5 Tage Kenia – Eindrucksvolle Vielfalt

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Wie in unserem Flight Review bereits angekündigt, fliegt Qatar Airways ab Doha seit Dezember 2018 mit Zubringerflügen aus verschiedenen europäischen Städten Mombasa an. Anlässlich des Eröffnungsfluges bekomme ich die Möglichkeit auf der Reise dabei zu sein und für euch zu berichten. Nach einem entspannten Flug in einer A320 und einer gelungenen Willkommenszeremonie am Flughafen Moi in Mombasa, kann ich es kaum erwarten Kenia zu entdecken. Spätestens als unsere Reisegruppe von einem Geländewegen der örtlichen Tochtergesellschaft „Magical Kenya“ vom Flughafen abgeholt wird, sind alle von der Abenteuerlust gepackt. Der Weg zum ersten Hotel unserer Reise, dem Sarova Whitesands Beach Resort & Spa, führt durch malerische Tropenlandschaften, die herrlich anzusehen sind.

 

Malerische Hotels & Kulinarische Köstlichkeiten

Angekommen und bereits jetzt voller neuer Eindrücke, erkunde ich erstmal das großzügig angelegte Resort. Kleine Wasserläufe, die durch die Anlage führen, ein Palmenwald der den Weg zum Strand säumt und die Aufteilung der Zimmer in zahlreiche kleinere Gebäude lassen das Hotel wie ein malerisches Dorf erscheinen. Ein ausführliches Review zum Sarova Whitesands Beach Resort & Spa folgt selbstverständlich noch. Unser erster Ausflug geht zum Serena Beach Resort. Dort genießen wir in dem aus Tropenhölzern konstruierten Restaurants nicht nur ein hervorragendes Essen, sondern auch einen unvergesslichen Ausblick. Ich wähle Gambas, eingelegt in einer scharfen traditionellen Soße und kann diese guten Gewissens jedem ans Herz legen. Eine lohnenswerte Möglichkeit, die endlos scheinenden Sandstrände Kenias aus einem anderen Winkel zu entdecken ist der Blick vom offenen Meer. Mit einem Segelkatamaran beginnt die Fahrt aufs Wasser. Wir werden ein bisschen nass, was bei der afrikanischen schwülen Hitze jedoch mehr als erfrischend ist. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Serena Beach Resort Review.

 

Haller Park und Fort Jesus

Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgedehnten Frühstück im Sarova Whitesands freue ich mich auf den anstehenden Tag. Um mehr Hintergrundwissen zu Kenia zu bekommen, besuchen wir einen geschichtsträchtigen Ort: die Festung Fort Jesus. Im Laufe seiner Geschichte wurde Kenia von verschiedenen Kolonialmächten besetzt. Portugiesen, Briten und Omanis, alle versuchten, mithilfe der gut erhaltenen Festung, Mombasa vor Angriffen aus dem Meer zu schützen. Eine lohnenswerte Führung kann über „Magical Kenya“ für wenige Euro gebucht werden. Nach der Führung haben wir Gelegenheit, noch ein wenig im angrenzenden Viertel herumzuschauen. Egal ob Gassen in denen auf offener Straße gekocht wird, kleine Shops oder letztlich der Blick von der Brandung – der Spaziergang rund um Fort Jesus lohnt sich. Wir machen uns auf zu unserem nächsten Halt, dem bekannten Haller Park. Auch wenn der Tierpark schon aufgrund des Namens an einen Zoo erinnert, unterscheidet er sich von diesen deutlich. Die Tiere leben hier in der freien Natur. Freilaufende Affen, eine Riesenschildkröte, Giraffen – es gibt allerhand exotische Tiere zu entdecken. Keine Frage, bei einem Trip nach Kenia, sollte man den Haller Park nicht missen. Wir genießen eine kleine Wanderung durch diesen, auch aus botanischer Sicht, beeindruckenden Garten.

 

Safari im Tsavo National Park

Was darf auf einer Kenia-Reise auf keinen Fall fehlen? Richtig, ein Geländewagen, rote Erde, große Pfützen, die mit dem Wagen durchquert werde, unglaubliche Weiten, Savanne und wilde Tiere. Sprich eine Safari. Der Tsavo East Nationalpark bietet dafür perfekte Bedingungen. Wir durchqueren einen Teil des fast 14.000 qm² großen und damit größten Nationalpark Kenias. Bei einem sogenannten „Gamedrive“ versuchen wir möglichst viele Tiere zu erspähen, was sich als wunderbar einfach erweist, denn der Nationalpark zeichnet sich durch seine Artenvielfalt aus. Neben Elefanten, Oryx, Zebras und Giraffen konnten wir zwei Geparden in ihrem natürlichen Habitat erleben. Für uns ist die Safari nicht nur wegen den Tieren eine besondere Erfahrung, auch die unberührte Natur hier ist ein unvergessliches Erlebnis. Um die Wildnis voll auskosten zu können, werden Drinks und unser heutiges Dinner in der Savanne serviert. Wir übernachten in der nahe gelegenen Ashnil Aruba Lodge, welche sich in Mitten des Nationalparks befindet. Die Übernachtung dort ist für mich eine ganz neue Erfahrung, selbst wenn abends draußen sitzen nur möglich ist, wenn wir den ein oder anderen Käfer abwehren. Tipp: Um die unliebsamen Besucher zu vermeiden, empfehle ich das Gläschen Wein besser schon am späten Nachmittag zu genießen. Die komfortablen Schlafzimmer in den Bungalows des Tsavo East Camps sind jedoch durch Moskitonetze und Insektensprays geschützt, sodass einer erholsamen Nachtruhe nichts im Wege steht.

 

Frühstück in der Savanne & Fahrt zum Medina Palms Resort nahe Malindi

Das Frühstück wird uns heute in der Wildnis serviert. Falls ihr für eure Reise durch Kenia zwischen einem „Sundowner“ oder einem Frühstücksbuffet in der Savanne wählen könnt, empfehle ich diese Erfahrung beim Frühstück zu machen. Es ist einmalig die Welt um uns herum beim Aufstehen beobachten zu können. Aus der Ferne sehen wir ein paar Antilopen und ich genieße frische Früchte, baked Beans und Rührei in dieser Idylle. Nach etwa drei Stunden Fahrt erreichen wir das in der Nähe der Stadt Malindi gelegene Medina Palms Resort, eines der besten Hotels, in denen ich bisher Gast sein durfte. Bereits die untersten Zimmerkategorien sind Suiten, für einen Aufenthalt der besonders komfortablen Art können Gäste des Resorts sich auch für eine eigene Villa entscheiden. Wer nach einem aufregenden Safari Trip den perfekten Ort für Entspannung sucht, ist hier mit Sicherheit an der richtigen Adresse. Meine große Begeisterung rührt nicht nur von dem tollen Ambiente, welches lauschige Sommerabende im liebevoll angelegten Garten verspricht, auch die Speisen im Restaurant sind hervorragend und werden mir in Erinnerung bleiben. Unser Abendessen genießen wir im eben erwähnten Garten. Anschließend bleibt genug Zeit den endlos erscheinenden Sternenhimmel zu beobachten.

 

Time to say goodbye

Am nächsten Morgen  nutzen wir die letzten Stunden um den großzügigen Strand des Medina Palm Resorts zu genießen. Nach dem leckeren Frühstück steht meine Entscheidung fest: Ich komme definitiv wieder. Auch wenn ich es nicht wahrhaben will: der Abreisetag ist gekommen und ich blicke zurück auf meine Eindrücke in Kenia. Besonders beeindruckte mich die Vielseitigkeit des Landes. Mal befanden wir uns in der weitläufigen Savanne im Nirgendwo, mal im quirligen Treiben Mombasas, mal fuhren wir durch tropische Regenwälder und mal entspannten wir an weißen Sandstränden. Kenia hat, im Gegensatz zu meinen anfänglichen Bedenken, so unheimlich viel zu bieten. Ein besonderes Schmankerl zum Abschluss ist für uns der Besuch in einem Umweltschutzprojekt. Die Freiwilligen sammeln altes Plastik und verwerten den Müll, indem sie ihn in Häuser integrieren oder sogar neue Kunstwerke daraus schaffen. Beeindruckende Menschen, die dafür sorgen, dass wir alle die natürliche Schönheit Kenias auch in Zukunft weiterhin bewundern können.

Mein Fazit zur Reise 

Ich kann eine Reise nach Kenia äußerst empfehlen! Eindrucksvolle Artenvielfalt, abenteuerliche Safaris, wundervolle Sandstrände und vieles mehr. Kaum ein Land bietet so viele Freizeitmöglichkeiten. Um kein wichtiges Ausflugsziel zu verpassen und sicher durch das Land zu reisen empfiehlt es sich, Informationen vor der Reise auf der Website des kenianischen Tourism Board, Magical Kenya, einzuholen oder den Trip von diesen planen zu lassen. Dank der neuen Flugverbindung ist es möglich ab Deutschland von Frankfurt, München und Berlin mit Qatar Airways komfortabel nach Mombasa zu fliegen. Ein weiterer Grund für mich nochmals nach Kenia zu reisen…

Kommentare

  1. Nabil Bisig sagt

    Danke das Sie mein Zuhause besucht haben und so toll gefunden haben! Ich gehe fast jedes Jahr zurück von Zürich mit dem swiss direkt business mit meilen. Ich habe noch nie die Qatar option probiert und freue mich auf ein review vom flugzeug. Hast du Medina palms direkt gebucht oder über ein ota?

    • Oliver sagt

      Hi Nabil. Es war mir eine große Freude! Ich werde Kenia auf jeden Fall mal wieder besuchen. Ein Review von meinem Flug mit Qatar nach Mombasa findest du in den „Reviews“ unter „Airlines“. Es gibt immer wieder gute Angebote mit Qatar nach Mombasa, auch wegen des aktuellen Stopover-Programmes sicher eine interessante Variante. Ich habe die Hotelnächte in dem Fall nicht selbst gebucht, aber soeben für dich nachgeschaut. Die Buchung über einen ota ist im Beispiel 06.-07.05. preiswerter. Vergleichen lohnt sich also…

      Review zum Flug: https://insideflyer.de/review-in-der-qatar-airways-business-class-von-frankfurt-nach-mombasa/

      • Nabil sagt

        Super vielen Dank! Medina palms sieht wirklich geil aus! Freue mich auf dein nächsten Besuch und reviews (und auch die, die nicht von kenai sind natürlich!)

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