Globale Reisewarnung endet zum 30. September 2020

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Zum 30. September soll die globale Reisewarnung für rund 160 Staaten aufgrund der globalen COVID-19 Pandemie auslaufen. Anfang Oktober soll die generelle Warnung durch länderspezifische Reisehinweise ersetzt werden. Zuletzt war die Reisewarnung Ende August bis zum 14. September 2020 beschlossen worden. Gestern hat das Bundeskabinett eine erneute und gleichzeitig letzte Verlängerung bis Ende September beschlossen. Insbesondere die Erwartungen der Reisebranche wurden durch diesen Beschluss gedämpft.

Individualregelungen anstatt Reisewarnung

Ab Oktober soll ein differenziertes System gelten, was für jedes Land außerhalb der Europäischen Union individuelle Reise- und Sicherheitshinweise gegeben festlegt. So könnten Reisewarnungen für Länder aufgehoben werden, sofern es Quarantänereglungen gebe. Dennoch ist es weiterhin möglich, dass von Reisen abgeraten werden wird. Die Hoffnung der Reisebranche wird jedoch bereits gedämpft: Wie das Auswärtige Amt mitteilte, werden sich die Reisemöglichkeiten auch ab Oktober nicht großartig ändern. Laut dem Auswärtigen Amt wird es vermutlich so sein, dass für Staaten, die als Risikogebiete gelten, weiter eine Reisewarnung ausgesprochen werden könne.

Reisewarnung

Eine Reisewarnung ist die höchste Warnstufe des Auswärtigen Amtes. Doch eine Reisewarnung bedeutet nicht gleich Reiseverbot. Einreisen können stattfinden, sofern das jeweilige Zielland Einreisen aus Deutschland akzeptiert. Jedoch sollte einem bewusst sein, dass eine Entscheidung zur Einreise mehrere Konsequenzen mit sich bringt über die man sich im Klaren sein sollte. So können beispielsweise Quarantänepflichten greifen. Außerdem sollte die jeweiligen AGB der Auslandskrankenversicherung gelesen werden, da diese nicht gelten könnte.

Reisebranche ist unzufrieden

Der Deutsche Reiseverband sieht in der Regelung zwar einen kleinen Schritt in die richtige Richtung, DRV-Chef Norbert Fiebig hebt jedoch hervor, dass sich für den Endkunden leider wenig ändere. Die Ungewissheit wann wohin gereist werden kann, bleibt. Zudem fordert der Deutsche Reiseverband sowie führende Reiseveranstalter wie TUI, dass die Reisehinweise nicht nur generell auf ein Land, sondern auf spezifische Regionen zugeschnitten werden und keine generelle Warnung für das ganze Land ausgesprochen wird. TUI unterstreicht zudem die Wichtigkeit, dass die Menschen eine gewisse Planungssicherheit haben.

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