Lufthansa reduziert Flugprogramm weiter & legt A340-600 Flotte still

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Aufgrund der weiterhin bestehenden nationalen und internationalen Reisebeschränkungen wird der Rückkehrer-Flugplan der Lufthansa Group zunächst bis zum 17. Mai zu verlängert und im Zuge dessen weiter reduziert. Ursprünglich war der bereits stark verringerte Flugplan bis zum 3. Mai gültig. Ab heute werden die weiteren Streichungen für die Zeit zwischen dem 4. Mai und 17. Mai sukzessive umgesetzt und Fluggäste über die Änderungen informiert.

Fünf Langstreckenziele

Angesichts der geringen Nachfrage ist die weitere Reduktion des Flugplans auf nur noch 15 wöchentliche Langstreckenverbindungen unausweichlich: jeweils dreimal wöchentlich von Frankfurt nach Newark und Chicago (beide USA), Sao Paulo (Brasilien), Bangkok (Thailand) und Tokio (Japan). Die drei wöchentlichen Verbindungen nach Montreal (Kanada) werden gestrichen. Darüber hinaus bietet Lufthansa aus ihrem Drehkreuz Frankfurt bis zu 36 tägliche Verbindungen zu den wichtigsten Städten in Deutschland und Europa an. Ab München werden ab dem 4. Mai nur noch sechs tägliche Verbindungen zu innerdeutschen Städten angeboten.

Lufthansa A340-600 Flotte wird stillgelegt

Lufthansa hat entschieden ihre Flotte an Airbus A340-600 Flugzeugen vorübergehend stillzulegen. Drei Flugzeuge dieses Typs wurden bereits nach Teruel im Nordosten Spaniens geflogen. Am dortigen Flughafen werden die Langstreckenflugzeuge geparkt.

Geplant ist, dass die gesamte A340-600 Flotte der Lufthansa, insgesamt 17 Flugzeuge, in den nächsten 2-3 Monaten nach Teruel überführt und dort stillgelegt wird. Der Einsatz dieser Flugzeuge im regulären Liniendienst ist mindestens für die kommenden ein bis eineinhalb Jahre nicht vorgesehen.  Über die zukünftige Verwendung der Flugzeuge oder eine mögliche Reaktivierung von maximal zehn Flugzeugen wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Notflugplan bei SWISS und Eurowings

Auch SWISS bietet neben einem deutlich reduzierten Flugplan für die Kurz- und Mittelstrecke mit Fokus auf ausgewählte europäische Städte ab Zürich und Genf künftig weiterhin drei wöchentliche Langstreckenflüge nach Newark (USA) an.

Eurowings stellt an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln mit einem Rumpfprogramm weiterhin die Grundversorgung sicher und bietet innerdeutsche Flüge sowie Verbindungen zu ausgewählten europäischen Destinationen an.

Austrian Airlines bleibt am Boden

Das temporäre Grounding der Austrian Airlines wurde bis mindestens zum 17. Mai 2020 verlängert. Wann ein regulärer Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist abhängig von der Lockerung der Reisebeschränkungen und dem damit verbundenen Anziehen der Nachfrage. „Wir halten uns weiter für einen langsamen Neustart bereit“, sagt Austrian Airlines Vorstand Andreas Otto. Sonderflüge werden weiterhin durchgeführt: So landen heute Nachmittag gleich zwei Langstrecken-Maschinen aus China mit dringend benötigter medizinischer Schutzkleidung. Insgesamt wurden inzwischen über 400 Tonnen Hilfsgüter aus China und Malaysia eingeflogen. Täglich starten Langstreckenmaschinen von Wien nach Asien

Lufthansa reduziert Flugprogramm weiter & legt A340-600 Flotte still
(c) Austrian Airlines / Florian Schmidt

Umbuchungen

Fluggäste, deren Flüge abgesagt worden sind oder die ihren Flug nicht wahrnehmen konnten, können ihr Ticket behalten und bis 31. August 2020 eine Umbuchung auf ein neues Reisedatum – bis spätestens 30. April 2021 – und ggfs. ein neues Reiseziel vornehmen. Bei Reiseantritt bis 31. Dezember 2020 erhalten sie für die Umbuchung zusätzlich eine Ermäßigung von 50 EUR. Diese kann in Form eines Flight-Vouchers online über die Webseiten der Airlines abgerufen werden. Hier gibt es mehr Informationen.

Fotos: (c) Lufthansa

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