Flughafenwechsel in Paris

Dieses Thema im Forum "Air France / KLM" wurde erstellt von MB-one, 24. März 2007.

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Flughafenwechsel in Paris, welches Verkehrsmittel wählt ihr?

  1. RER B und Orlyval

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  2. Les Cars Air France (Transferbus)

    87,5%
  3. Taxi

    12,5%
  4. Anderes

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  1. MB-one

    MB-one Pilot

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    Meiner Meinung nach eine eher "suboptimale" Einrichtung, dieses Relikt aus Air-Inter-Zeiten. Habt ihr damit schon Erfahrungen gesammelt? Welche Verbindung ist die schnellste/bequemste/günstigste? Wie lange habt ihr gebraucht, habt ihr den Anschluss erreicht?

    Ich durfte letzes Jahr die Erfahrung machen, dass die Anschlusszeiten sehr knapp bemessen sind. Die Verbindung war FRA-CDG und weiter ORY-BOD. Nachdem ich gehört hatte das die Air-France-Busse sehr von der Verkehrssituation auf dem Blvd. Peripherique abhängig sind entschied ich mich für die RER-B-Orlyval-Verbindung.

    Dank Verspätung des Fliegers aus Frankfurt und endlos langen Schlangen an den Ticketautomaten, die zu allem Überfluss nur Münzen und Kreditkarten akzeptieren, nicht jedoch Banknoten (natürlich hat jeder 17 € in Münzen dabei :wink:) kam ich fünf Minuten nach Checkinschluss in Orly an.

    Nachdem ich einen Einweiser ansprach, um zu erfahren, ob es noch eine Möglichkeit gäbe ging dieser mit mir ohne Umschweife zum Priority-Checkin wo ich ohne jede Diskussion auf die nächste Maschine gebucht wurde. Und das trotz Billigticket (ähnliche Bedingungen wie LH-Buchungsklasse E).

    Das Problem schien den Damen und Herren geläufig.
     
  2. Guest

    Guest Guest

    Als bekennender FB Fan ist selbst mir das Umsteigen innerhalb CDG schon ein absolutes Horrorszenario. Aber dann noch Flughafenwechsel? Niemals!!
     
  3. Bommel

    Bommel Silver Member

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    Wenn man mit AF unterwegs ist, kostet der Bus nix, die Transfer-Zeiten werden mit mindestens 3 Stunden angegeben. Damit kommt man recht gut hin, obwohl man in CDG ewig auf das Gepäck wartet.
     
  4. MB-one

    MB-one Pilot

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    Da muss ich dich korrigieren, seit einiger Zeit ist der Bus nicht mehr im Ticketpreis enthalten.
    In meinem Fall waren planmäßig 2:45 Std zwischen Ankunft in CDG und Abflug in ORY. Das Ticket wurde direkt bei Air France gebucht.
     
  5. Guest

    Guest Guest

    Um den Umsteigeprozess CDG-ORY bist Du wirklich nicht zu beneiden... es gibt da wirklich keine richtig "gute" Lösung: Taxi und Bus können im Verkehr stecken bleiben, außerdem haben Pariser Taxifahrer nie Lust oder Ahnung oder beides zum Umfahren von Staus. Die bleiben bei den "grandes axes", selbst wenn sich da nichts bewegt. RER ist miefig und dreckig, und wenn man dann noch im Sommer da fahren darf... autsch. In solchen Fällen ist es immer schlauer, gleich die Anschlussflüge von CDG aus zu buchen. Fast alle französischen FLughäfen werden auch von CDG aus bedient, teilweise bis zu achtmal täglich.

    Verzeihung, aber da bist Du ja eigentlich selbst dran schuld... mit Ausnahme von Drogenhändlern und Deutschen kommt auch niemand auf die Idee, alles immer mit Bargeld bezahlen zu wollen. Das Leben mit Kreditkarten ist so schön einfach - nur in D hat sich das noch nicht herumgesprochen. Die Vorliebe der Deutschen für Bargeld ist in Frankreich allerdings bekannt: an der Autobahn A4 Richtung deutsche Grenze (kurz hinter Metz) steht ein grosses Schild, auf dem 500 und 200 EUR-Banknoten durchgestrichen sind und darunter der Hinweis: "nicht für Autobahngebühren" - aber nur auf Deutsch!! Ich glaube, kaum ein Franzose weiss überhaupt, wie ein 200 EUR-Schein ausschaut oder hat ihn jemals in der Hand gehalten.

    Daher: nimm nach F einfach Deine Kreditkarte mit.
     
  6. MB-one

    MB-one Pilot

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    Gute Idee! Direkt nach diesem Trip habe ich mir endlich eine besorgt, weil ich schon für die Flugbuchung, die CC eines Freundes nehmen musste. Bis dahin hatte ich nur meine normale Debitkarte (Maestro), über deren Auslandsakzeptanz ich mich nicht beschweren konnte.
     
  7. Guest

    Guest Guest

    Für das Bezahlen hin und wieder geht das sicher auch mit Maestro - und zum Geld abheben, denn ich glaube, die deutschen Kreditkarten langen richtig zu, wenn Du sie am Automaten benutzt. Aber ansonsten fährst Du am besten mit einer VISA oder MAstercard. Gibt's ja inzwischen hinterher geschmissen.

    Finde das immer wieder erstaunlich: ich habe schon in der Antarktis in einer kleinen Hütte mit VISA bezahlt oder im Dschungel in Indonesien. Aber in einem Nobelrestaurant in München oder einem großen Buchladen in Berlin geht's nicht. Schon provinziell...
     
  8. MB-one

    MB-one Pilot

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    Das in D Kreditkarten so wenig verbreitet sind, liegt aber auch daran, dass es hier schon länger leistungsfähige Debitkartensysteme (früher Eurochequekarte, später EC-Karte) gibt, die im angloamerikanischen Raum weitgehend unbekannt sind.
     
  9. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Bei hochpreisigen Produkten und Dienstleistungen mag es ja noch einigermaßen egal sein - aber ansonsten hängt die Entscheidung pro oder contra Verfügbarkeit der Kredit-Kartenzahlung bei ordentlich kalkulierten Preisen natürlich an den recht hohen Aufschlägen bei der CC, die die Ausgabe-/Verrechnungsstellen (im Gegensatz zum EC-Einsatz) vom Partner-Unternehmen nehmen. So ist es nur "natürlich", daß die Billigst-Discounter wie Aldi oder Lidl die EC-Karte (max. ~ 10 Cent) akzeptieren und andere Geschäfte (von Rewe bis Kaufhof) die CC-Karten. Dort sind die Gebühren halt in die Preise eingerechnet - und alle Kunden (auch die Barzahler) müssen eben mehr bezahlen. Die Zurückhaltung bei der Akzeptanz der teureren CC ist eben "historisch" gewachsen; das wird aber langsam "aufgebrochen" (auch beim Kauf von Flugtickets wird ja vermehrt eine Gebühr erhoben). Irgendwann wird es auch in unseren Breiten üblich werden, einfach 2 bis 3,5 % des Kaufpreises aufzuschlagen und vom Kunden zu fordern. Oder die Gebühren werden auf die derzeitigen 1,25 % (wie bei den M&M-Visa-Überweisungen) gesenkt und allgemein in die Preise eingerechnet.
     
  10. Guest

    Guest Guest

    Obwohl off-topic, eine kurze Antwort. Stimmt so nicht. Früher hatten wir in D die euroschecks, da hatten die Amis eben ihre normalen Schecks. Aber ziemlich gleichzeitig mit dem Einsatz der ec-Karte als Debitcard hat sich in den USA auch ein Debitsystem durchgesetzt. Dass dort Debit und Credit Karten die gleichen Herausgeber teilen ( i.d.R. meistens Visa von verschiedensten Banken ) lässt es für Europäer so aussehen, als ob das Debit System in Amiland nicht existieren würde. Ist aber vollkommen falsch. Gerade bei Visazahlungen wird fast immer gefragt: Debit ( mit PIN ) oder Credit ( mit Unterschrift )?
     
  11. Bommel

    Bommel Silver Member

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    Bommel hat Folgendes geschrieben:
    Wenn man mit AF unterwegs ist, kostet der Bus nix,

    MB-onel hat Folgendes geschrieben:
    Da muss ich dich korrigieren, seit einiger Zeit ist der Bus nicht mehr im Ticketpreis enthalten.

    Ja, Du hast Recht. Ich bezog mich auf Anschlussflüge in die französischen Überseegebiete. Da kann man immer noch den AF-Bus kostenlos nutzen.
     
  12. Guest

    Guest Guest

    1) Die Gebühren sind in D deshalb so hoch, eben weil es so wenige Nutzer gibt und nebenher das - eben sehr provinzielle, weil nur in D/A/CH nutzbare - ec-Karten-System gibt. In allen anderen Ländern, die ich dazu untersucht habe (ich komme aus der Branche) sind die Gebühren viel viel niedriger.
    2) Bei ALDI und Lidl kann ich das ja noch nachvollziehen, dort ist ja der niedrige Preis der einzige Wettbewerbsvorteil. Aber in D passiert es ja auch, dass Restaurants zwar für eine Hauptspeise 36 EUR verlangen, aber keine Kreditkarten nehmen. Begründung: "das müssten wir auf die Preise aufschlagen, dann wäre das zu teuer, die Leute kämen nicht mehr". Das habe ich schon mehrfach erlebt. Dass ein Aufschlag von 3% den Preis lediglich von 36 auf 37 EUR anhebt, und dass Kunden, die bereit sind, 36 EUR zu zahlen, auch 37 EUR zahlen würden - das kommt bei der Geiz-Denke dann etwas zu kurz. Aber da man mich für so geizig hält, werde ich diese Erwartung nicht enttäuschen - und streiche einfach das Trinkgeld.
    3) Der Hinweis in einem anderen Beitrag, in D hätte sich parallel ein leistungsfähiges System entwickelt - ja, stimmt, die Leistungsfähigkeit habe ich ja nie in Frage gestellt. Nur passiert es dann eben dauernd, dass Ausländer wie ich in D dumm da stehen, weil man eben nur diese ulkigen ec-Karten nimmt, die man als Auslaänder nicht hat und nicht haben kann. Und es passiert eben, dass der erste Schreiber weiter oben mit seinem Bargeld in Paris am Flughafen steht und nicht weiter kommt. Fazit: leistungsfähig ja, aber eben eine provinzielle Insellösung, die nicht mehr in eine Zeit von internationalen Wirtschaftsbeziehungen und Tourismusströmen passt.
     
  13. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Durch das "maestro"-System kann man mit der EC-Karte überall im (einigermaßen "zivilisierten") Ausland an fast jedem ATM-Automaten Cash in Landeswährung ziehen (oftmals, wenn man die "richtige" Bank und Karte hat, sogar ganz umsonst, d.h. ohne großartige Gebühren wie bei der CC - Umrechnungsgebühren kommen allerdings ebenfalls drauf).
     
  14. Guest

    Guest Guest

    immr noch OT: :wink: diese unterschiedlichen (Visa)Kartentypen sind auch in Skandinavien Standard, wo ec/Maestro eher unbekannt ist (nur am Geldautomaten akzeptiert). Und Visa mit Pin (Debit) geht dann fuer fast alles, also selbst Kleinbetraege <50Eur-Cent hab ich schon damit bezahlt. Bargeld brauch ich nur in D, wo jeder Laden seine eigenen Regelungen hat, ab welchem Betrag Karten (und dann meist nur ec) genommen werden. Aber Dank Euro kann man das Bargeld ja nun auch in einem groesserem Umkreis einsetzen :D
     
  15. Guest

    Guest Guest

    Wir reden aneinander vorbei... stimmt ja, dass man damit auch Bargeld beziehen kann - aber eben nur Bargeld! Der Witz ist, dass man in der ganzen Welt bargeldlos unterwegs ist. Und genau das hat sich in D noch nicht durchgesetzt - und an den Stellen, an denen bargeldlose Zahlung möglich ist, eben oft nur mit dieser Provinzregelung mit ec-Karte, die kaum einer hat.

    Es geht also weniger um die Frage, ob Debit-, deferred Debit (=Abbuchung ganzer Betrag am Monatsende) oder Kreditkarte, sondern um die Nutzung der Netze (VISA, Master). Viele Länder haben keine richtigen Kreditkarten (auch Frankreich nicht, Ausnahme AMEX), aber die verwendeten Karten sind alle VISA- oder Masterkarten. VISA bzw. Master sind auf der ganzen Welt als Bargeldersatz akzeptiert, mit Ausnahme von Drogenhändlern und Deutschland. Mit der maestro-Karte kann ich zwar auf der ganzen Welt Bargeld abheben und in D auch im Laden/Restaurant bezahlen, aber mehr auch nicht.
     

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