Rückerstattung Steuern/Gebühren für "angebrochene"

Dieses Thema im Forum "Lufthansa" wurde erstellt von torda, 9. Juli 2007.

  1. torda

    torda Co-Pilot

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    Ich wollte mir heute Steuern und Gebühren für ein nicht vollständig abgeflogenes Ticket erstatten lassen. Hinflug habe ich benutzt, den Rückflug jedoch nicht.

    Die LH-Hotline sagte mir jetzt, dass Rückerstattungen nur für vollständig unbenutzte Tickets möglich seien. Stimmt das? Wie sind eure Erfahrungen?

    Viele Grüße
    Peter
     
  2. Danid

    Danid Gold Member

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    Ich hatte vor ca. 2 Monaten die gleiche Situation für ein innerdeutsches Eco-Ticket. Ich brauchte den Rückflug nicht mehr und habe dies vor Antritt des Hinflugs gesagt. Auch ich habe nicht die Steuern und Gebühren für den Rückflug zurückbekommen, den Ticketpreis wollte ich ja gar nicht, weil Discount Eco.

    Mir wurde gesagt, dies sei sogar schon eine Kulanzregelung, eigentlich bräuchte ich ja ein One-Way-Eco-Ticket...

    Nun ja, ich habe mich geärgert und bin dann in den Urlaub - aber frech finde ich es schon.
     
  3. Guest

    Guest Guest

    Bin etwas überrascht, da ich bislang davon ausgegangen war, dass man anteilige Steuern zurückerstattet bekommt... :shock:

    Der Wellensittich
     
  4. Guest

    Guest Guest

    Also ich denke, hier ist keiner überrascht, dass du darüber überrascht bist. :p :D
     
  5. STR-MVD

    STR-MVD Silver Member

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    *ROFL*

    :wink:
     
  6. Guest

    Guest Guest

    schriftliche Stellungnahme von LH:

    " die Rechtslage ist hier ziemlich klar. trit der Kunde den Flug nicht an, so hat er einen rechtsanspruch auf die Steuern, Gebühren, zuschläge, die klar dem nichtangetretenen Leg zuzuordnen sind"
     
  7. Guest

    Guest Guest

    Ansage von LH im FCT:

    Keine Steuerrückerstattung für nichtangetretene Legs, außer man berechnet den Tarif entsprechend neu.
     
  8. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Wobei sich mir außerdem noch die Frage stellt, welche Steuern
    und Gebühren und Zuschläge "klar einem nichtangetretenen Leg zuzuordnen" sein sollen? Und wie wird das überhaupt berechnet?
    Einfach durch zwei teilen (bei einem einfachen Hin- und Rückflug)?

    Und die viel gewichtigere Frage: lohnt sich der Streß überhaupt?
     
  9. Guest

    Guest Guest

    Eben das ist der Punkt.
    Wegen 40 EUR Teiltax stundenlang Briefe zu schreiben und am Ende gar mit Klage zu drohen mag für manche ja ein nettes Hobby sein, ich bevorzuge da leider einen anderen Zeitvertreib. :(
     
  10. imported_admin

    imported_admin Bronze Member

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    klar zuzuordnen sind auf alle Fälle die Treibstoffzuschläge und gewisse Airportgebühren.
     
  11. UncleSamDavid

    UncleSamDavid Diamond Member

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    Richtig. Ich hatte kein Problem, bei einem nicht angetretenen Rückflug die anteiligen Steuern/Gebühren zurück zu bekommen (Gutschrift auf Ursprungszahlungsmittel). Allerdings muss man manchmal etwas hartnäckig sein, denn auch die Hotline-Mitarbeiter haben nicht immer - nun ja, sagen wir mal: die korrekte Information abrufbar.

    Also, notfalls nochmals anrufen und den Betrag anmahnen. Warum Geld verschenken?
     
  12. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Klar, ich weiß ja auch, was hier für "Spielchen" gemacht werden (und finde es lustig, die Spielzüge der "Gegenseite" zu beobachten). Statt eines (auch ich meine: eigentlich viel zu teuren) regulären Oneway-Tickets wird eben ein "Billig-R/T" gebucht und bezahlt und nur der erste Abschnitt (= Hinflug) genutzt. Soweit kann ich das ja noch sehr gut nachvollziehen (und wird's ja wahrscheinlich auch zu keinen "Komplikationen" kommen).

    Jetzt setzen sich halt manche Spezialisten hin und wollen möglichst auch noch die hälftigen Steuern/Gebühren und Zuschläge für den Rückflug zurückbekommen. Ohne auf die rechtliche Bewertung eines solchen "Begehrens" im einzelnen eingehen zu wollen (das führt ja erfahrungsgemäß nicht wirklich zu einem Ziel), sehe ich doch ganz pragmatisch, daß dies von der LH eben (meist? immer? manchmal?) abgelehnt wird. Und dafür habe ich auch (ganz ehrlich) einigermaßen Verständnis.

    Ich würde den Airlines für solche "Spielchen" auch empfehlen, einfach einen "angemessenen Betrag" als "Rückerstattungs-Bearbeitungs-und-Rückbuchungs"-Gebühr einzuführen, die möglichst in der Höhe angesiedelt ist, die solche "zuordnungsfähigen" Zuschläge erreichen. Dann würde dieser "Spuk" mit den Rückforderungen ja hoffentlich (bis auf wenige Ausnahmen, die's aus Prinzip machen) schon bald ein Ende haben.

    Oder man führt eine weitere Regelung ein, wonach nur derjenige eine (pauschale?) Rückvergütung für einen solchen nicht-genutzten Rückflug bekommt, der mindestens XX Stunden/Tage vorher sein Nichterscheinen ansagt (also nicht zum "No-Show" wird). Schlußendlich hätte ein solches Verfahren ja noch den angenehmen Nebeneffekt, daß die Zahl der "Überbuchungen" (mit allen unangenehmen Folgen) etwas verringert werden könnte.

    Ganz unabhängig davon kann man natürlich auch ein grundsätzliche Vereinfachung der Tarife fordern - aber das ist ja ein ganz anderes Thema.
     
  13. UncleSamDavid

    UncleSamDavid Diamond Member

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    Die Lufthansa (oder die jeweilige Fluggesellschaft) behält die bezahlten Steuern/Gebühren ja nicht, sondern gibt sie entsprechend weiter (Flughafen, Sicherheit, etc.)

    Wird eine Leistung nicht erbracht (wie z.B. ein nicht angetretener Rückflug), so fallen auch die Gebühren nicht an. Das bedeutet, die jeweilige Fluggesellschaft "behält" einfach ihr nicht zustehende Zahlungen.

    Selbst im Hochsteuerland Deutschland werden zuviel gezahlte Steuern automatisch zurückerstattet. Das weiß jeder, der dem Finanzamt einmal zuviel überwiesen hat oder sein Auto abmeldet (Kfz-Steuer).

    Es sollte daher selbstverständlich sein, dass auch Fluggesellschaften zuviel erhaltene Steuern/Gebühren automatisch zurückbezahlen, ohne dass man als Kunde ständig hinterher jammern muss. (Hat auch was mit Service zu tun, einem englischsprachigen Begriff, für den es nicht mal eine adäquate deutsche Übersetzung gibt :wink: )
     
  14. Guest

    Guest Guest

    Und ich wurde einmal behaupten, dass der ganze Spuk mit den diversen verwirrenden Zuschlaegen angefangen hat und zumindest ein Teil dieser Zuschlaege (Steuern / Sicherheitsgebuehren) klar zurueckerstattet werden muss, zumal der Adressat dieses Geldes ja nicht die airline ist bzw. jene diese Zahlungen an den eigentlich Berechtigten weiterzuleiten haette muessen, wenn der Flug tatsaechlich angetreten worden waere.
     
  15. Guest

    Guest Guest

    Ich finde Dienstleistung recht passen :lol:

    Aber map hat das "Problem" mit oneway und r/t ja angesprochen.
    Eine Person die r/t bucht aber nur oneway fliegt, nimmt "mir" ja vielleicht den billigen Tarif weg. Und will dann auch noch Gebühren zurück haben?

    Wobei auch hier wieder eher das Problem bei den Gesellschaften liegt: Warum sind oneway-Tickets so teuer?
     
  16. miles-and-points

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    Würdest Du behaupten, ja? Axo. :D
     
  17. UncleSamDavid

    UncleSamDavid Diamond Member

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    Mein Reden. :D

    Ich stimme map insoweit zu , als mit einer Vereinfachung der Tarife (Inklusivpreise) viel erreicht würde. Es würde auch die Vergleichbarkeit der Flugpreise vereinfachen und vermutlich das Ende der nahe an der Wettbewerbswidrigkeit liegenden Werbung mit Super-Billig-Flügen sein, die brutto dann manchmal teurer werden als ein "reguläres" Ticket.
     
  18. UncleSamDavid

    UncleSamDavid Diamond Member

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    Ich glaube, zumindest LH fängt langsam an, umzudenken: http://www.lufthansa.com/online/portal/lh/de/specials?tl=1&l=de
     
  19. miles-and-points

    miles-and-points Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Wobei Du schon anmerken darfst, daß die Lufthansa - um die es ja hier geht - genau diese Flüge, die "brutto dann manchmal teurer werden als ein reguläres Ticket" schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Angebot hat und auch nicht in ihren Werbe-Kampagnen anbietet.

    Die jetzt gerade wieder beworbenen Oneways innerdeutsch gibt's ja auch schon längere Zeit auf den Berlin-Strecken z.B. - und ebenfalls inkl. aller anfallenden Nebenkosten.
     
  20. UncleSamDavid

    UncleSamDavid Diamond Member

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    Wobei Du schon anmerken darfst, daß die Lufthansa - um die es ja hier geht - genau diese Flüge, die "brutto dann manchmal teurer werden als ein "reguläres" Ticket" schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Angebot hat und auch nicht in ihrer Werbung anbietet.
    quote]

    Stimmt.

    Ich dachte dabei mehr an uns alle bekannte, teils sehr aggressiv werbende Billigfluglinien.
     

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