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Bei der Vereinigung Cockpit schwelte die Streikgefahr bei der Lufthansa bereits seit Wochen. Zu Beginn der jüngsten Nahost-Krise hatte die Gewerkschaft jedoch geplante Arbeitskampfmaßnahmen vorerst zurückgestellt – mit Verweis auf die angespannte Lage und die besondere Verantwortung für einen stabilen Luftverkehr.
Nun ist es doch so weit: Die VC kündigte gestern ganztägige Streiks für Donnerstag, den 12. März, und Freitag, den 13. März 2026, an. Daraufhin veröffentlichte Lufthansa einen Sonderflugplan.
Laut Lufthansa sollen an beiden Streiktagen mehr als 50 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms stattfinden. Auf der Langstrecke liegt der Anteil sogar bei rund 60 Prozent.
Francesco Sciortino, Hub Manager Frankfurt und Accountable Manager bei Lufthansa Airlines, betont, dass trotz des Streiks möglichst viele Reisende ans Ziel gebracht werden sollen. Er bedankt sich ausdrücklich bei den Pilotinnen und Piloten, die sich freiwillig für Einsätze gemeldet haben.
Trotz Piloten Streik am 12. & 13 März 2026: So will Lufthansa den Betrieb stabilisieren
Um Ausfälle abzufedern, übernimmt die Lufthansa nach eigenen Angaben zusätzlich zahlreiche Flüge von und nach Frankfurt und München mit anderen Airlines der Lufthansa Group sowie mit Partnerfluggesellschaften wie Air Dolomiti.
An den Streiktagen sollen außerdem größere Flugzeuge eingesetzt werden, um möglichst viele Gäste auf weniger Flügen zu befördern.
Die Vereinigung Cockpit hat angekündigt, Flüge in den Nahen Osten aufgrund der dortigen geopolitischen Lage vom Streik auszunehmen. In der offiziellen Liste der ausgenommenen Destinationen sind unter anderem Saudi-Arabien und weitere Länder der Region aufgeführt.
Lufthansa CityLine will alle für Donnerstag und Freitag geplanten Flüge durchführen. Lufthansa CityLine ist am Donnerstag ebenfalls vom Streikaufruf betroffen, soll aber nach aktuellem Stand bereits ab Freitag wieder ihr komplettes Flugprogramm anbieten können.
Titelbild: (c) Lufthansa





