Verbraucherschützer mahnen Airlines wegen Vorauskasse-Praxis ab

Dieses Thema im Forum "Reiserecht" wurde erstellt von Jet1, 22. Mai 2013.

  1. Jet1

    Jet1 Platinum Member

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  2. gospodar

    gospodar Platinum Member

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    Ein sehr interessanter Vorgang. Ich vermute, dass es wohl zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung
    (mit LH auf jedem Fall) kommen wird. Man lässt sich doch die Pfründe nicht kampflos beschneiden.
     
  3. Sire83

    Sire83 Diamond Member

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  4. Bommel

    Bommel Silver Member

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    Eigentlich nachvollziehbar. Künftig werden uns die Airlines auch mit einer Insolvenzversicherung beglücken....:icon_e_biggrin:
     
  5. BrennendesTriebwerk

    BrennendesTriebwerk Gold Member

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    Na, dann zahle ich meine Bahntickets aber auch erst 30 Tage vor Fahrtantritt (und die Jahreskarte bei den öffentlichen monatlich...)
     
  6. ftlsenhon

    ftlsenhon Guest

    Hat mich schon lange gewundert, dass dieses Verhalten von Unternehmen noch keiner gerichtlich klären wollte. Zumal manche Airlines Marktanteile und Zinsgewinne damit erzielen, weil Flüge erst angeboten werden, obwohl schon ziemlich sicher zum Verkaufszeitpunkt der Tickets feststeht, dass diese kurzfristig wieder storniert werden müssen. Dem Kunden bleibt dann nur die Wahl, auf eine schlechtere Codeshare-Airline bzw. auf einen ungünstigen Zeitpunkt umzubuchen oder einen Zinsverlust verbunden mit einem höheren Ticketpreis bei einer kurzfristigen Buchung über eine Konkurenzairline hinzunehmen.
    Hatte mal einen größeren Rechtsstreit mit LAN wegen so etwas aber auch schon mit Lufthansa. Nach langem hin und her wurden mir von beiden die Folgekosten einschließlich Zinsen ersetzt. Da 99% der Pax streitunlustig sind oder wie mein Freund aus DFW über soviel Geld verfügen, dass dieses Peanuts sind, machen diese Airlines Millionengewinne mit dieser Praxis.
     
  7. dfw-sen

    dfw-sen Diamond Member

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    Wenn man teure und fexible Rarife bucht, brauht man das Ticket meist erst ein paar Tage vor Abflug ausstellen lassen und insofern existiert das hier geschilderte Problem nicht. Man hat lediglich das Risiko der Preisanpassung.
    Aber lass uns doch mal die Situation bei einem Billigticket anschauen. Angenommen man bucht ein Restrikted Business Ticket ein Jahr im Voraus und zahlt 3000 Euro. Bei einem Tagesgeldsatz von 1.5% macht der Zinsverlust gerade mal 45Euro aus. Das sind nun wirklich Peanuts fuer die sich kein Streit lohnt, insbesondere da man ja zu einem niedrigen Preis fliegt. Man mss das Ticket zu den genannten Bedingungen ja niht buchen.
    S
     
  8. Thanpuying

    Thanpuying Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Aus der Sicht der Airline macht es aber Sinn, denn die Airline erspart sich Zinszahlungen in Höhe von 6 bis 15 % Zinsen. Im übrigen soll es ja auch Zeiten gegeben haben, in denen der Passagier höhere Zinsen für sein Geld bekommen hat. Ich erinnere Zeiten, da bekam ich 10 und 12 % bei einjähriger Zinsbindung.

    Es gibt übrigens auch "verrückte" Foristen, die kaufen ihre Tickets aus dem Dispo heraus und zahlen dadurch 15 % und mehr; dieselben wahrscheinlich, die ihren SEN und HON damals mit den LH PJ Runs erflogen haben. Da haben ja auch einige Vielflieger ihren Dispo bis zum Anschlag genutzt, um beim "Treff" dabei zu sein.
     
  9. dfw-sen

    dfw-sen Diamond Member

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    Die fnanziellen Probkeme von Dir und anderen Foristen hier interessieren mich nicht. Ich halte das Problem fuer unbedeutend und kann mich ueber solche "Peanuts nicht aufregen. Was mich aber aufregt ist, wenn wegen solcher Lapalien unsere Gerichte bemueht werden.
    S
    S
     
  10. Thanpuying

    Thanpuying Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die FRESSE halten!:icon_lol:

    Wie geht es auf Deiner Ölbohrplattform denn so? Jetzt wieder vor der Küste von Texas? Bitte nicht wieder die Strände versauen!
     
  11. dfw-sen

    dfw-sen Diamond Member

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    Deine Ausdrucksweise laesst auf eine recht geringe Bildung schliessen und legt die Vermutung nahe, dass Du einer sehr niedrigen sozialen Schicht angehoerst. Das erklaert vermutlich auch Deine finanziellen Schwierigkeiten.
    S
     
  12. ftlsenhon

    ftlsenhon Guest

    Ganz unrecht hast Du natürlich nicht, wenn man nur den eigenen Zinsverlust berücksichtigt, der vielleicht wirklich keinen Streit wert ist. Aber für die Airlines geht es um Millionen Tickets multipliziert mit dem Zinsgewinn und das ist eine satte Zusatzeinnahme auf Kosten der Pax. Dazu die schlechtere Ausgangslage der Pax bei Stornierung eines Fluges durch Airline. Und warum dürfen Reiseunternehmen nicht im Voraus kassieren, Verkehrunternehmen ja - eine klare Ungerechtigkeit.
     
  13. dfw-sen

    dfw-sen Diamond Member

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    Flugesellschaften sind Wirtschaftsunternehmen, die Geld fuer ihre Aktionaere verdienen muessen. Wenn die Finanzierung teurer wird, erhoehen sich die Flugpreise. Was gewinnst Du dadurch?
    S
     
  14. BrennendesTriebwerk

    BrennendesTriebwerk Gold Member

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    Das sehe ich ähnlich. Aber wer sonst würde das Nachmittagsprogramm bei RTL2 füllen wenn nicht solche Mitmenschen die ihren Nachbarn wegen einem Ast der falsch gewachsen ist oder ihre Airline wegen 45 Euro verklagen???
     
  15. ftlsenhon

    ftlsenhon Guest

    45€ x n1000 = ? Darum gehts. Satte Zusatzeinnahme ala FR. Und um die damit schlechtere Ausgangslage der Pax bei Stornierungen. Wir werden sehen, wer vor Gericht Recht bekommt; da es um zig Millionen in diesem Musterfall geht, ist ein gewisses öffentliches Interesse vorhanden die Bemühungen von Gerichten gerechtfertigt.
     
  16. ExtremeHon

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    :icon_lol: Du hast Sorgen.
     
  17. Klotz

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    Und? Im Sande verlaufen, würde ich mal sagen.
     
  18. Thanpuying

    Thanpuying Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Wer oder was ist im Sande verlaufen?
     
  19. nudelsuppe

    nudelsuppe Nach Verwarnungen dauerhaft verreist
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    Einfach mal den Thread komplett durchlesen. Ist gar nicht so schwer! :icon_lol:
     
  20. Sire83

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    Verbraucherschützer klagen gegen Airline-Vorkasse:
    Akzeptabel sei eine Anzahlungspflicht nur, wenn Fluggesellschaften eine Insolvenzversicherung vorweisen könnten,
    so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ihre Klage richtet sich gegen Airberlin, Condor, Germania, Lufthansa und Tuifly.
    http://www.travel-one.net/news/article/klage-gegen-airlines/
     

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