neuer thread: Lufthansa Kreditkartengebühr

Dieses Thema im Forum "Lufthansa" wurde erstellt von tenere, 18. November 2007.

  1. tenere

    tenere Diamond Member

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    Hi, bin neues Forummitglied und habe soeben einen thread vom Oktober gefunden, der sich mit dem Thema 3 EUR EXTRA Kreditkartengebühr für Lufthansa Economy Class (Online und Telefon-)-buchungen für Kunden mit Wohnsitz beschäftigt.

    Hintergrund der Einführung sind wahrscheinlich Einflüsse wie die Tatsache, dass man - aufgrund gestiegener Kosten z.B. im Treibstoffbereich- in Konkurrenz z.b. zur AirFrance die 99 EUR Flüge nicht für 99 EUR publizieren könnte, wenn dann doch für alle Käufer in Deutschland 102 EUR anfielen) und die Tatsache, dass doe LowCost Fraktion das seit eher tut; warum sollte das Lufthansa nicht tun.

    Ausserdem ist die deutsche Bankenlandschaft nicht (wie teils im Ausland) auf die Kreditkarte angewiesen: das Lastsschriftverfahren wird von den Händlern als günstige (so gut wie kostenlose) Alternative gesehen, obwohl es das Risiko birgt, kein Geld zu kriegen, wenn das Konto nicht ausgeglichen ist. LH nimmt dieses Risiko (speziell, wenn sehr kurzfristig vor Abflug gebucht wird) in Kauf und schätzt es wohl auf "sehr gering".

    Ich habe mit LH in unzähligen Briefen über die Rechtmässigkeit der Gebühr gestritten. Die Landesbank Bayern als Visa-LH-Senator Kartenunternehmen hat mir per email bestätigt, dass die Extragebühr bei Visa und Master zulässig ist und auch wegen der LH eigenen Karte nicht erlassen werden kann.

    Meines Erachtens verstossen alle Extragebühren für Kreditkartenzahlungen GENERELL gegen geltenes bundesdeutsches Recht: wird ein alternatives Zahlungsmittel zur Bezahlung im Geschäft/Restaurant akzeptiert, darf dies nicht zu Erhöhung des Preises führen. Selbes gilt für Rabatt bei Bezahlung ohne Karte. Aber darüber können sich die Juristen streiten....

    Ich halte die Gebühr aus folgenden Gründen für inakzeptabel:

    - eines der größten dt. Unternehmen bricht geltendes dt. Recht mit dem Argument "die anderen tun es doch auch"
    - Diskriminierung der mit LH Logo geschmückten Kreditkarten im eigenen Unternehmen
    - Diskrimierung des Wohnsitz Deutschland, weil die Gebühr nur Kunden mit Wohnsitz Deutschland betrifft
    - Unfähigkeit eines angeblichen Weltunternehmens im eigenen Land die Servicewüste Deutschland positiv zu beeinflussen (Kreditkarte wie in fast allen anderen Ländern der Welt der Barzahlung gleichzustellen)

    Ich habe Lufthansa aufgefordert: die 3 EUR für alle Zahlungsarten zu erheben - natürlich wurde das durch Standardformuliereunge abgewiegelt.

    Folgende Tips habe ich für euch, denn Lufthansa gehört für diese DUMMHEIT bestraft:

    1. um die Gebühr zu umgehen, loggt euch als Schweizer oder Österreicher (oder sonstiges Land in English) ein, nehmt eine Adresse von einem Hotel in diesem Land (http://www.tripadvisor.com) und vollzieht den Buchungsprozess wie gehabt.

    ->> geht nur mit etix (weil die Adresse ja nicht stimmt)
    ->> kann u.u. dazu führen, dass sich die Preise verändern (ausprobieren)
    ->> Vorteile der dt. Buchungssite entfallen: kein Zug-zum-Flug (one-way 19.90 EUR) buchbar!!!!

    2. wenn ihr die Vorteile der dt. Buchungssite (s.o.) nicht missen wollt, bezahlt für 3 EUR extra mit der LH Senator Karte (falls vorhanden), nur dann ist eine Reise-Rücktrittsversicherung (bei Krankheit) enthalten. Note: Andere Goldcards z.b. von der Sparkasse ermöglichen auch eine Versicherung ohne, dass mit der Karte die Reise bezahlt wird.

    3. Es sollte sich mal eine größere Anzahl Kunden gleichzeitig den gag machen, ein neues Konto (Dirketbank) zu eröffnen ohne Geld drauf zu legen, und dann am Folgetag mit etix oneway first class nach Australien zu buchen. Möchte mal die Gesichter sehen, wenn die LuftHanseaten dann ijn die Röhre schauen mit ihrem "Lastschriftquark".

    Weiss eigentlich jemand mehr über die angebliche VISA Klage wegen o.g. Umständen?
    Grüße Joe
     
  2. feldkaiser

    feldkaiser Bronze Member

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    Seit einiger Zeit ist es erlaubt, Extragebühren für Zahlungen mit einer Kreidtkarte zu erheben. In anderen Branchen ist es aber nicht üblich.

    Wir sollen dem lieben Gott dankbar sein, daß diese Gebühr nur drei und keine dreißig Euro beträgt (hehe). Oder bei swiss.com buchen.
     
  3. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Das mit den Gebühren beim CC-Einsatz ist in weiten Teilen der Welt vollkommen normal.
    Und wer die drei Euro nicht zahlen will oder kann, darf ja meist per Lastschrift bestellen.

    :mrgreen:
     
  4. derkleineFTL

    derkleineFTL Silver Member

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    oder business fliegen aber da harperts ja leider manchmal , nech ??? wozu denn auch sooo viel an aufpreis zahlen, wenn ich nur n besseres essen bekomm ???? oh man dieses thema mit den gebühren gibts schon eeeeeeeeeeewig lang in diesem forum.....
     
  5. tenere

    tenere Diamond Member

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    die Rechtmässigkeit der Extragebühr verwundert mich? hat da jemand links zu fundierten rechtlichen Entscheidungen?

    In manchen dt. Geschäften (war da nicht mal eine Aktion von C&A?) bekommt man Vorteile nur, wenn man mit Kreditkarte bezahlt? Bei Real oder DM gibt's sogar noch Payback Punkte. Also wie gesagt: es entstehen ohne Frage zusätzliche Kosten für die Akzeptanzstelle, aber die sollen die in den Preis reinrechnen und zwar für ALLE. Sei es in die ominösen "Steuern und Gebühren", die eh niemals jemand nachvollziehen kann, da bei jeder airline anderes obwohl gleicher Flughafen.....

    Klar 3 EUR sind "peanuts" wenn man ein Ticket für 800 EUR kauft, mich stört nicht die Gebühr and sich (darf auch 10 EUR sein) sondern die Diskriminierung der Kreditkarte und das von einem Vorzeigeunternehmen LH, das weltweit tätig ist, überall sonst Kreditkarten ohne extra Gebühren akzeptiert nur für in Deutschland lebende Kunden nicht? Lufthansa sollte hier mit guten Beispiel vorangehen und Vorreiter in einer globalisierten Welt spielen!!

    Übirgens: ähnliches Gehabe von Tankstellenbesitzern im dt. Grenzland zu Österreich, die das Pickerl für Österreich verkaufen (dürfen): kostet jetzt 0,50 EUR extra wenn mit Karte bezahlt wird "I zol sonst drauf, die hams uns den Profit g'kürzt). Ich habe ihn gefragt, ob ich mit die 50 Zent sparen könnte, wenn ich eine Flasche Mineralwasser für 2.80 EUR oder ne Milka für 2,50 kaufe, wo der Tankstellenbetreiber ca. 1000% Gewinn macht: "Nee" war die Antwort. Tanken und Essen mit Karte ok, Pickerl extra 50 Zent egal wie hoch der Umsatz. Der Kerl scheint von Betriebswirtschaftslehre nicht viel zu verstehen....


    Tanken mit Kreditkarte ja, Pickerl cash oder 50 Zent extra.
     
  6. miles-and-points

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    Du darfst Dir doch aussuchen, ob Du "dort" oder doch lieber "da" kaufst,
    wenn's Dir auf die 50 Cent wirklich so ankommt. :shock:

    Wieso fragst Du eigentlich nach "Links zu fundierten rechtlichen Entscheidungen"?
    Das mit der Gebühr für den CC-Einsatz ist doch nichts, was irgendwelche Gerichte
    zu bewerten (oder zu entscheiden) hätten, sondern normal "per Vertrag" geregelt.
     
  7. kasi

    kasi Diamond Member

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    Selbst verständlich darf man jeden Vertrag einem dafür zuständigen Gericht zur Bewertung vorlegen, wenn man der Meinung ist, dass er auf grundlage dafür relevanter rechtlicher Normen so nicht hätte formuliert werden dürfen, und sich daher dadurch als benachteiligt sieht.
     
  8. miles-and-points

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    Selbstverständlich kannst Du jeden Vertrag einem Gericht zur Prüfung vorlegen -
    ob ein solches Verfahren (wegen eines Vertrages zwischen der "Akzeptanzstelle"
    und dem CC-Abrechnungs-Unternehmen) erstens auch zur Prüfung angenommen
    und zweitens gar im Sinne des OP "entschieden" werden würde, ist was anderes.
     
  9. kasi

    kasi Diamond Member

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    Das ist natürlich klar, aber du stelltest ja die These auf, dass diese Frage nicht durch Gerichte zu bewerten wäre, weil ja in Form eines "normalen" Vertrages geregelt.

    Ansonsten verstehe ich jetzt auch nicht, warum man sich über 3 EUR aufregen sollte, wo die Buchungsgebühr inkl. 3 EUR immer noch recht günstig ist im Vergleich zum Reisebüro und man, wenn einem das noch zuviel ist, ja einfach über eine andere Seite buchen kann. Zwingt einen doch niemand, bei LH zu buchen?
     
  10. Guest

    Guest Guest

    Da man jeden dieses günstigen Flüge ohnehin noch billiger bei LH im Ausland (zB USA) buchen kann, und zwar ohne TSC und sonstige Gebühren, verstehe ich die Aufregung um dieses Thema ehrlich gesagt nicht.

    Ich glaube kaum, dass LH in USA jemals eine Kreditkartengebühr einführen wird. Ich bezweifle auch, dass LH dort beim Online-Kauf eine TSC erheben wird - jedenfalls nicht, bevor nicht alle großen US-Airlines etwas Vergleichbares beschlossen haben. Derzeit ist so etwas nicht in Sicht, einige US-Airlines gewähren beim Online-Kauf vielmehr Rabatt in Form von Extrameilen.
     
  11. miles-and-points

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    Im Mittleren Osten (und Asien?) ist das doch ebenfalls "normal":
    Mehr Meilen bei Online-Buchung kenne ich z.B. von Emirates. :mrgreen:
     
  12. tenere

    tenere Diamond Member

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    mir graust schon der Vorstellung, daß ich bald im Restaurant oder bei der Bahnfahrkarte ähnliches ertragen muss? Stellt sich doch die grundsätzliche Frage nach den elektronischen Zahlungsmitteln überhaupt. zurück zum Tauschhandel, oder wie?
     
  13. miles-and-points

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    Das ist ja zum Glück nicht die Alternative. :mrgreen:

    Jeder kann ja (weiterhin) ganz frei entscheiden, wie er was bei wem weshalb bezahlen möchte.
     
  14. htb

    htb Platinum Member

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    "Frei" eben nicht. Die Konditionen für die jeweilige Zahlungsweise (z.B. in Zukunft Bargeld: 10% Aufschlag weil gezählt und zur Bank getragen werden muß, CC: 3% wegen Transaktionskosten und Betrugsgefahr, Bankeinzug: 1% wegen Transaktionskosten...) legt der Verkäufer fest. Von daher finde ich es nicht verkehrt, gegen zusätzliche Kosten zum Abschluß eines Kaufvertrags zu rebellieren.

    HTB.
     
  15. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Und das soll selbstverständlich auch so bleiben. 8)

    Wer bei diesem oder jenem Verkäufer nicht kaufen will, weil ihm dieses oder jenes am Angebot nicht paßt, kann es ja beim nächsten oder übernächsten versuchen.

    Ist ihm die Ware/Dienstleistung/... wirklich wichtig, wird er sich letztlich - ganz frei - entscheiden müssen, welche der angebotenen Zahlungsmodalitäten und -wege (mit oder ohne welche Gebühren auch immer) er in Kauf zu nehmen bereit ist (oder meinetwegen auch nicht).

    Jeder Unternehmer (auf welchem Gebiet auch immer er tätig sein mag) kann die gewünschten Konditionen für das Bezahlen seiner Ware oder seiner Dienstleistung festlegen wie immer er es auch möchte. Etwas anderes mag gelten, wenn "der Staat" der Anbieter ist (aber darüber reden wir ja hier jetzt nicht).

    Ein privat geführtes Unternehmen entscheidet (zum Glück) auf fast allen Gebieten immer noch selbst, was es wem wie und zu welchen Konditionen anbietet. Das ist ja jetzt schon so und wird - hoffentlich - auch noch sehr lange so bleiben. :mrgreen:
     
  16. tenere

    tenere Diamond Member

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    o.g. Kaufentscheidungserläuterung ist zwar grundsätzlich richtig. Was ist aber bei der Bahn? Gibt es da Alternativen, wenn ich am Schalter stehe? Nee! Oder im Restaurant: ich will genau dort essen, weil es nur dort gut ist. Alternativen sind begrenzt aus diesem Grund forder ich nichts anderes als: 1 Preis für alle Zahlungsweisen. Der Händler macht manchmal ein schlechteres Geschäft, aus dem Grund sind die Preise eben "a bisslerl höher" und ALLE zahlen das.
     
  17. Guest

    Guest Guest

    Warum sollen denn ALLE mehr bezahlen, damit es DIR besser gefällt?
     
  18. tenere

    tenere Diamond Member

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    genau mit dieser Aussage ist klar, warum es in Deutschland immer so bleiben wird: weil Geiz so GEIL ist, will der Deutsche immer den niedrigsten Preis, und möglichst einen cost breakdown wie ihn professionelle Einkäufer verlangen um dann jeder Serciveleistung extra auswählen zu können

    Demnächst zahle ich auch an Bord eines (Ryanair) Flugzeugs eine Toilettengebühr, oder - was gedanklich logisch wäre - ist die Toilette für diejenigen kostenlos, die vorher ne Flasche Wasser an Bord gekauft haben (ansonsten wird man doppelt zu Kasse gebeten?

    Also Leute das ist doch lächerlich, was hier abgeht, oder?
     
  19. DanDanMG19

    DanDanMG19 Bronze Member

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    Ist doch so ähnlich, wenn ich ins Fußballstadion gehe oder wenn ich in einen Vergnügungspark fahre. Nehmen wir mal an, ich fahre mit dem Auto da hin... Fußball und Freizeitpark liegen in etwa bei 30 Euro, je nachdem, wo ich hingehe ein paar Euro mehr oder weniger... Dann werde ich beim parken aber nochmal abgezockt, denn mein Auto auf deren Parkplatz abstellen kostet nochmal 5 Euro extra... Über sowas ärgert man sich dann halt und es ist ja wohl auch legitim sich darüber zu beklagen. Denn im Grunde ist es doch doof. Ich verärgere als Anbieter meine Kunden und verdiene am Ende sogar WENIGER Geld bei der Sache... Ein paar Kunden kommen nicht mehr, weil die sich ärgern, aber selbst wenn man den Faktor mal vernachlässigt... Statt pro Auto 5 Euro zu nehmen und den Ärger meiner Kunden in Kauf zu nehmen mache ich das parken kostenlos für alle. Jeder der mit dem Auto kommt freut sich und findet, dass ich nen tollen Service biete. Dafür kostet das Ticket nicht 30 sondern 33 Euro. Gehe ich deshalb nicht mehr ins Stadion? Nein! Gehe ich deshalb nicht mehr ins Phantasialand? Nein! Es kommt aber nicht jeder mit dem Auto, auf diese Weise schöpfe ich aber auch bei allen die mit dem Bus, der Bahn oder sonstwie kommen 3 Euro extra ab. Und die, die mit dem Auto kommen, kostenlos parken und sich darüber freuen, die sind meist eh zu zweit, denn wer fährt schon alleine in nen Freizeitpark und auch ins Stadion geht man meist in Begleitung. 1 Auto á 5 Euro = 5 Euro gesamt. 1 Auto kostenlos + 2 x 3 Euro für die zwei Leute, die drin sitzen ( oder 3 oder 4 ) = mind. 6, eventuell sogar 9 oder 12 Euro. Das ist Gewinnmaximierung und der Kunde ist auch noch froh, dass er umsonst parken darf !!!! Man zieht den Leuten das Geld aus der Tasche und die sind dabei auch noch GLÜCKLICH !!!

    Zurück zum Thema: Ich biete also als Luftfahrtunternehmen meinen Kunden nicht 9,99 Euro als Preis an, sondern meinetwegen 14,90. Macht Mehrkosten für den Kunden in Höhe von EUR 4,91. Dafür freut der Kunde sich aber, dass er keine 3 Euro Kreditkartengebühr berappen muß und bei mir, im Gegensatz zu Fluggesellschaft XY braucht er für ein Glas/ ne Dose Cola auch nix extra zahlen. Selbst wenn ich Supermarktpreise zahlen würde für meine Cola ( die aber ja bei großen Mengen höchstens die Hälfte kostet ), hätte ich kosten für ein Glas Cola in Höhe von 20 cent/Glas ( 1 Liter Cola für nen Euro und da sind dann 5 Gläser drin ). Soll der 3 Gläser Cola trinken, sind 60 cent. Dazu bekommt der dann noch ne Bildzeitung für 60 cent umsonst ( die wohl auch für eine Fluggesellschaft nicht wirklich 60 cent kosten wird ). Am Ende mache ich als Unternehmen an jedem Ticket 0,71 Euro mehr Gewinn als vorher und mein Kunde freut sich. Er hat nen billigen Flug bekommen, denn sind wir mal ehrlich, 14,90 empfinden die meisten wohl immer noch als sehr günstig und hat weder ne Kreditkartengebühr bezahlt, noch sich darüber geärgert, dass er für ein Glas Cola extra zahlen muß und obendrauf gab es sogar noch ne Zeitung umsonst. Watt is datt für ne tolle Airline... Aber wieso erkennen die Airlines das nicht, ist das denn so schwer zu begreifen ???

    MAP, Dein Auftritt !
     
  20. Guest

    Guest Guest

    Wenn man den Ticketpreis anhebt, kann man ja nicht mehr mit den supergünstigen Ticketpreisen werben. Klare Sache. Also holt man sich das Geld eben anderweitig.

    In Amiland kostet der typische Vergnügungspark auch zwischen 30 und 60 Dollar pro Tag und Nase, und das Parken dann gut und gerne nochmal mindestens 10 Dollar pro Auto. Die meisten Kunden gehen ja eh nur einmal in den Park, sollen sie sich also ruhig schwarz ärgern. Umkehren wird deswegen ja so gut wie keiner. Für notorische Wiederholungstäter, also Kunden mit Premium-Jahrespässen, ist das Parken dann inbegriffen.
     

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