Auch bei Lufthansa Giftstoffe in der Kabinenluft

Dieses Thema im Forum "Lufthansa" wurde erstellt von Jet1, 1. Oktober 2012.

  1. Jet1

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    Erst jetzt ist herausgekommen, dass nicht nur bei der Tochtergesellschaft Germanwings zumindest einmal Giftstoffe in das Cockpit eines ihrer Flugzeuge gelangt sind. Lufthansa musste nun zugeben, dass bereits seit einem Jahr Giftstoffe auch im Cockpit und in der Passagierkabine mehrerer ihres Flaggschiffe, des Airbus A380, aufgetreten sind. Wie ein Lufthansa-Sprecher am Wochenende verharmlosend erklärte, seien deshalb mehrmals Triebwerke ausgetauscht worden, „in der überwiegenden Mehrzahl“ aufgrund der „routinemäßigen Wartung“.

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Lufthansa ... 52646.html

    Wenn der Austausch von Triebwerken wegen der Giftstoffe „in der überwiegenden Mehrzahl“ bei der routinemäßigen Wartung vorgenommen wurde, heißt das im Umkehrschluss, dass zumindest einige der Airbus A380 außerplanmäßig aus dem Verkehr gezogen werden mussten, um das Problem mit der kontaminierten Kabinenluft zu lösen. Wie beruhigend …
     
  2. FrequentC

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    Leider ein inhärentes Problm von Zapfluftanlagen - weder spezifisch für Lufthansa (die es trotzdem als einzige frei einräumen - hätte ich diesen Kommunikationsversagern in der Unternehmensführung gar nicht zugetraut) noch deren Schuld. Vorbildlich ist jedoch, dass sie an einem Detektor forschen lässt, das ist wohl das sinnvollste was man tun kann.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass Boeing bei zukünftigen Neuentwicklungen (787 hat dies bereits) auf Zapfluft verzichtet. Airbus hingegen setzt auch weitern im A350 darauf.
     
  3. TallestHotelInJapan

    TallestHotelInJapan Silver Member

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    Es wird mal wieder alles verharmlost bei dieser angblichen Qualitätsairline!
     
  4. vielfliegercgn

    vielfliegercgn Platinum Member

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    Oh mein Gott, diese Presse ist ja im Moment wirklich zum Kotzen. Jetzt wird wieder aus ner Mücke ein Elefant gemacht.
    Die wenigsten Menschen verstehen wirklich etwas von der Materie und ich denke die Presse sollte sich da komplett raushalten und nicht so eine miese Stimmung verbreiten.

    Aber na klar - hauptsache Sesation und Drama - das geht beim Thema Luftverkehr immer besonders gut.... :O
     
  5. FrequentC

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    Sehe ich genau so - siehe den Beitrag von TallestHotelInJapan: Keine Ahnung von Tuten und Blasen, aber zum Angriff gegen die Lufthansa trompeten, wenn doch grade die sich hier vorbildlich verhält indem sie den Sachverhalt (der, wie ich schon schrieb, nicht für LH spezifisch ist, noch bei ihr im Vergleich besonders problematisch ist) einräumt und an Verbesserungsmöglichkeiten forschen lässt.
     
  6. Sire83

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  7. Jet1

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    Nur eine Mücke, obwohl sogar der Lufthansa-Sprecher eingestanden hat, dass der Vorfall "sehr ernst" genommen werde?

    http://www.airliners.de/technik/mro/luf ... -ein/28167
     
  8. miles-and-points

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    Giftstoffe in der Kabinenluft

    Mich würde es irritieren, wenn dies nicht so wäre.
     
  9. Sire83

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  10. stanglwirt

    stanglwirt Bronze Member

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    warum saugt man überhaupt die "frischluft" aus den triebwerken ab und nicht von woanders? ich wusste das bis dato nicht und finde es auch merkwürdig, dass man sich da lieber auf ein paar dichtungen verlässt, statt eine andere lösung zu suchen wo man dieses problem überhaupt nicht hat.
    und nun "detektoren" einbauen statt das übel (zumindest bei neuen maschinen) an der wurzel zu packen?
     
  11. miles-and-points

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    Giftstoffe in der Kabinenluft

    Du meinst (wie Romney), daß man einfach die Fenster öffnen sollte?
     
  12. Guest

    Guest Guest



    Man könnte natürlich auch die Fenster öffnen.

    Ich habe aber mal gehört, dass im Flugzeug ein Überdruck zur Umgebung herrschen soll. Insofern ist es schwierig.
     
  13. miles-and-points

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    Giftstoffe in der Kabinenluft

    Bis zu zehn Fälle pro Woche
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  14. halk

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    Ha Ha Ha!
    Ich finde die Frage, warum man die Luft nicht getrennt vom Triebwerk ansaugt, berechtigt.
     
  15. FrequentC

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    Ganz einfach, weil sie, im Triebwerk abgezapft, bereits unter Druck steht (durch die Kompressorstufen) und erhitzt ist (durch den Verbrennungsvorgang).
    Somit werden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
    Wird, wie bei der 787, die Klimaanlage separat betrieben, so entsteht ein weitaus höherer Energiebedarf, der durch einen größeren und schwereren, leistungsstärkeren Generator gespeist werden muss.

    Ich bin zwar kein Experte, aber soweit ich mich interessehalber informiert habe ist bei letzterer Variante zwar die Gefahr einer Öldampfaufnahme nicht gegeben, jedoch arbeitet das System dafür deutlich unzuverlässiger, was wieder andere Problemherde erzeugt.
    Somit ist das sowohl kosten- als auch sicherheitstechnisch ein Nullsummenspiel.

    Wie gesagt, ich empfehle einfach mal einen Anruf bei der Dräger AG in Lübeck, wenn jemand so ein Sensorgerät in Rekordzeit bauen kann dann die.
     
  16. miles-and-points

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    Giftstoffe in der Kabinenluft

    Ich bin und bleibe der "Romney-Lösung" verbunden. Dann könnt' man manche
    störende Zeitgenossen kurzerhand auffordern, doch lieber draußen zu spielen. 8)
     
  17. miles-and-points

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  18. miles-and-points

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  19. Sire83

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  20. halk

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    EU ighnoriert . .

    Im Focus Heft 42/12:
    " EU ignoriert Kabinen-Rauch
    Im Kampf gegen verunreinigte Kabinenluft können die Passagiere nicht auf Europa setzen . . "

    Fliegen die Damen und Herren nicht, oder können die die Fenster öffnen, oder glauben das, oder was ???
     

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