisen oder es wieder mit zurücknehmen und zwar sofort mit der nächsten verfügbaren Maschine. Er entschied sich für letzteres. Zumindest war dass das Letzte was wir ihn hören sagten, bevor wir am Schalter standen.

    Es ist doch klar, wenn man immer wieder solche Horrorszenarien hört oder auch selbst miterlebt, das man da etwas vorsichtiger in Bezug auf solche Dinge ist
     
  17. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Daß eine "Quittung vom Wal Mart ausreichen" würde oder gar müßte, hat doch niemand gesagt.

    Ich sprach nur davon, daß solche Sachen (mit)helfen könnten, die Situation (schneller) zu klären.
    Wenn's passiert, was Du Dir da so nett in den grellsten Farben auszumalen versuchst, passiert's.

    Also ganz locker 'rangehen - und wenn Dir wohler ist, jedesmal vorab ein "privates Gespräch" in
    einem Hinterzimmer mit irgendwelchen Immi-Beamten zu führen: Tu's einfach. Ist doch erlauibt.
     
  18. Ninja_Hamburg

    Ninja_Hamburg Co-Pilot

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    Man hat keinen Einfluß darauf was die TSA, Zoll oder wer auch immer macht.
    Mann kann sein Gepäck an dem Schalter aufgeben wo gleich die TSA sachen durchleuchtet. Werkzeugkisten oder Ersatzteile müssen dort aufgegeben werden. Dost machen die auch die Taschen/ Koffer auf. Und wenn der Pfüfer meint er macht eine Tüte auf, prüft den Inhalt und entsorgt den dann - ist eben so. Solange das keinen Wert hat, nicht länger dauert - so spielt das Leben.
    Vorbeugend kann mann nix machen. Es wäre Dir auch nicht wirklich geholfen wenn er den Tüteninhalt in eine Plastiktüte schüttet und beilegt. Entweder damit leben oder eben nichts kaufen. Andere Möglichkeiten gibt es nicht

    Rüdiger
     
  19. berlinerjunge

    berlinerjunge Platinum Member

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    Hierzu passend der Hinweis unseres Firmenreisebüros bei jeder USA Buchung:
    "Bitte stellen Sie sicher, dass Speichermedien keine vertraulichen Daten enthalten – Laptops, PDAs, etc. können von den Einreisebehörden beschlagnahmt und durchsucht werden. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Fraud & Security Abteilung."
     
  20. stepa

    stepa Co-Pilot

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    Hallo,

    es geht nicht darum das etwas davon geprüft und hinterher entsorgt wird, die machen ja nur ihre Arbeit und das ist gut so. Es geht vielmehr darum, dass die evtl. denken könnten "man o man, so viel Puddingpulver das kann nicht sein, da sind bestimmt Drogen drin" und prüfen dann erstmal in aller Ruhe und während man evtl. bereits im Flugzeug sitzt kommt einer von denen auf die Idee, man müsse den Passagier doch mal genauer unter die Lupe nehmen. Das Flugzeug hebt ab, ohne mich an Bord und alles nur wegen der Puddingpulver, da die Behörden dort annahmen, es handelt sich hierbei um einen Drogenschmuggler und nicht um einen normalen Menschen, der eben mal gerne etwas nach Deutschland mitnimmt, was es bei uns in dieser Form nicht gibt.

    Mal ehrlich. Was würdet ihr als Zollbeamte denken, wenn ihr einen Koffer überprüft, der volllgeladen mit Puddingpulver ist. Ich meine Jeans, Gucci Klamotten oder sowas, ja das würde man wohl erwarten, aber Puddingpulver? :mrgreen: (man, so langsam muss ich beinahe selbst darüber lachen).

    Ihr würdet doch ebenso denken, das sowas nicht sein kann, also mal den Koffer samt Inhalt auf das Genaueste prüfen und den Passagier gleich mit, egal ob der seinen Flug dann verpasst oder nicht!
     

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